Total groggy sind wir vom Sailwochenende, hängen heute - jedenfalls wir Großen - mit Rückenschmerzen in den Seilen, die Füße und Beine erholen sich nur langsam, die Nerven - ach, sprechen wir nicht von denen *grins*
Bei bestem Wetter am Wochenende haben wir uns zunächst Samstag Nacht mit den Kindern das Feuerwerk über der Weser angesehen, das lange Aufbleiben (die Kinder waren partout nicht zum Mittagsschlaf zu bewegen) hat sich aber gelohnt. Bilder gibt es keine, da ich a) das Feuerwerk genießen wollte und b) Saskia die ganze Zeit auf dem Arm hatte (war ja dunkel, da mochten die Kinder nicht stehen, sondern wollten getragen werden. Um kurz vor Mitternacht waren wir wieder zuhause, pünktlich zur Geisterstunde schliefen die Kinder schon tief und fest.
Am Sonntag morgen wurde zunächst einmal ausführlich gefrühstückt und dann sind wir gegen 10 Uhr aufgebrochen zum Flohmarkt Rotersand. Bei dem Wetter war dort mächtig was los, aber letztendlich haben wir nur für Marcel einen Bob der Baumeister-Rucksack gekauft für den Kindergarten. Nach über zwei Stunden ging es erstmal ab Richtung Heimat, Mittag essen, und dann, nach einer kurzen Kaffeepause, zu Fuß zum Festgelände. Wir haben fast vier Stunden gebraucht, um das gesamte Festgelände einmal zu durchlaufen, und waren heilfroh, daß wir - trotz der Menschenmassen - uns für das Mitnehmen des Buggys entschieden hatten. Die Kinder konnten so abwechselnd im Buggy sitzen oder an der Hand laufen (ab und zu mal auf den Arm, aber viel ging nicht mehr nach der Tortur des Vortages) und Schiffe gucken. Zudem gab es noch eine Fahrt im Riesenrad und Eis und Bratwurst, das mußte einfach sein, auch wenn der Spaß ganz schön teuer war *grummel* Aber Sail ist eben nicht alle Tage.
Schön wars - anstrengend auch - Bilder werden nachgereicht, wenigstens ein paar davon.
Und heute morgen gab es Starkregen und Gewitter - und was für eines, es hörte überhaupt nicht mehr auf zu donnern und zu blitzen, das ging im Sekundentakt, so etwas hatte ich auch noch nicht erlebt. Im Hafen wurde die Arbeit vorübergehend eingestellt, da es zu gefährlich wurde, erzählte Männe am Telefon. Als ob da oben jemand zwei Tage mächtig den Ar... zusammengekniffen hat, um zur Sail gutes Wetter zu liefern, und heute morgen dann endlich alles wieder rausdurfte, was sich sonst übers Wochenende verteilt hätte ;-) Wenigstens war nach knapp 20 Minuten der Spuk vorbei, so daß wir es trocken zum Kindergarten geschafft haben.
Montag, 1. September 2008
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