Freitag, 29. Mai 2009

Handarbeiten

Und wenn ich schon dabei bin, meine "Arbeitsergebnisse" vorzuzeigen, hier noch ein paar Sachen aus den letzten Wochen:



Die Stühle vom Flohmarkt - leider ist die Farbschicht ganz schön hartnäckig, da werden noch ein paar Stunden im Keller vonnöten sein, um die beiden Stühle küchentauglich zu machen.



Der Pulli sollte eigentlich für Männe sein - der sah darin aber doch arg nach Preßwurst aus. Irgendwie sind selbstgestrickte Pullis nicht sein Ding. Brüderchen freute sich, ihm gefällt der Pulli (und bis zum nächsten Winter will er eh ein paar Kilo abnehmen, dann paßt der Pulli auch richtig). Da ich fast den ganzen Winter dran gearbeitet habe, wäre es mehr als ärgerlich gewesen, alles wieder aufzuribbeln, dann lieber so.




Töchterchen wollte unbedingt ihrer Freudin zum Geburtstag eine Kittytasche schenken - nach dem Nähen habe ich mich schleunigst bei dem Nähkurs angemeldet: die schiefen Nähte fand ich einfach nur peinlich! Der Freundin gefällt die Tasche, Kinder sind da nicht so detailverliebt *uff*

Nähkurs

Irgendwann ist immer das erste Mal - gestern also zum ersten Mal zum Nähkurs. Ein bißchen nervös war ich schon, da ich nicht wußte, was mich erwartet - aber das legte sich bald. Ich hatte mir ein Schnittmuster von Farbenmix ausgesucht und dieses auch schon auf Bitten der Ladeninhaberin abkopiert - wie, erklärte sie mir am Mittwoch, als ich den Stoff aussuchte.

Als alle Teilnehmerinnen versammelt waren, legten die drei Damen, die schön länger dabei sind, gleich los, während die "Lehrerin" (offenbar eine ehemalige Schneiderin) mir erklärte und dabei half, das Schnittmuster auf den Stoff zu übertragen und mit den Saumzugaben auszuschneiden. So gingen wir Schritt für Schritt die ersten Stufen durch: Zuschnitt, übertragen der Nahtlinien (ausrädeln oder wie auch immer das heißt, die Könnerinnen dürfen jetzt gern schmunzeln), entfernen der Schnittmusterkopien und dann das erste Zusammenfügen der Nähte am Halsausschnitt: erst mit Stecknadeln, dann mit Heftgarn. Anschließend schmiß man mich sozusagen ins kalte Wasser und nach einer kurzen Einführung ging es direkt an eine Overlockmaschine... Jetzt weiß ich endlich, warum alle Näherinnen, deren Blogs ich lese, so begeistert von diesen Maschinen sind!

Nachdem also die ersten vier Nähte geschlossen waren und ich gerade mit dem Heften der Seitennähte begann, gab es erstmal eine Viertelstunde Kaffeepause - das war auch ganz gut so. So konnte ich erstmal sacken lassen und den anderen Teilnehmerinnen zuhören und sie etwas besser kennenlernen. Danach ging es frisch gestärkt wieder ans Werk. Bis zum Kursende hatte ich es noch geschafft, die Seitennähe komplett zu schließen und den Halssaum einmal zu versäubern.

In zwei Wochen geht es dann erst weiter, leider kann die Leiterin kommende Woche nicht. Das gibt mir noch etwas Zeit, einen Babysitter zu organisieren, da am 11.06. wegen Fronleichnam der Kindergarten geschlossen hat, obwohl es hier in Norddeutschland kein offizieller Feiertag ist.

Saskia ist jedenfalls von der Stoffauswahl ganz begeistert, leider kommen auf den Fotos die Farben nicht so schön herüber. Ich freue mich über die tollen Nähte, die ich mit meiner alten Privileg hier zuhause natürlich nie so hinbekommen hätte (und sehe mit Grausen die Preise für gebrauchte Overlockmaschinen, da muß ich noch ein ganzes Weilchen sparen, sollte ich mir eine kaufen wollen). In zwei Wochen dann mehr zum Kapitel "eine Hannah für Saskia".

Mittwoch, 27. Mai 2009

Ende in Sicht!

Irgendwann muß dieser Monat ja mal vorbeisein, gell? Der Kalender ist so voll, daß ich fast nur noch vom Büro aus zum Bloggen komme - tztz. Wie gut, daß Cheffe öfter mal Gerichtstermine hat, sonst hätte ich den Blog schon dichtmachen können.

Heute ist wieder einer dieser Mördertage, an denen ich abends ganz genau weiß, was ich so alles getan habe:

Vormittags wie jeden Mittwoch Kinder in den Kindergarten verfrachten und dann erstmal vier Stunden Bürodienst schieben - irgendwoher muß ja die Kohle kommen. Dann mittags schnell nach Hause, fixes Mittagessen (oder auch nur mal Kaffee, je nachdem, ob Männe was übriggelassen hat von den Frühlingsrollen). Die Kinder sind versorgt, Schwiegermama holt sie mittwochs immer vom Kindergarten ab und bereitet das Mittagessen zu und geht dann später mit der Großen zur Sprachförderung, während ich mit Marcel zur Musikschule darf. Manchmal frag ich mich, wer dort eigentlich mehr lernt, er oder ich? Und zuhause saugt Saskia dann alles neue auf wie ein Schwamm - ein Beitrag, drei Schüler sozusagen ;-)

Anschließend heute noch ein paar Erledigungen, damit ich nichts vergesse, habe ich mir schon einen Zettel für die Hosentasche schreiben müssen: kurz ins Versicherungsbüro, was abgeben, dann in das Matratzengeschäft, Männes Unterlage ist durch, nach Preisen schauen, dann ins Stoffgeschäft, den Stoff für den Nähkurs morgen aussuchen und fragen, ob der Schnitt, den ich mir ausgesucht habe, sich überhaupt für Anfänger eignet, und anschließend noch kurz eine Kleinigkeit für Brüderchens 30. Geburtstag besorgen (die Pappnase meldet sich wo-chen-lang nicht, um dann plötzlich heute wieder vor mir zu stehen.. war klar, hab nix anderes erwartet, daher nur eine Kleinigkeit - selbst schuld, Kleiner!).

Wenn die Kinder heute abend im Bett sind, werde ich drei Kreuze machen, die Füße hochlegen und ein paar Runden stricken. Vielleicht gibt es noch etwas Lieblingsschokolade dazu, die hätte ich mir verdient... mal gucken!

Montag, 25. Mai 2009

Alles selbstgemacht!

Gestern beim Abendbrot waren die Kinder stolz wie Hulle: es gab selbstgebackene Laugenbrötchen und dazu selbstgemachte Butter - Frau Liebe sei Dank.

Schön, so strahlende Gesichter!

Freitag, 22. Mai 2009

Piep!

Schon wieder eine Woche her, der letzte Eintrag - tztz. Als ob hier nichts los wäre ;-)

Am Montag hatten wir die lang erwartete Eigentümerversammlung, gottseidank gab es diesmal keine großen Kröten zu schlucken, die neue Heizungsanlage (!) kann noch gut ein Jahr warten. Uff! Im letzten Jahr wurden nämlich erst die Fahrstühle erneuert, das ging ganz schön an die Rücklagen.

Am Dienstag durfte ich dann mal wieder einen halben Tag im Waldkindergarten verbringen, diesmal mit Marcels Gruppe. Und diesmal empfand ich den Vormittag dort ganz anders als beim letzten Mal. Marcels Betreuerin hatte eine ganz andere Herangehensweise an den Tag gelegt, so daß es sich fast wie Urlaub anfühlte - wenn da nicht ständig 15 neugierige Kinder um einen herumgewuselt hätten. Es hat Spaß gemacht und wir alle haben die Zeit im Wald sehr genossen, wir haben Bäume bestimmt, Regenwürmer gerettet und Hummeln bestaunt ("nein, die stechen nicht - die beißen"). Ich würde mich glatt noch einmal melden, aber für dieses Jahr war es das mit dem Waldkindergarten. Schade eigentlich!

Am Mittwoch war dann der übliche Marathon angesagt, vormittags Büro, nachmittags Musikschule mit Marcel. Schön, daß Edith, meine Schwiegermutter, sich Saskias annimmt, das nimmt mir eine Menge Streß, da diese ja zeitgleich zur Sprachförderung in den Kindergarten muß. Danke!

Nachmittags kam dann noch mein Onkel und brachte neue Sachen vorbei, die ich im großen Auktionshaus einstellen kann - und eine ganzen Karton voller Stoff! Wow! Kleine Stücke, mehr für Patchwork geeignet, aber auch große Stücke von über 2 m² - ich bin begeistert! Insgesamt sind es sicher über zwei Kilo, wenn nicht sogar mehr. Na, dann wird es ja Zeit, nächste Woche endlich den Nähkurs in Angriff zu nehmen.

Und gestern haben wir einfach mal die Seele baumeln lassen und gefaulenzt, das muß ja auch einmal sein.

Jetzt freuen wir uns auf das Wochenende, ich hoffe doch sehr, daß die Regen- und Gewitterfront endlich abzieht, wir hätten uns ein bis zwei sonnige Tage verdient. Am Sonntag hat Männe dann auch endlich die lang erwartete Betriebsversammlung, in der darüber aufgeklärt werden soll, wann und wie genau es mit der Kurzarbeit losgehen soll. Ich hoffe doch sehr, daß der Kelch noch einmal an uns vorübergeht, da er ja bis September noch die Fortbildung laufen hat *daumendrück*

Freitag, 15. Mai 2009

Shopping-Tour

Wenn man vormittags schon mal gemeinsam Zeit verbringen kann, so als Paar, dann kann es vorkommen, daß wir shoppen gehen (okay, eher selten, aber dann und wann halt).

Heute waren wir in dem vor kurzem erst eröffneten Second-Hand-Kaufhaus der BBU "Fundus" in der Georgstraße. Wir hatten den Laden beim Vorbeifahren einmal kurz gesehen, die Überschrift über der Tür "Das lütte Kaufhaus" machte neugierig. Zwei oder drei Tage später stand dann in einem Artikel in der Nordsee-Zeitung, worum es sich genau handelt. Die BBU bildet in diesem Second-Hand-Kaufhaus Arbeitslose weiter, die so für den ersten Arbeitsmarkt fit gemacht werden.

Wir waren neugierig und heute hatten wir auch endlich die Zeit, uns das lütte Kaufhaus einmal genau anzusehen. Es machte auf uns einen recht guten Eindruck, alles war sehr sauber und ordentlich, Flohmarktcharakter kam nicht auf. Auf der einen Seite des Ladens gibt es Textilien aller Art, von Damenwäsche über Kinderkleidung hin zu Bettwäsche fast alles da, was das Herz begehrt. Und die Preise lassen mein Herz hüpfen, alles wirklich erschwinglich (z.B. T-Shirts 2,- Euro, Jeans 5,- Euro, Kinderjeans 2,- Euro). Auf der anderen Seite gibt es Hausrat und Geschirr sowie ein paar gebrauchte Möbel, Kinderspielzeug, Bücher. Wir durchstöberten den Laden und wurden auch fündig, für insgesamt 4,- Euro nahmen wir einen schönen großen Schulwebrahmen mit und eine Jeans für Saskia in 110 (endlich mal eine Mädchenjeans ohne Schnickeldi!).

Ich denke, daß ich in Zukunft häufiger mal dort reinschauen werde, vielleicht finde ich auch mal etwas schönes für mich selbst und nicht immer nur für die Kinder.

Also: wenn ihr aus Bremerhaven kommt - ruhig mal reinschauen dort!

Dienstag, 12. Mai 2009

Kindermund

"Mama, was ist denn mit den Tomaten passiert?"

fragte meine Tochter mich einmal, nachdem ich ihr erzählte, daß wir nun die passierten Tomaten in die Pfanne geben würden, um die Soße zu den Nudeln zu kochen.

Weiß ist nicht gleich weiß

Das habe ich gestern abend festgestellt, als ich die nachgekaufte Wolle mit der bereits verarbeiteten verglich :-(

Im Moment stricke ich mir einen Lochmusterpulli, den ich in einem meiner alten Handarbeitsbücher entdeckt habe. Da mir langsam aber sicher die Wolle ausgeht, wollte ich Nachschub besorgen. Da ich mir nicht mehr ganz sicher war, woher die Wolle stammt, schnitt ich mir etwas Faden ab und ging gestern noch vor Dienstbeginn in die Fußgängerzone. Dort fand ich recht schnell ein scheinbar passendes Knäuel: die Farbe schien gleich, der Faden war nur etwas dünner. Nicht so schlimm, zwei Knäuel = 400 g mitgenommen, 6,- Euro sind ja nicht die Welt.

Zuhause verglichen: paßt! Wenigstens bei Tageslicht. Denn abends, als ich meine Stricksachen zusammenräumte und das Licht löschen wollte, sah man deutlich die Unterschiede: das bereits verarbeitete Garn ist eher vanillefarbig, während das neue Garn mehr cremefarben ist. Schiete!

Männe erzählt, daß ich eigentlich keine Zeit und Lust habe, nun noch extra zu r.eal-Kauf zu fahren (von dort sollte das Garn nach Auskunft meiner Schwiegermutter nämlich stammen) - da bot er mir überraschenderweise an, dies doch gleich heute morgen zu erledigen?! Er haßt einkaufen, drückt sich immer gern, ich nehme ihn auch ungern mit - aber r.eal geht immer! Was ist bloß an diesem Laden dran? Ich gehe dort nur äußerst ungern hin, ich mag keine Läden, in denen ich einen Stadtplan brauche, um mich zu orientieren.

Egal, heute morgen fuhren wir hin, fanden auf Anhieb das benötigte Garn, packten noch die restlichen Sachen in den Wagen, die so gebraucht wurden und verließen den Laden nach knapp 15 Minuten wieder. Puh! Dann kann es jetzt heute abend weitergehen mit dem Stricken. Es wäre zu ärgerlich gewesen, den Pulli wieder aufzuribbeln oder in einer zweiten Farbe weiterzustricken, ich wollte doch unbedingt einen einfarbigen Pullover.

Nur mal kurz

Wie schön ist es doch, daß die Mandanten mir nicht auf den Bildschirm gucken können, obwohl wir uns in einem Zimmer aufhalten ;-) So kann ich kurz schreiben, wie der Tag bisher lief:

Heute Vormittag hatte ich mit Marcel ja nun den Termin für die U8 beim Kinderarzt. Um 11.30 Uhr sollten wir da sein, eine Viertelstunde vorher waren wir bereits da - und wurden prompt vorgewarnt: es sei sehr voll heute, man sei bereits im Verzug. Naja, hilft ja nichts, warten müßten wir so oder so.

Nach knapp zehn Minuten im Wartezimmer wurden wir das erste Mal aufgerufen. Marcel wurde gemessen (106,5 cm), gewogen (19,2 kg - zu Hause wiegt er mehr) und es wurden die ersten Übungen durchgeführt: auf einem Bein stehen, hüpfen, auf Zehenspitzen laufen und so weiter und so fort. Beim Hörtest zeigte er leichte Schwächen, entweder war er müde oder er hörte die leisen Töne wirklich nicht mehr, da bin ich mir nicht sicher. Außerdem ließ die Konzentration nach 20 Minuten merklich nach. Das Malen klappte prima, beim Sehen soweit auch alles okay (naja, das Hologramm konnte er nicht wirklich erkennen - ich allerdings auch erst beim dritten Hinsehen) - insgesamt war alles im grünen Bereich.

Bei der Untersuchung, die dann kurz nach 13 Uhr endlich stattfand, erzählte ich dem Kinderarzt davon, daß Marcel so ein Tollpatsch ist, vieles kaputtgeht oder verschüttet wird. Er verschreibt ihm jetzt erst einmal 8 Stunden beim Ergotherapeuten mit der Diagnose "Koordinationsschwierigkeiten und Verdacht auf Wahrnehmungsstörung". Ansonsten war die körperliche Untersuchung ohne weiteren Befund, Marcel ist quietschgesund!

Um halb zwei waren wir endlich zu Hause angekommen, meine Mama hatte Mittag gemacht und Kaffee gekocht, so daß ich die Zeit, bis ich ins Büro fahren mußte, entspannt genießen durfte. Die Kinder sind jetzt mit meinen Eltern zum Freimarkt (praktisch, wenn die Mütter im Blog lesen) und können dort einen tollen Nachmittag genießen und ich sitze hier im Büro und ärgere mich, daß ich nichts zu Lesen dabei habe, denn zu tun ist nichts im Moment - aber das kann sich in kürzester Zeit ändern, also "leide" ich nur still vor mich hin und tu so, als ob ich beschäftigt bin ;-)

Montag, 11. Mai 2009

Viel zu tun

im Moment, daher ist es recht ruhig hier.

Letzte Woche zwei Mal Elternabend gehabt, den Rest des Kindergartenjahres besprochen sowie das Sommerfest geplant. Die eine Gruppe ist für die Spiele zuständig, die andere Gruppe für den Abwasch - für mich heißt das: "Spielen und Spülen" ;-)

Diese Woche hat Männe Unterricht in Bremen, ist täglich von 12.30 Uhr bis 22 Uhr weg. Stressig irgendwie, weil die wenigen Vormittagsstunden dann irgendwie immer so vollgestopft sind mit irgendwas, zudem ist er ... naja, nennen wir es mal schwierig, wenn er unter Zeitdruck steht.

Morgen dann U8 mit Marcel, Termin beim Kinderarzt ist um 11.30 Uhr (fragt bloß nicht!). Also Kind um kurz nach 11 Uhr aus dem Kindergarten abholen, hoffen, daß nicht allzu lange gewartet werden muß, Untersuchung durchziehen (haha, 1 Stunde Minimum, war bei der Großen ja auch so), dann ab nach Hause, Mittagessen. Um 15 Uhr muß ich wieder im Büro sitzen. Saskia wird von ihrem Opa abgeholt, anders geht es nicht, sie verbringt die Mittagszeit dann eben bei Oma und Opa und wird dort eventuell auch essen.

Mittwoch vormittags Büro, nachmittags Schwiegermama mit Saskia zum Kindergarten, Sprachförderung, Marcel mit mir zur Musikschule, danach dann vielleicht noch zum Freimarkt: Mittwoch ist Familientag, da gibt es die Fahrchips ermäßigt. Die Preise sind ja aber auch nicht normal dort, oder? Wir waren gestern kurz dort, eine Runde laufen, schauen, was da ist an Fahrgeschäften und das obligatorische Eis essen (2 kleine Waffeln und ein Becher mit 3 Kugeln = 6,- Euro - spinnen die?). Die Kinder waren ganz erschlagen von den vielen Eindrücken und wollten natürlich gleich in jedes Karussell. Wir haben sie auf nächstes Wochenende vertrösten können, wenn wir die günstigeren Fahrchips haben, das haben sie geschluckt, war aber gar nicht so einfach. Mal schauen, ob Schwiegermuttern mitkommt, dann erledige ich das Mittwoch nach der Musikschule zusammen mit ihr und den Kindern.

Donnerstag vormittag fängt mein Nähkurs nach einigem Hin und Her - vorletzte Woche wurde telefonisch abgesagt, letzte Woche wieder zugesagt - nun endlich an. Schnittmuster habe ich mir schon rausgesucht, ein einfaches Shirt soll es für den Anfang sein. Morgen früh muß ich noch einmal dorthin, um den Stoff auszusuchen, dann steht dem nichts mehr im Wege. Der Wille ist vorhanden, ob Talent da ist, wird sich zeigen.

Freitag dann wäre eigentlich nichts zu tun und doch habe ich eine To-Do-Liste vom Umfang einer Tapetenrolle, die nicht im Kalender steht. Wahrscheinlich findet man mich wieder ein bis zwei Stunden im Keller, Stühle abschleifen, damit sie neu lackiert werden können. Ganz sicher nicht werde ich die Nebenkostenabrechnungen oder die Steuererklärung machen, da fehlt mir zur Zeit der Nerv zu, das geht gar nicht, wenn Männe zu Hause ist. Vielleicht lege ich aber auch einfach mal die Füße hoch und lese..... oder packe Pakete und Briefe für die ganzen E.bay-Auktionen, die ja auch "so ganz nebenbei" laufen...

Also: wenn ihr nichts von mir hört - ich bin noch da, ich rotiere praktisch. Ach ja, nächste Woche ist dann auch noch Eigentümerversammlung (hätte ja auch langweilig werden können, so ein Montag ohne Termin) und Waldkindergarten mit Marcels Gruppe (kann mir mal einer verraten, warum ich den Finger hob,als gefragt wurde, wer Dienstag als Begleitperson im Bus mitfahren kann? hat das so viel Spaß gemacht?)

Montag, 4. Mai 2009

Bilder-Nachlese

Hier nun also noch die versprochenen Bilder zu unserer Renovierungs-Aktion:

Die Kinder fanden es toll, beim Zusammenbau der beiden neuen Regale und des Schreibtisches zu helfen, auch wenn es nicht ohne den berühmten Hammerunfall abging (zur Beruhigung: der Hammer war klein, der Daumen ist unverletzt, der Schrecken war groß, daher die Tränen). Aber dafür, daß der kleine Mann erst vier Jahre jung ist, klappte das schon prima, ich konnte als Kind keinen Nagel auf den Kopf treffen, geschweige denn ihn versenken - Marcel kann es!





Das ist nun also der Zwischenstand in Marcels Zimmer:



1) Legokisten und Plüschtiertrommel
2) Werkbank und Bücher-/Spielzeugregal
3) Schlafkoje vor den blau bzw. gelb gestrichenen Wänden

Und so sieht es momentan in Saskias Zimmer aus:



1) Schlummerecke mit Kuscheltierkiste
2) Legostadt vor dem neuen Schreibtisch zum Malen und Basteln
3) ihre Lieblingswand (die hinter dem Bett ist hellgrün, die anderen beiden weiß)

Die Farben haben sich die Kinder übrigens allein ausgesucht, Saskia ist ganz stolz auf ihre rote, ins pinke tendierende Wand ("das ist meine Lieblingsfarbe!")

Und bei der Gelegenheit haben wir dann auch gleich noch einmal unser Bücherregal, welches nun von den vielen Kinderbüchern befreit ist, umsortiert, es wurde allerhöchste Zeit:



Jetzt fehlen in den Kinderzimmern noch Teppiche/Brücken und ein paar Wandtattoos und dann, beim nächsten Geldsegen, neue Betten für die beiden.