Dienstag, 30. Juni 2009

Gute-Nacht-Geschichten

Jeden Abend, wenn die Kinder ins Bett sollen, wird bei uns eine Gute-Nacht-Geschichte gelesen. Es stehen etliche Bücher im Schrank, die Geschichtenauswahl ist groß - aber die Kinder haben natürlich auch eine Lieblingsgeschichte. Und weil ich die selber auch so süß finde, wird diese Geschichte immer und immer wieder gelesen. Inzwischen können die Kinder sie auswendig - hier ist der Beweis:

Och menno, hier sollte das Video hin - aber es ist zu groß (115 MB), Blogger akzeptiert es nicht bzw. lädt es nicht hoch - schade!

Die Geschichte heißt übrigens "Knuddeln will ich nur mit Dir" und handelt von einem Schafkind und seinen Abenteuern, die es am Tage so erlebt - bis es abends müde zu seiner Mutter in den Stall zurückkehrt. Einfach nur süß!

Montag, 29. Juni 2009

Ufo-Wochenende

An diesem Wochenende habe ich es endlich mal geschafft, ein paar der Ufos (unfertigen Objekte) in Angriff zu nehmen.

Zunächst einmal warteten vier Jeanshosen auf Flicken, drei von den Kindern und *räusper* eine von mir. Damit kann man sich dann ja schon stundenlang beschäftigen, da alles genäht werden mußte, die Bügelkleber halten höchstens eine Wäsche lang.

Dann bei der Gelegenheit eine nicht mehr zu rettende Jeans von Saskia zur Shorts gekürzt: Kind ist glücklich!

Weiter ein Oberteil nach dem Hannah-Schnitt fertiggestellt und nur fast am Stoff verzweifelt ;-) Ewig an der Maschine herumpuzzelt, weil die Fadenspannung nicht stimmt, nach über einer Stunde kurz vorm Aufgeben gewesen (ich war drauf und dran, die Maschine zu fotografieren und bei Ebay einzustellen) und dann die Stimme der Nähkursleiterin im Ohr "Denkt dran, bei Jerseystoffen un-be-dingt auch Jerseynadeln benutzen, sonst klappt das nicht".... Bezogen war das zwar im Kurs auf die Zwillingsnadel und meine Nachfrage, warum das nicht hinhaute, aber übertragen auf die Näharbeiten gestern paßte es auch: Jerseynadeln rein, drei Probenähte wegen der Fadenspannung und dann klappte es wie am Schnürchen. Grummel!

Letztendlich dann noch den für Marcel bereits Anfang des Jahres gestrickten Pulli im Patentmuster versäubert und zusammengenäht, jetzt fehlt nur noch die Blende am V-Ausschnitt.

Fühlt sich gut an, ein paar Baustellen weniger zu haben (trotzdem paßt meine innere To-do-Liste auf eine Tapetenrolle)!

Mittwoch, 24. Juni 2009

Wenn Du keine Arbeit hast, dann mach Dir welche!

Mh, klar: Chef ist seit gestern im Urlaub, kommt erst am 08. Juli wieder. Eigentlich mal Zeit, um die Füße auf den Schreibtisch zu legen und in irgendwelchen Zeitschriften (oder Blogs) zu lesen.

Naja, und was mache ich?

Ich mach mir selbst das Leben schwer..... Wir sind vor etwa 20 Monaten mit dem Büro umgezogen und seitdem piekst mich dieses blöde Aktenregal. Ich sehe tote Akten... überall! Gestern nun zog ich die erste Hängeregistratur bei A auf, griff mir die ersten Akten und fing an, diese durchzusehen: läuft die Akte noch? Okay, zurück ins Fach! Wie, seit mehr als sechs Monaten Stillstand? Ab auf den Stapel zur genaueren Ansicht. So ging ich Akte für Akte durch, bis ich bei Z ankam. Die Akten die zurück ins Regal kamen, nahmen plötzlich nur noch etwa die Hälfte des Platzes in Anspruch - der Rest lag auf dem Durchsicht-Stapeln neben meinem Schreibtisch: vier Stapel zu je etwa 80 cm!

Ich bin dann mal weg, Akten durchschauen (Bilanz heute: 4 Mahnungen, 21 weggelegte Akten, 5 zur Rücksprache mit dem Chef, der erste Stapel ist um gut 2/3 zusammengeschrumpft).

Ferienbeginn

Heute gab es für die Schüler im Land Bremen Zeugnisse, die Sommerferien können beginnen - dementsprechend gehen aber auch viele jetzt in Urlaub: Marcels Ergotherapeutin bis zum 04. August, dabei haben wir gerade erst Halbzeit und noch keine verwertbaren Ergebnisse. Oder die Musikschule, die geht sogar erst am 12. August weiter. Auch Saskias Sprachförderung ist erst einmal ausgesetzt, mal schauen, ob sie da überhaupt wieder hin muß - die "Nachprüfung" fand ja vergangene Woche statt.

Tja, nur wir noch nicht so wirklich. Der Kindergarten schließt erst am 16. Juli seine Pforten, mein Urlaub beginnt am 20. Juli. Männe, ja, der hat ab nächste Woche schon frei, irgendwie haben wir es nicht geschafft, alle vier gleichzeitig mal drei Wochen Urlaub zu haben, aber für ein- bis eineinhalb Wochen wirds reichen (vielleicht ja noch ein paar Kurzarbeitertage, aber auf die wollen wir eigentlich nicht hoffen.... wenn er ganz viel Dusel hat, dann reihen sich Urlaub, Freischicht und Kurzarbeitertage aneinander, bis Anfang August die Schule weitergeht).

Geplant haben wir noch nichts Festes für die Familienferien. Richtig Urlaub machen liegt eh nicht drin, das war aber schon lange klar. So werden es eher Tagesausflüge sein. Da steht der Jaderpark ganz oben auf der Wunschliste, vielleicht noch eine Fahrt nach Schloß Dankern und vielleicht auch mal ein oder zwei Flohmarktbesuche in Bremen und Hamburg ohne die Kinder, wenn die Omas sich erbarmen und den Kindern Obdach anbieten ..... ;-) (wäre ja auch zu gemein, die Kinder sonntags frühmorgens aus den Betten zu zerren, um mal wieder stundenlang über einen für Kinder todlangweiligen x-beliebigen Flohmarkt zu flanieren). Ansonsten bietet die Stadt ja auch etliche schöne Ecken, wo man die Zeit gut herumbringen kann. Ich denke, Langeweile wird bestimmt nicht aufkommen in den Ferien.

Hach, drei Wochen noch!

Sommerdüfte

Jetzt, wo es allmählich draußen dunkel wird, sind die Augen nicht mehr so sehr gefordert - jetzt kommt die Nase zum Zuge. Ich liebe es, wie Sommernächte duften können: nach Blüten, nach dem frisch gemähten Gras, dann und wann eine frische Brise vom Wasser her (offenbar ist Flut, bei Ebbe riecht es nicht ganz so schön...) und noch einiges mehr, was nicht genau zu definieren ist. Einfach nur schön!

Ich gehe noch eine Runde schnuppern auf dem Balkon.....

Samstag, 20. Juni 2009

Sommerfest im Kindergarten

So, daß wäre endlich geschafft *puh*

Mir tun die Füße weh, der Kopf schwirrt, der Rücken knatscht - es ist geschafft! Vorbei!!

Heute war das lang erwartete Sommerfest im Kindergarten. Um 11 Uhr sollte es losgehen. Da ich nicht nein sagen kann, war ich bereits um 10 Uhr da, um beim Aufbau zu helfen. Vorher wurde natürlich noch gefrühstückt, wir gingen zur Bank und zum Einkaufen, das war also schonmal erledigt. Zuhause übernahm Männe die Kinder und ich machte mich auf den Weg. Drei Mal war ich bis dahin schon in einen Regenschauer geraten und es schien nicht wirklich besser zu werden, denn während des Aufbaus fing es immer wieder kurz an zu regnen. Aber offenbar haben katholische Kindergarten irgendwo "da oben" einen Stein im Brett, denn während des gesamten Festes blieb es überwiegend trocken.

Wir schafften es rechtzeitig bis 11 Uhr, alle Spiele aufzubauen und das Glücksrad mit den Gewinntischen, so daß es pünktlich losgehen konnte. Meine erste Station war die Aufsicht über das Hammerspiel. Aua, meine Ohren. Und die Knie auch. Da der Balken auf kindgerechter Höhe lag, mußte ich ständig in die Knie, um zu helfen. Nach einer Stunde mit dröhnenden Ohren wechselte ich in die Schaukelgrube, dort hatten wir im Kies mit Bonbons gefüllte Überraschungseier vergraben. Jedes Kind sollte zwei Eier finden und die ausgeleerten Ü-Eier-Verpackungen gegen einen Stempelabdruck eintauschen. Wieder eine Stunde mehr oder weniger auf den Knieen, dazu dann noch der Staub und Dreck - wie gut, daß ich danach dann noch eine Stunde lang abwaschen und abtrocknen durfte......

Um kurz nach 14 Uhr habe ich geschafft und hungrig das Kindergartengelände verlassen, ich hatte noch nicht einmal mehr Lust, dort noch eine Bratwurst zu essen oder mich auf dem Kuchenbüfett umzusehen. Nein, nur nach Hause wollte ich.

Die Kinder haben das Fest übrigens sehr genossen, ihre Oma Edith tauchte auch noch auf (danke nochmal für den Marmeladenglasnachschub!) und sie haben tolle Gewinne am Glücksrad abgestaubt - was will man mehr!

Mittwoch, 17. Juni 2009

Erdbeerzeit

Da ich am Montag bereits vormittags gearbeitet hatte, nutzten wir den freigewordenen Nachmittag, um mit den Kindern gemeinsam nach Imsum zum Hof Barward zu fahren zum Erdbeerpflücken. Ein Riesenspaß, gerade für die Kinder! Marcel hatte hinterher überall Erdbeersaft kleben, ich denke, daß er mindestens ein Pfund so gefuttert hat.



Unsere Beute in den Eimern: 8 Kilo (für 12 Euro!), die noch am selben Abend geputzt und verarbeitet wurden - der Großteil natürlich zu Erdbeermarmelade, es blieb aber auch noch was übrig zum So-Futtern und für Erdbeertorte *mjam*



Schade, nun sind die Gläser alle, das war es wohl erst einmal mit dem Einkochen... dabei wollte ich auch noch Bananenmarmelade machen und Kirschmarmelade und Pfirsichmarmelade ..... ;-)

Freitag, 12. Juni 2009

Frei-Tag = Schnäppchen-Tag

Endlich mal ein Tag ohne irgendwelche Termine am Vormittag! So konnte ich mich auf Schnäppchen-Tour machen, während die Kinder im Kindergarten gut versorgt waren.

Um 08.30 Uhr verließen wir nach einem gemütlichen Frühstück das Haus und brachten erstmal die Pakete zum Paketshop. Um 09.00 Uhr verabschiedete ich mich im Kindergarten von den beiden Süßen und stiefelte zum Hauptbahnhof, um den nächsten Bus zum Flötenkiel zu nehmen. Vorher habe ich aber erstmal noch weiteres Nähzubehör besorgt, ohne das es irgendwie nicht so wirklich weitergeht (bis gestern wußte ich noch nicht einmal, wozu so eine Zwillingsnadel überhaupt gut ist ... heute sehe ich überall diese Nähte).


Am Flötenkiel angekommen, ergatterte ich als erstes jede Menge T-Shirts: 1 schwarzes für Marcel und sechs weiße Shirts für beide in 104/110, die wir bemalen wollen (Idee von hier, sh. Beitrag vom 09.06.). Kosten pro Shirt: 0,50 Euro! Klasse, Schnäppchen Nr. 1!

Im Schuhmarkt daneben fand ich leider gar nichts in meiner Größe (nach zwei Schwangerschaften bin ich tatsächlich inzwischen bei Größe 42 angekommen :-( ...). Dafür bin ich einen Laden weiter fündig geworden: eine Sommerjacke für Marcel für unglaubliche 2,99 Euro, da es sich um die letzte Jacke des Bestandes handelte. Der Ursprungspreis lag bei 12,99 Euro! Schnäppchen Nr. 2!!

Dann einmal über die Straße und ab in den nächsten Schuhladen. Hier war die Auswahl vernünftig, etliche Regalmeter in meiner Größe. Also Rucksack abgesetzt, Schuhe ausgezogen und ab auf die Suche. Nach einer halben Stunde, in der ich immer mehr ins Schwitzen geriet, habe ich dann die hier mitgenommen:


Und hier der Schnäppchen-Nachweis ;-)

Auch die Schuhe waren schon kräftig im Preis reduziert, so daß ich nur zwei Mal überlegen mußte, ob ich beide Paare oder doch nur eines mitnehme. Aber ich kenne mich ja: Schuhe kaufen ist ein Horror, ständig wird es auf dem letzten Drücker erledigt. Da in nächster Zeit aber keine Schwangerschaft mehr zu erwarten ist, habe ich mich nicht nur für gemütliche Halbschuhe entschieden, sondern auch für die weißen Sommerschuhe, die ich einfach nur schön finde. Wenn ich mich dann mal für Kleid oder Rock entscheiden sollte (wenn.....), dann hätte ich wenigstens schon mal die passenden Schuhe da - und wenn nicht: zu Jeans sehen sie auch klasse aus!

Männe stöhnte zuhause erst einmal: "70 Euro für Schuhe? Naja, besser jetzt, bevor das Kurzarbeitergeld uns im Griff hat" - wo er Recht hat (und nach zwei Regentagen mit nassen Füßen, weil Halbschuhe und Stiefel Löcher in den Sohlen haben, hatte ich die Nase voll - nicht nur vom Wetter, krank werden geht jetzt gerade mal so gar nicht).

Ein Blick auf die Uhr verriet mir, daß es inzwischen kurz nach 11.00 Uhr war, Zeit für den Heimweg also. War klar, daß die beiden am besten passenden Busse abfuhren, während ich noch auf der falschen Straßenseite auf Grünlicht an der Ampel wartete. Also den Alternativbus genommen - was sich als glücklich erwies: an der Hochschule stieg Marcels Kindergartengruppe zu, die gerade ihren Besuch in der Bücherei beendet hatte. Da freute sich aber ein kleiner Mann!

Am Bahnhof konnte ich ihn gleich mitnehmen, während der Rest der Gruppe noch etwas bei der Post zu erledigen hatte. Wir holten Saskia aus dem Kindergarten ab, packten zuhause in Ruhe die Einkäufe aus und dann kochten wir ein Mittagessen frei Schnautze:



Gnocchi-Auflauf mit einer Soße aus angebratenem Hackfleisch, Pizzatomaten, einem Schuß C.remefine, frischen Kräutern (Basilikum, Rosmarin und Thymian, frisch von der Schlafzimmer-Fensterbank geerntet) und dann mit Schafskäse im Ofen überbacken *mmmmhhh* Ich glaube, das gibt es jetzt öfter!

Nachmittags sind wir dann noch einmal gemeinsam los und haben vier Schalen Erdbeeren und fast ein Kilo Kirschen gekauft. Die Erdbeeren habe ich nach dem Abendbrot noch zu Marmelade verarbeitet, acht Gläser stehen in der Küche zum Abkühlen.

Alles in allem ein runder Tag frei von irgendwelchem Termindruck - so liebe ich das!

Mittwoch, 10. Juni 2009

Wochenschnippselei

Sagt mal, was ist das denn bloß für ein Wetter? Normalerweise blogge ich nicht übers Wetter, aber gestern haben wir tatsächlich beschließen müssen, für eine halbe Stunde mal alle Heizkörper in der Wohnung aufzudrehen, damit wir nicht ständig frieren müssen. Wir haben Juni, verdammtnochmal! Da sollte man weder heizen müssen noch Pullover und Herbst- bzw. Winterjacken tragen müssen. Was das angeht, hätte ich gern den März zurück, da schien wenigstens vernünftig die Sonne!


Am Wochenende waren wir bei meiner Cousine und ihrer Familie zu Besuch. Sie ist vor einer Woche 40 geworden, das mußte doch gefeiert werden. Die Kinder freuten sich riesig auf den "Kindergarten" - meine Cousine hat fünf Kinder, dementsprechend sind Haus und Garten komplett auf Kinder ausgerichtet. Insgesamt tobten zehn Kinder durch den Garten, spielten mit dem Hund, streichelten die Babykätzchen und futterten Unmengen an Süßigkeiten, während wir Großen uns über Gegrilltes hermachten. Insgesamt waren es tolle, anstrengende und dennoch entspannende Stunden dort.

Morgen findet die zweite Einheit des Nähkurses statt. Hausaufgaben habe ich gestern größtenteils erledigt: Saum am unteren Ende des Shirts umstecken und heften - bügeln werde ich das heute abend noch, dann kann es morgen munter weitergehen. Viel fehlt eigentlich nicht mehr zur Fertigstellung: Hals- und Ärmelausschnitte mit Gummizug versehen und den unteren Saum nähen. Mal schauen, was ich als nächstes nähe, da muß ich mir noch drüber klar werden, damit ich eventuell noch das Schnittmuster abpausen kann. Vielleicht ist ja heute das Hosenschnittmuster von Farbenmix in der Post, dann kann ich damit weitermachen.




Die Marcel verschriebene Ergotherapie fand gestern zum zweiten Mal (von acht Terminen erstmal) statt. Marcel hat Spaß an den Übungen und mag die Therapeutin, das ist schonmal prima. Wo genau gefördert werden muß, ist allerdings noch etwas unklar, da wir auch nicht einfach so sagen können, wo genau es hapert. Marcel ist einfach unruhig, hibbelig, er vibriert ständig. Immer kippt etwas um, läuft etwas aus, geht etwas zu Bruch. Um weiterzukommen, habe ich gestern von der Therapeutin einen Fragebogen in die Hand bekommen, den ich mit Männe ausgefüllt habe. Eine der Fragen machte mich stutzig: ob das Kind alleine Wege von A nach B zurücklegen kann, mit oder ohne Straßenquerungen? Hallo? Marcel ist gerade vier Jahre alt geworden. Muß man so kleine Kinder schon alleine rausschicken? Männe und ich jedenfalls sind strikt dagegen, wir begleiten die Kinder natürlich. Vor allem bei Marcel ist das wichtig, weil er trotz aller Warnungen viel zu vertrauensvoll mit Fremden umgeht, der würde sich wahrscheinlich auch in fremde Autos locken lassen. Was hilft es da, daß wir regelmäßig das Buch "Max geht nicht mit Fremden mit" lesen und versuchen, den Kindern klarzumachen, warum das Thema so wichtig ist. Wie handhaben andere Eltern/Mütter das Thema "Kind allein unterwegs"? Es wäre schön, da mal ein Feedback zu bekommen!



Heute werden die Kinder bei ihrer heißgeliebten Oma Edith übernachten. Heute nachmittag findet noch wie gehabt die Sprachförderstunde für Saskia und die Musikschule für Marcel statt, anschließend kriegen die Kinder ihre Rücksäcke aufgeschnallt und fahren mit der Oma mit. Morgen ist katholischer Feiertag, das heißt, das der Kindergarten zu hat, während sonst davon hier im Norden nichts zu merken ist: die Läden haben offen, wir müssen arbeiten etc. Das wird seit langem mal wieder eine ruhige Nacht und ein streßfreies Aufstehen morgen früh *vorfreu*



Nächste Woche findet das Sommerfest im Kindergarten statt. Da gibt es noch einiges vorzubereiten, zudem ist dann am Samstag auch aktive Mithilfe gefragt. Ich habe Männe schon vorgewarnt, daß er sich um die Kinder zu kümmern hat, da ich ab 10 Uhr beim Aufbau helfen werde und anschließend immer stundenweise die diversen Spielstationen betreue bis zum Spüldienst am Mittag. Langweilig wird mir also bestimmt nicht werden. Hoffentlich wird das Wetter bis dahin noch besser - 10 Tage noch!



Und sonst? Nicht viel. Der Alltag hat mich voll im Griff, es gibt ständig was zu tun. Mal hinsetzen und Füße hoch wird immer seltener, manchmal weiß ich abends schon kaum, wie ich den nächsten Tag organisieren soll, damit nichts zu kurz kommt (außer mir, komisch). Dennoch, es fühlt sich nicht verkehrt an. Nächsten Monat steht dann ja auch irgendwann mein Urlaub an, spätestens dann wird es etwas geruhsamer zugehen.

Dienstag, 2. Juni 2009

und wie war Euer Wochenende?

Ich wollte eigentlich stricken, aber irgendwie ging das nicht:



Ob das gemütlich war? Irgendwie ja, irgendwie nein ;-)

Als ich dann endlich mal, nach etlichen Ausflügen und Aufforderungen zum Spielplatzbesuch, bei denen ich erst meine Hose zurückerobern mußte:



doch endlich zum Handarbeiten kam, hatte ich mehr Lust zum Nähen. Und da ich noch passenden Stoff hatte und die Große nicht ein einziges Nachthemd, habe ich pi mal Daumen das hier zusammengeschustert:



Der Bär ist die Markierung fürs Vorderteil, und Töchterchen will das gute Stück gar nicht mehr ausziehen. Knappe drei Stunden waren es vom ersten Schnitt bis zur letzten Naht. Ich finde, das habe ich ganz gut hingekriegt, vor allem den Wellenrand unten, von Töchterchen ausdrücklich gewünscht.