jedenfalls als Mutter, oder?
Gestern kristallisierte sich bereits heraus, daß Saskia wohl spätestens heute mit einer Erkältung flachliegen würde - wann sonst geht ein Kind freiwillig um 17.30 Uhr ins Bett? Heute Nacht hustete sie wie schon in den vergangenen Nächten, dazu kam aber leichtes Fieber. Heute morgen also fiel die Entscheidung, daß sie nicht in den Kindergarten gehen könne. Da Männe morgens noch zum Arzt mußte, nahm ich sie und Marcel, lieferte den Kleinen im Kindergarten ab, da er heute Ausflugstag hat, die Große nahm ich mit ins Büro. Männe holte sie nach einer Stunde schon wieder ab, so daß sie sich jetzt zuhause ausruhen kann.
Dann stand eben meine Kollegin vor mir: sie hat einen akuten MS-Schub und sieht deshalb zur Zeit auf dem rechten Auge nichts. Damit die Kortison-Behandlung anschlagen kann, braucht sie allerdings Ruhe, sie ist bis Ende der Woche krankgeschrieben. Es mußte also eine Lösung her, was die Vertretung angeht. Die zweite Kollegin hat heute ihren freien Tag genommen, da sie Arzttermine hat, so daß alles an mir hängenbleibt - Cheffe ist ja im Urlaub bis morgen.
Wie gut, daß ich meine Schwiegermutter habe: ein Anruf, eine Frage und sie springt ein und hütet die Kinder, damit ich hier im Büro (in der Nase bohren) (Schnittmuster kopieren) (Romane lesen) die vielen Mandantenfragen beantworten kann.
Danke, Edith!
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