Donnerstag, 30. Dezember 2010

Gewonnen!

Gewonnen hatte ich, durch bloßes Dasein zur rechten Zeit am rechten Ort. "Schuld" war Tanja und das Weihnachtswichteln, ich mußte mich ja schließlich über unser Wichtelkind informieren. Dabei stieß ich auf diesen Artikel und meldete mich nach einem kurzen Blick auf den Besucherzähler dann auch brav: Ha! Ich! 5000!!!

Nun schaut, was ich bekommen habe:


Vielen vielen Dank noch einmal, die Stoffe und Bänder sind superschön und Saskia hat direkt die Zwerge verplant, wie Mädels halt so sind. Besonders mag ich den Apfelstoff, den werde ich erst einmal wie einen Schatz hüten. Hach!

Weihnachts-Nachlese in Bildern


Munteres Auspacken + Ausprobieren



Saskia bekam für ihr Play.mobil-Haus die gewünschte zweite Etage - sie hatte sich bitter beschwert, daß sie viel mehr Zimmereinrichtungen als Zimmer hätte, dem konnte der Weihnachtsmann unter unserer Mithilfe abhelfen ;-)


War klar, daß der Aufbau natürlich noch am gleichen Abend stattfinden mußte, oder? Okay, geübt, wie wir inzwischen sind, dauerte es nur knapp eine Stunde, dann stand der Rohbau und die Begrünung war auch fertig, der Rest, also die Einrichtung der Zimmer,

folgte dann am nächsten Morgen, da irgendwann ja auch einmal geschlafen werden mußte.


Marcel bekam keine Ritterburg und kein Piratenschiff, nein, als großer Fan von Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer, bekam er "Das Land, das nicht sein darf" und dazu das Schiff mit der Wilden 13 inklusive der 12 gleich aussehenden Piraten, einer davon mit Stern = der Hauptmann. Er verstand sofort und war begeistert!


Aber auch über solche Kleinigkeiten wie Zaubertafeln können die beiden sich noch richtig freuen. Nur schade, daß Marcel seine gleich am nächsten Tag (mal wieder) geschrottet hat, sie ist schon wieder entsorgt worden. Wann lernt er endlich, daß er mit seinen Sachen etwas sorgsamer umgehen muß *grummel* Nun, jetzt hat er keine mehr und darf Saskias nicht benutzen, wir haben es ihm verboten. Strafe muß sein!


Und ab und zum hört Männe doch mal zu: ich hatte mehrfach "nebenbei" erwähnt, daß ich gern das Havenwelten-Puzzle hätte, bevor es das nicht mehr gibt, da es sich um eine Sonderauflage handelt *uff* Hat funktioniert ;-)

Sicher gab es noch andere Dinge, vor allem für die Kinder: ein Spiel "Halli Galli", das seitdem fast täglich gespielt wird, ein Spiel "Kroko Doc", über das Marcel sich scheckig lacht. Bücher gab es und ein ferngesteuertes Auto und diverse andere Dinge. Männe hatte sich ein Kissen mit einem Piratenmotiv gewünscht, der Wunsch wurde natürlich erfüllt und und und. Vor allem war Weihnachten aber gemeinsam verbrachte Zeit!

Zwischen den Jahren

Im Moment hänge ich so ein bißchen durch. Eigentlich wollte ich schon längst die Weihnachtsbilder gezeigt haben oder meinen tollen Gewinn, aber irgendwie...

Am Montag war ich zum zweiten Mal in diesem Jahr in der Röhre zum MRT. Beim ersten Mal im Oktober, beim normalen MRT, war nichts gefunden worden, danach hatte ich ja diesen kleinen Unfall - oder sollte ich sagen Umfall ;-) Jedenfalls überwies der Neurologe mich noch einmal zum MRT Neuro-Cranium, also einer etwas detaillierteren Aufnahme. Nach 20 Minuten in der Röhre wurde ich wieder herausgeholt, aufgefordert, mich ja nicht zu bewegen, man wolle noch einmal ein Kontrastmittel spritzen, um bessere Ergebnisse zu bekommen. Sprachens, piksten und schoben mich zurück. Hmm. Noch einmal 15 Minuten, dann wurde ich erlöst. Ich zog mich wieder an, setzte mich zu Männe ins Wartezimmer und keine drei Minuten später rief die Ärztin mich schon wieder herein, die Ergebnisse besprechen. Es war alles in Ordnung, wie beim letzten Mal eben auch. Die Zyste, die man gefunden hätte, die hätte ich 2002 schon gehabt, die wäre harmlos. An dem großen Fragezeichen in meinem Gesicht merkte sie, daß ich von dieser Zyste nichts wußte, also erklärte sie mir kurz, daß diese wohl erblich bedingt sei, ähnlich wie eine Nierenzyste aber vollkommen harmlos sei und kein Auslöser von irgendwas ist. Sie erwähnte diese Zyste nur, damit ich nicht erschrecke, falls ich irgendwo anders davon hören oder lesen sollte. Okay, das wollen wir ihr mal glauben! Erschrecken tut man trotzdem erst einmal. Ansonsten war, wie gesagt, organisch alles in Ordnung mit meinem Hirn. Ob ich das nun so beruhigend finde, weiß ich nicht, denn wenn auf neurologischer Ebene auch nichts gefunden wird (daß beim Kardiologen nichts sein wird, davon gehe ich einfach mal aus), dann wird sich vielleicht nie herausfinden lassen, warum ich denn nun eigentlich mit diesem Krampfanfall umgekippt bin. Irgendwie unbefriedigend, aber warten wir den Klinikaufenthalt im Februar ab.

Vormittags sitze ich derzeit allein im Büro, der Chef ist im Urlaub, einer muß ja die Stellung halten. Eine Stunde beschäftige ich mich mit der Zeitung, eine halbe Stunde mit allgemeinen Bürokram, dann wird lustig: wenn ich nichts sinnvolles finde, langweile ich mich und werde hundemüde. Das Telefon ist relativ ruhig, was mich freut. Gestern habe ich Schnittmuster kopiert, meine Mutter wünscht sich ein Kleid und einen Rock. Jetzt muß ich nur noch "mal eben" die Schnitte an ihre persönlichen Maße anpassen, was für mich eine echte Herausforderung darstellt. Mir passen die Burda-Standardgrößen, ich muß nur Oberteile immer um ein paar Zentimeter verlängern, da die Burdamaße eine Größe von 168 cm vorsehen. Ich bin 173 cm groß, also eigentlich kein Problem, ich verlängere alle Teile um gut 5 cm und schon paßt es.

Mama allerdings ist 161 cm groß und hat, wie sagen wir es mal ... etwas mehr Oberweite als der Standard. Beim Rock ist das überhaupt kein Problem, da gehe ich nach dem Hüftmaß, dann paßt es schon. Beim Kleid muß ich erst einmal tüfteln, zugeschnitten habe ich jedenfalls in Größe 42. Mal schauen, ob ich erst einmal einen Rohling hefte und schaue, ob das so klappt. Spannend, das!

Heute nun habe ich meine Nähkiste mit und die Stoffe, die Zuschnitte liegen ja noch hier. Vielleicht kann ich wenigstens schon einmal den Rock zuschneiden und heften, dann hätte ich wenigstens noch etwas geschafft, was sinnvoll erscheint. Männe wünscht sich für sein Auto auch etwas Selbstgenähtes: zwei Säckchen, die mit Salz gefüllt werden, um die Feuchtigkeit herauszuziehen. Auf Ideen kommt er *kopfschüttel* Aber kein Problem, wir müssen nur noch im Fundus nach dem passenden Stoff suchen, Salz habe ich gestern schon gekauft (was derzeit gar nicht so einfach ist, offenbar benutzen einige das Speisesalz zum Streuen, jedenfalls ist es derzeit ständig ausverkauft).

Der Winter hat die Stadt übrigens immer noch fest im Griff, morgen allerdings soll es Temperaturen über dem Gefrierpunkt haben. Ich weiß nicht, was mir lieber ist: knapp unter Null und teilweise glatt, teilweise recht gut geräumt oder Tauwetter und dementsprechend Matsch, Matsch und noch einmal Matsch.

Gestern war ich beim Optiker, meine neue Brille abholen. Und wie das so mit neuen Brillen ist, habe ich das Gefühl, ich hätte etwas getrunken - leicht tüddelig, weil das Sehen noch nicht so optimal ist. Ich versuche, drüber zu schmunzeln, spätestens morgen sollten die Augen sich an die neuen Gläser gewöhnt haben, sagt die Optikerin. Hoffentlich! Jedenfalls freue ich mich über das neue leichte Gestell und die flexiblen Bügel - und das alles zum Nulltarif *freu* Übrigens gerade rechtzeitig bestellt, vor ein paar Tagen brach mir abends von der alten Brille der linke Bügel ab. Nun müßte ich Anfang kommenden Jahres noch einmal hin, um eine Ersatzbrille machen zu lassen, schließlich bin ich zu Hause die einzige, die nur eine Brille hat: Männe und Saskia haben beide je zwei Brillen, für den Fall der Fälle. Warum stellt man sich selbst eigentlich immer hinten an? Die neue Brille war auch nicht so teuer wie erwartet, durch das kostenlose Gestell und die Brillenversicherung (10,- Euro Beitrag) habe ich nur 58,50 Euro bezahlen müssen, ich hatte mehr befürchtet. Das sollte doch noch einmal zu wuppen sein in den nächsten zwei bis drei Monaten, oder!?

Für Silvester hat Marcel sich gewünscht, daß wir wieder Essen auf dem Tisch braten. Na, wißt ihr, was er möchte?

Raclette, klar. Er war so begeistert von den Pfännchen, das wollte er unbedingt noch einmal machen. Offenbar haben er und Saskia vergessen, daß sie im letzten Jahr nach zehn Minuten keine Lust mehr hatten, weil sie a) zu aufgeregt waren und b) alles zu lange dauerte aber hey, was solls? Wir haben Hähnchenschnitzel, Rindergulasch, Garnelen und Hackfleisch für Frikadellen, dazu Paprika und Käse, das solls sein. Ist wahrscheinlich wieder eh zu viel, aber irgendwas müssen wir ja auch Samstag essen, gell?

Viel Schnippseleien zum Jahresende, aber für sinnigere Beiträge fehlt mir derzeit die Motivation. Vielleicht schmeiße ich heute Nachmittag oder morgen noch ein paar Bilder rein (s.o., Weihnachten und Gewinn), mal schauen, was kommt.

Ansonsten wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr, bleibt/werdet gesund und munter, auf das wir uns alle wiedersehen!

Montag, 27. Dezember 2010

Hab ich es nicht gesagt???


Mit lieben Grüßen zu Mudder Seemann hinüber ;-)

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Dies & Das

Nachdem Montag die Wichtelpakete ausgepackt, die Fotos bearbeitet und der Beitrag geschrieben waren, habe ich wie üblich die Kinder ins Bett gebracht und knapp eine Stunde später fielen auch mir vor lauter Müdigkeit die Augen zu. Wie gut, daß ich wichteltechnisch alles erledigt hatte, so konnte ich mich früh ins Bett verziehen.

Gestern Mittag dann hatte ich meinen Termin beim Kardiologen zum Belastungs-EKG und Ultraschall. Um 12.30 Uhr war ich bestellt, ich hatte kaum die Jacke aufgehängt, als ich auch schon aufgerufen wurde. Nach einem kurzen Vorgespräch mit dem Arzt ging es auf das Liegefahrrad, wobei ich schnell merkte, daß Stiefel nur bedingt fahrradtauglich sind. Dennoch hielt ich durch und wurde nach ein paar Minuten wieder vom Rad erlöst. Direkt im Anschluß an eine kurze Verschnaufpause ging es rüber in den Ultraschallraum, wo der Doc sich mein Herz einmal genauer ansah. Bis auf "zwei unbedeutende Fehler" (O-Ton Doc), die nur anhand der guten Technik heutzutage überhaupt sichtbar sind, aber gesundheitlich keine Folgen haben, war alles in bester Ordnung. Sicherheitshalber habe ich am 19.01.11 noch einen Termin für ein Langzeit-EKG, aber er geht bereits jetzt davon aus, daß auch hier nichts sichtbar werden wird und meine Gesundheitsprobleme nicht vom Herzen herrühren. Beruhigend!

Anschließend, es war gerade 13 Uhr, ging ich nach Hause, setzte schon einmal das Mittagessen auf und wartete auf die Kinder, die von meiner Schwiegermutter von Kindergarten und Schule abgeholt wurden. Nach dem Essen und einer Pause ging es dann mit Saskia zur Psychotherapeutin zur zweiten Sitzung, die auch diesmal wieder aus viel viel Reden bestand, einer Einführung zum Thema Wut und dem üblichen sich anschließenden Spiel. HalliGalli macht auch zu dritt richtig Spaß! (wie gut, daß der Weihnachtsmann meinen Vermerk auf Saskias Wunschzettel offenbar entdeckt hat ;-)).

Um 16.15 Uhr waren wir wieder zuhause, ich trank erst einmal in Ruhe einen Kaffee, hielt Klönschnack mit Männe und um 17 Uhr startete ich erneut, diesmal zum angenehmsten Termin des Tages: Krankengymnastik, die sich wieder als Massage für den Schulter- und Nackenbereich entpuppte. Die Verhärtungen sind aber auch echt nicht ohne, schade, daß es erst am 04.01. weitergeht...

Alles in allem war der Tag trotz der vielen Termine relativ entspannt - heute stand fast nichts auf dem Plan und ich bin den Kloß im Hals immer noch nicht losgeworden, trotz Rotwein und Käseplatte beim Lesen. Also werde ich mich gleich ins Bett verkrümeln, Männe schläft eh schon, da er Frühschicht hat. Die Kinder schlafen bei der Oma, da Ferien sind und wir arbeiten müssen, da bot sie sich an *uff*

Morgen dann noch einmal arbeiten, anschließend einkaufen und essen und hoffen, daß die Kinder am frühen Nachmittag nicht ganz so aufgedreht zurückkommen, Männe holt sie nach der Arbeit wieder ab. Abends dann den Baum reinholen und aufstellen zum Auftauen, Freitag morgen die letzten frischen Sachen einkaufen, Baum schmücken, Kinder im Schach halten und Salate vorbereiten, da am Nachmittag bei uns die Bescherung stattfindet mit anschließendem Buffet. Ich gehe derzeit von ca. 17 Uhr aus, da Männe noch arbeiten muß und wir nicht genau wissen, wie lange.

Das Schöne ist: die Geschenke sind alle verpackt und liegen im Wohnzimmer, der Baum ist gekauft und muß nur noch geschmückt werden, die Essenspläne stehen, Einkaufszettel sind geschrieben, Tonnen von Keksen sind gebacken und ich habe bislang auch noch nicht das Gefühl, irgendetwas vergessen zu haben. Wahrscheinlich bricht sich morgen jemand etwas oder so, schaun wir mal ;-)

Für den Fall, daß ich nicht mehr dazu komme:

Ich wünsche Euch allen ein frohes und ruhiges Weihnachtsfest!!!

Montag, 20. Dezember 2010

Weihnachtswichteln 2010

Endlich war es soweit, heute nun durften die Wichtelpakete geöffnet werden! Die Kinder konnten es kaum erwarten, wir mußten sie immer wieder bremsen, bis a) alle Familienmitglieder versammelt und b) die Kamera schußbereit war ;-)

Saskia durfte zuerst auspacken:


Marcel, ganz der galante Bruder, wollte natürlich helfen, bekam aber fix was auf die Finger ;-)


Oh, da ist ja eine Karte! Nach dem Lesen mußten wir Großen erst einmal lachen, hatte Miss Venus Bruder doch im letzten Jahr Marcel bewichtelt :-) Die Kinder verstanden das nicht wirklich, außerdem...


bei der Menge an Päckchen kribbelte es natürlich in den Fingern und schon flog das Geschenkpapier in alle Richtungen. Ganz toll war, daß an jedes Familienmitglied gedacht worden war - vielen lieben Dank dafür! Männe grinste über beide Ohren, ich freue mich ebenfalls sehr sehr sehr!


Es gab für Saskia ein Hello-Kitty-Pachisi, ein Mini-Büro (sie juchzte vor Freude, endlich hat sie ihr eigenes Klebeband), Süßigkeiten für alle, Tee, Badezusätze und Pflegeprodukte - ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

Liebe Miss Venus, liebe Mama: vielen vielen Dank, das habt Ihr ganz toll ausgesucht und bei allen genau den Nerv getroffen! Saskia ist überglücklich und bestaunt ihre Schätze jetzt wohl noch ein Weilchen.

Nun durfte auch Marcel sich endlich über sein Paket hermachen:


Nimm doch bitte die Kapuze ab, damit man Dich auch erkennen kann - geht nicht, keine Zeit, muß auspacken - da hilft die große Schwester doch gern mal eben ;-)


Kaum hatte ich auch diese Karte vorgelesen, riß Marcel die ersten Geschenkpapiere in Fetzen: "Oh, guck mal, kunterbunte Socken!"


Wäre da nicht dieses toll verpackte Paket gewesen, könnte ich jetzt auch schon mitteilen, ob sie passen - so muß das noch etwas warten, aber für dieses Strahlen


lohnt sich das Warten allemal! Ein Leko-Traktor, genial - am Strahlen sieht man, daß das Geschenk ein Volltreffer war! Auch wir sind hier wieder reichlich bedacht worden mit Tee und Süßem, leider ist das Gesamtfoto so fürchterlich unterbelichtet, daß ich es nicht zeigen kann.

Lieber Lukas, lieber Jonas, liebe Eltern: auch an Euch vier ein ganz dickes Dankeschön, Marcel freut sich dumm und dusselig über seine tollen Geschenke und auch wir Eltern strahlen, da wir ebenfalls bedacht worden sind.

Wie bereits im vergangenen Jahr hat es auch diesmal wieder großen Spaß gemacht, bei Tanjas Weihnachtswichtelaktion mitzumachen. Vom Erfahren, welcher Wichtel zugelost wurde, über dem Aussuchen der Geschenke, dem Verpacken und Versenden und dann dem kribbeligen Warten, bis die eigenen Pakete eintreffen bis jetzt zum Auspacken: das Wichteln versüßt die Vorweihnachtszeit und nicht nur die Kinder freuen sich über die liebevoll ausgesuchten Geschenke! Danke an Tanja und danke an unsere Wichtel! Im nächsten Jahr - sofern Tanja sich wieder die Mühe macht - sind wir sicherlich wieder mit dabei, das ist sicher!


Die Kinder freuen sich sogar so sehr, daß sie sich - wenn auch nur relativ kurz - mal wieder richtig lieb haben ;-)

Samstag, 18. Dezember 2010

Merkwürdig!

Mir ist gerade aufgefallen, daß ich seit mindestens zwei Wochen nicht mehr an der Nähmaschine gesessen habe. Es ist ja nicht so, daß nichts zu Nähen da wäre: auf dem Nähtisch liegt Stoff für ein Kleid und einen Rock für meine Mutter, die Maße habe ich auch schon genommen, da könnte ich rein theoretisch loslegen. Zudem liegen einige Nähideen aus Zeitschriften dort, die ausprobiert werden wollen sowie ein paar Dinge zur Reparatur bzw. zum Engermachen. Nur... im Moment geht nix! Ich bin wie blockiert, habe wahrscheinlich zuviele andere Dinge im Kopf. Okay, es läuft ja nichts weg, Hauptsache, Mama haut nicht, weil ich nicht in die Pötte komme ;-)

Wie gesagt: an Ideen mangelt es aber nicht: eben schließe ich mein Mobiltelefon an die Ladestation an und ärgere mich mal wieder, daß es dabei so lustlos auf dem Drucker herumliegt. Dabei fällt mir ein Ebook von Griselda wieder ein, ich schaue auf der Website nach und siehe da: es ist ein Freebook. Also gleich einmal heruntergeladen und ausgedruckt, die Anleitung, so etwas Nützliches fehlt hier auf jeden Fall noch. Mal schauen, wann ich das Ganze dann auch mal in die Tat umsetze und losnähe.....

Wichtel-News

Ein herzliches Hallo an unsere beiden Wichtel: Eure Pakete sind diese Woche hier eingetroffen und müssen nun noch zwei Tage gegen umherlungernde, streunende Kinder verteidigt werden, die es kaum noch erwarten können ;-)

Blick vom Dach


Und morgen soll es wieder schneien *freu*

Sonne + Schnee = herrliche Aussichten!





Das ist die derzeitige Aussicht aus unserem Schlafzimmer Richtung Holzhafen und Yachthafen.

Die Bilder, die Männe vorhin vom Dach aus aufgenommen hat, muß ich noch bearbeiten, die gibts dann später.

Freitag, 17. Dezember 2010

Darf ich vorstellen: Fuzzy!

So heißt unser neuer Kühlschrank, obwohl... Kühlschrank ist leicht untertrieben, es handelt sich um ein Side-by-Side-Gerät, links Gefrieren, rechts Kühlen. Mannshoch - man achte auf den Türrahmen - und knapp 80 cm breit, bietet er ordentlich Platz für alles, was in einem 4-Personen-Haushalt so gekühlt oder tiefgefroren werden soll. Endlich wieder Vorräte lagern können - yippieh!!!

Von außen: schick in Edelstahl, prima für unsere Zettelsammlung, es leben die Magneten ;-)



Innenansichten:



Leider ist unsere Küche nicht breit genug, um eine bessere Aufnahme zu machen ;-)

Und darum heißt das Teil Fuzzy:



Kann man es lesen? Links! Warum auch immer *schulterzuck*

Mama? Danke noch einmal, das war ein tolles Vor-Weihnachtsgeschenk!!! (nein, ich leihe sie nicht aus, die behalte ich für mich *ätsch*)

Hier auch

massenweise Schnee - herrlich!

Fotos erspar ich Euch, Ihr braucht sicher alle nur aus dem Fenster zu gucken.

Von der Schule gab es vor Wochen bereits pinkfarbene Mitteilungszettel, daß bei Extremwetterlagen es den Eltern freigestellt wird, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Gestern morgen ab 5 Uhr - ich war zufälligerweise ja wach - kamen bereits entsprechende Durchsagen im Radio, in der Zeitung war ebenfalls ein kleiner Artikel. Natürlich habe ich Saskia hingebracht, ein paar Zentimeter Schnee können uns noch lange nicht stoppen. Ich denke, die Stadt will sich so eher aus der Haftungsfrage herausziehen.

Ausgeschlafen

Himmel, ist das schön, mal wieder so richtig ausgeschlafen zu sein! Gestern morgen nach dem EEG hatte ich nur die Gelegenheit, für etwa drei Stunden zu schlafen, dann forderte der Alltag mit zwei kleinen Kindern und einem kranken Ehemann, dem bißchen Haushalt, der Weihnachtsfeier in der Schule und dem anschließenden Schneeschippen mich wieder. Und weil wir gerade so schön dabei sind, haben Männe, Töchterchen und meine Wenigkeit gestern auch noch diesen hübschen Magen-Darm-Virus gehabt, bei dem es einem erst wieder besser geht, wenn man sich die ganze Angelegenheit noch einmal durch den Kopf gehen ließ *börks*

Also, eines weiß ich inzwischen genau: aus dem Alter, in dem man mal eben die Nacht durchgemacht hat, bin ich definitiv raus. Um 23 Uhr mußte ich aus der Küche raus, bis dahin hatte ich gebacken, um niemanden zu wecken. Um 2 Uhr nachts war ich kaum noch in der Lage, geradeaus zu gucken, das Lesen fiel immer schwerer. Um 4 Uhr mußte ich höllisch aufpassen, nicht einfach einzuschlafen, ständig klappten die Augen zu. Netterweise wurde mir auch noch übel, was ich zunächst auf den Schlafentzug (und den Koffeinentzug) schob. Um 6 Uhr war mir so übel, daß ich dem Ganzen kurzerhand nachgeholfen habe, nach dem Zähneputzen ging es dann wieder. Müde war ich aber sprichwörtlich fast "bis zum Umfallen". Da war es echt eine Erlösung, als um kurz vor 7 Uhr die Wecker der Kinder klingelten, so hatte ich etwas, was mich am Laufen hielt. Bis dahin hatte ich alle naselang die Stellung im Wohnzimmer wechseln müssen: mal saß ich kurz auf dem Sofa, dann wieder lief ich große Kreise durchs Wohnzimmer, zwischendurch stellte ich mich immer wieder an die offene Balkontür, frische Luft macht aber auch nur bedingt und kurz wieder munter. Männe wachte kurz nach 7 Uhr auch auf, ihm war da ebenfalls übel. Nanü, vielleicht der koffeinfreie Kaffee? Den hatte er nämlich nachts auch getrunken. Ich machte Saskia fertig und brachte sie zur Schule, danach konnte ich endlich zum Arzt, wo man mich schon erwartete und zügig verkabelte. Nun konnte ich für eine halbe Stunde die Augen zumachen, an Schlaf war aber trotz der Müdigkeit nicht zu denken, ich schreckte immer wieder hoch.

Das EEG war nicht ganz eindeutig, erklärte mir der Arzt hinterher. Es gab ordentliche Ausschläge, aber es war für ihn nicht klar ersichtlich, ob es sich nun um eine Epilepsie handelt oder vielleicht doch um eine Migräne oder etwas anderes. Also sind weitere Untersuchungen nötig. Als nächstes darf ich nun zum Kardiologen, um einen Herzfehler auszuschließen, außerdem soll ich in eine Fachklinik in Rothenburg/Wümme zur Langzeit-Diagnostik (3 Tage Dauer-EEG mit Videoüberwachung etc.).

Hey, und dabei bitte immer schön coooool bleiben, zuviel Aufregung könnte ja einen weiteren Anfall auslösen *histerischkichert* Medikamente könnte er mir schon geben, um einen solchen möglichen weiteren Anfall zu verhindern, aber da bin ich nicht so für zu haben: irgendwas auf Verdacht schlucken.

Ich atme tief durch, versuche, mich nicht verrückt zu machen, es wird schon alles werden. In die Klinik muß ich Mitte Februar, das ist noch etwas hin, zum Kardiologen muß ich einmal nächste Woche, einmal Mitte Januar zum Langzeit-EKG, auch das ist schon in die Wege geleitet. Ich genieße bis dahin meine Krankengymnastik, die sich als Massage (=manuelle Therapie) entpuppte und heute das erste Mal stattfand, vier weitere Termine habe ich noch.

Wäre doch gelacht, wenn wir das nicht auch noch hinkriegen, oder?!

(irgendwie paßt das doch alles: Mann kaputt, Frau jetzt auch, Kinder eh bekloppt - was solls? Wir versuchen, das alles mit Humor zu nehmen)

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Müde

ich bin so müde, mir gehen hier gleich die Lichter aus. Himmel noch mal, es muß doch zu schaffen sein, noch weitere fünf Stunden durchzuhalten *gähn*

Schön ist das nicht, echt!

Ärzte-Marathon, die x.te

Gestern war ich beim Orthopäden, da mir Kopf und Nacken immer noch wehtaten und mir immer wieder schwindelig wurde. Ich hatte Glück: obwohl ich keinen Termin hatte, kam ich sofort dran - wahrscheinlich war es dabei ganz hilfreich, vor lauter Schwindel nicht mehr gerade stehen zu können, so war deutlich, daß ein Termin nächstes Jahr mir nicht geholfen hätte.

Der Arzt hörte sich meine Beschwerden an, tastete hier, drückte da - au! - und ordnete dann ein Röntgen der oberen HWS an. Darauf war gottseidank nicht allzu viel zu erkennen, ein Bandscheibenvorfall ist es schon einmal nicht. Er diagnostizierte eine Blockierung C3, ließ mir eine Halskrause anlegen und verschrieb mir fünf Sitzungen beim Krankengymnasten. Mit Rezept und Krause ging es dann erst einmal Richtung Heimat, Frühstücken, danach schnappte mich mir eine der auf Vorrat gekauften Keksdosen, füllte sie mit je einer Tüte selbstgebrannter Mandeln und der am Montag gebackenen Zimt-Mandel-Kekse und brachte diese dann noch eben in der Praxis des Orthopäden vorbei. Ich habe es noch nie erlebt, daß man so schnell und ohne zu murren dazwischengeschoben wird, ich hätte die Praxis schon nach 30 Minuten wieder verlassen können, wäre der Auszubildenden beim Ausfüllen der Verordnung für die Krankengymnastik nicht ein kleiner Fehler unterlaufen, so daß ich auf die neue Verordnung noch warten mußte.

Nun gilt es, den richtigen Krankengymnasten zu finden. Der, bei dem ich heute war, war es jedenfalls nicht. Ich hatte mir einen Termin bei Heiko geben lassen, Männe geht seit Jahren dort hin, wenn etwas ist, also hatte ich dort angerufen. Als ich heute dort auftauchte, warf er einen Blick auf die Verordnung und sagte mir, daß er diese spezielle manuelle Therapie nicht durchführen könne, da ihm dafür noch eine Zusatzausbildung fehle. So mußte ich also unverrichteter Dinge von dannen ziehen. Und da heute sinnigerweise Mittwoch war, hatten die anderen in der Nähe befindlichen Praxen bereits zu, als ich dort ankam. Also morgen anrufen und neue Termine abmachen...

Und da ich nun eine Viertelstunde über hatte, bevor ich Marcel aus dem Kindergarten abholen mußte, habe ich dann noch beim Optiker meine Brille richten lassen, die hatte bei dem Sturz letzte Woche doch ganz schon was abbekommen. Bei der Gelegenheit habe ich mich dann auch kurz beraten lassen, meine Sehstärke nachprüfen lassen und eine neue Brille geordert - für das Rezept gilt Nulltarif, die Gläser übernimmt die Krankenkasse, nur das Entspiegeln, das zahle ich selbst. Nächste Woche ist es soweit, dann gibt es hier ein neues Nasenfahrrad und das alte darf in den Vorruhestand gehen. Aufbewahren hat wohl nicht viel Sinn, da sich meine Sehschärfe in den vergangenen acht Jahren minimal verschlechtert hat, also bleibt wohl nur wegwerfen und bald für eine Ersatzbrille sorgen, falls mal wieder was ist.

Immer schön wach bleiben

Es ist doch merkwürdig: Wenn man etwas auf gar keinen Fall tun soll, warum ist es gerade dann so verlockend?

Heute darf ich nicht schlafen, da morgen früh - also eigentlich eher nachher, in knapp 6 Stunden - ein 24-Stunden-Schlafentzugs-EEG gemacht werden soll. Und ausgerechnet heute fallen mir ständig die Augen zu, ich bin noch vor den Kindern hundemüde und habe die allergrößte Mühe, die Augen offen zu behalten.

Wie, ganz einfach? Eine große Kanne Kaffee und los? Ne, ist nicht! Koffein und Alkohol sind verboten, das wäre ja auch zu easy gewesen. 24 Stunden lang kein Kaffee, keine Cola (und das mir Pep.si-Säuferin), kein Alkohol und keine Zigaretten. Wie gut, daß ich vor ein paar Jahren aufgehört habe zu rauchen. Koffeinfreier Kaffee ist ja mal ganz nett, aber neben mir steht eine goldene Flasche "Coca Cola light koffeinfrei" - wer trinkt sowas normalerweise? Geht ja gar nicht *schüttel*

So, wollen wir doch mal schauen, was die Nacht noch so bringt, ich denke, ich lese mich gleich mal quer durch die Wichtelliste bei Tanja, da hätte ich so einiges zu tun ;-)

Montag, 13. Dezember 2010

Ärzte-Hopping

Jau, jetzt geht es los, das Ärztehopping ;-(

Nachdem mir heute morgen immer noch ordentlich schwindelig war, brachte ich erst die Kinder in Kindergarten und Schule und mich dann selber ins Wartezimmer meines Hauszarztes. Nach knapp zweistündiger Wartezeit war ich zwar nicht viel schlauer, aber auf dem Weg zum Neurologen, um erneut ein EEG schreiben zu lassen, und mit einer Überweisung zum Orthopäden ausgerüstet zur Prüfung der HWS.

Also bin ich kurz im Büro vorbeigefahren, habe meinem Chef den gelben Schein kredenzt - der tanzte vor Freude natürlich Polka, war klar, immerhin habe ich gerade zwei Wochen Urlaub hinter mir - und bin dann weiter zum Neurologen. Dort war wieder einige Zeit Warten angesagt und dann, nach einem kurzen Gespräch, wurde das zweite EEG geschrieben (das erste war ja im Oktober gemacht worden, angeblich damals ohne Befund). Um kurz nach 13 Uhr sprach ich dann ein weiteres Mal mit dem Doc, der mir nun erklärte, daß es im ersten EEG schon ein paar kleine Auffälligkeiten gegeben hätte (ach? warum sagte man mir dann, das es ohne Befund gewesen war?) und jetzt im zweiten EEG wären die Spitzen noch deutlicher. Donnerstag früh soll ich wiederkommen, dann wird noch einmal ein längeres EEG geschrieben. Vorher dürfe ich 24 Stunden nicht schlafen, keinen Kaffee, keine Cola, keinen Alkohol trinken, um das Hirn mal so richtig zu stressen. Oookaay!? Und am 27.12. soll ich noch einmal zum Radiologen, es soll ein neurocranielles MRT geschrieben werden.

Ob er denn irgendeinen Verdacht habe und was nun mit meinem Schwindel sei? Wäre der nicht, hätte ich die arbeitsfreie Zeit ja fast genießen können... Er vermutet epileptische Anfälle, um sicherzugehen, braucht er mehr Ergebnisse. Erst dann kann er auch etwas verschreiben, was den Schwindel beseitigt und weitere Anfälle verhindert. Da mußte ich erst einmal schlucken!

Morgen dann noch der Besuch beim Orthopäden, um die HWS untersuchen zu lassen. Mal gucken, wie lange ich da rumsitzen darf und wie es mir morgen geht. Zur Zeit ist es so, daß mir vormittags und mittags mal mehr, mal weniger heftig schwindelig ist, ich sehe mich auch nicht wirklich in der Lage, zu arbeiten. Am späten Nachmittag dann legt sich das Ganze und mir geht es wieder gut, so wie jetzt im Moment. Merkwürdig, das!

Ich werde weiter berichten..... Epilepsie?

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Umgekippt

bin ich heute, einfach so. In dem einen Moment baue ich noch einen Teil der Weihnachtsbeleuchtung ab, da die Lichterkette defekt war und im nächsten Moment liege ich auf dem Boden und um mich herum wuseln zwei Sanitäter und ein Notarzt. Man stellte mir zig Fragen, untersuchte mich, ich hatte einen Zugang in der rechten Hand und war an ein EKG angeschlossen. Nach und nach wurde ich wieder klarer und als es dann hieß, ich solle mich in den Tragestuhl setzen, motzte ich die Männer erst einmal allesamt an, ob sie mich verar.schen wollten, was ist hier eigentlich los? Ich wußte es nicht.

Männe erzählte mir dann, ich sei einfach umgekippt, hätte gekrampft und wäre einige Minuten bewußtlos gewesen. Man verfrachtete mich ins Krankenhaus, wo ich von einer Neurologin untersucht und ins CT geschoben wurde. Auch die Laborergebnisse lagen nach einiger Zeit vor - alles ohne Befund. Da es mir inzwischen wieder gut ging, durfte ich auf meinen Wunsch hin dann wieder nach Hause, so daß ich mit Männe, der zwischenzeitlich mit Kliniktasche aufgetaucht war, das Krankenhaus wieder verließ. Ich bekam einen Bericht mit für den Hausarzt oder Neurologen und die dringende Bitte, die nächsten sechs Monate nicht Auto zu fahren (ich habe eh keinen Führerschein) und keine Fenster zu putzen oder auf Leitern rumzuturnen. Wie gut, daß die Fenster frisch geputzt sind, bis die wieder fällig sind, ist Männe wieder fit, der im Januar noch einmal am Daumen operiert wird.

Ich vermute mal ganz stark, daß ich schlichtweg zu wenig getrunken habe. Heute morgen gab es zwei oder drei Tassen Kaffee und dann waren wir erst stundenlang unterwegs, anschließend stand Essen kochen, Essen, Wäsche waschen und Betten beziehen auf dem Plan. Ich wollte mich just im Wohnzimmer hinsetzen, als ich umkippte.

Nun habe ich eine Beule und mehrere gerötete Stellen im Nasen-, Augen- und Stirnbereich und Kopf- und Nackenschmerzen, Köpper aufs Laminat tut weh, vor allem als Brillenträger.

Muß ich nicht öfter haben, echt jetzt. Ich geh jetzt ins Bett, die Kopfschmerzen wegschlafen!

Sonntag, 5. Dezember 2010

Müde bin ich,

die Beine tun weh, der Rücken muckt - acht Stunden Flohmarkt sind einfach nur anstrengend. Vor allem aber dann, wenn so wie heute nur wenig los ist, offenbar haben alle vor dem angekündigten Blitzeis kapituliert und gar nicht erst das Haus verlassen. Muß ich extra erwähnen, daß es zwar gegen Abend regnete, aber von Eis weit und breit keine Spur war?

Menno, nur je ein Haarband und Kirschkernkissen, eine Stifterolle und eine Tasche losgeworden, da hatte ich mir wirklich mehr erhofft. Wie oft hörte ich "oh, wie niedlich", "wie hübsch", "wie schön" und dann gingen die Damen einfach weiter... Dabei hatte ich echt moderate Preise, ich blieb weit unter dem, was ich bei Dawanda als unterste Preisgrenze jeweils ausgemacht hatte. Geiz ist geil sucks, echt mal ;-) Ansonsten verkauften wir noch ein bißchen Spielzeug, Briefmarken ging gar nicht, auch meine aussortierte Singer (die mit den verschiedenen Stichschablonen) wollte keiner haben.

Naja, was solls, wir können es nicht ändern. Es ist ein kleiner dreistelliger Betrag dabei herausgekommen, so ganz umsonst war die Mühe also nicht. Trotzdem, beim nächsten großen Markt im März darf es gern wieder besser laufen!

Samstag, 4. Dezember 2010

Vorbereitungen

für den Flohmarkt: abgeschlossen!

Der Wagen ist vollgepackt mit zwei Tapeziertischen, zwei Klappstühlen, diversen Kartons mit Play.mobil, Briefmarken, einer alten Nähmaschine, einem Wäschekorb (!) voll mit Selbstgenähtem und ein bißchen von dem üblichen Flohmarktkrams und steht jetzt in der Garage, hübsch schnee- und eissicher. Der Wecker ist gestellt, das Essen vorbereitet, die Kaffeemaschine läuft eh nonstop. Die Kinder sind bei ihrer Oma und werden erst morgen zum Abendbrot wieder abgeholt, so daß jetzt noch ein paar Stunden Füße hoch und durchschnaufen angesagt ist - jetzt nähe ich bestimmt nichts mehr. (Gestern trieb mich den halben Tag die Unruhe, ich müßte noch etwas nähen, nur was? Dabei habe ich neun Schultertaschen, 11 Kirschkernkissen, 16 Tatütas, 10 Haargummis und 19 (!) Stifterollen mit Inhalt, das sollte doch eigentlich erst einmal reichen)

Daumendrücken bitte, daß das angekündigte Blitzeis nicht unsere Stadt trifft und morgen auch ordentlich potentielle Kunden in die Stadthalle kommen, damit sich der Aufwand auch lohnt! Danke ;-)