Verkehrte Welt zur Zeit dank des EHEC-Erregers, na prima. Nun haben wir uns gerade daran gewöhnt, abends keine Kohlehydrate mehr zu uns zu nehmen, stattdessen gibt es Salat und Fleisch oder Fisch - und jetzt das. Vor dem Verzehr von rohem Gemüse wird klar und deutlich gewarnt. Und wir wohnen in einer Stadt, in der die Krankenhäuser so voll sind, daß Patienten schon ins Umland, sogar bis Hannover, abgegeben werden mußten, weil keine Dialyseplätze mehr da sind.
Also haben Männe und ich vorhin, nach dem Abendessen (Bratwurst und Salat aus Lollo Rosso, Lollo Bionda, Paprika und Tomate) beschlossen, in den kommenden Tagen nach Alternativen Ausschau zu halten, zur Not halt Brot zu essen und den restlichen Salat (buhu, gestern erst auf dem Wochenmarkt gekauft) wegzuwerfen.
Hoffentlich wird die Ursache/Quelle des ganzen Übels bald gefunden. Jedes Rumpeln im Bauch wird laut und deutlich wahrgenommen, jeder Toilettenbesuch ist von einem unguten Gefühl begleitet - nicht nur bei uns, natürlich auch bei den Kindern (auch wenn die abends normal Brot essen, stibitzen sie gern mal ein Stückchen Tomate hier, einen Streifen Paprika dort).
So wird gesunde Ernährung schon fast zum russischen Roulette. Na vielen Dank auch!
(Pssst: Männe vermutet ja einen Anschlag dahinter)
Sonntag, 29. Mai 2011
Mittwoch, 25. Mai 2011
Das kommt davon,
wenn man sich in ein Schnittmuster verguckt:
Anleitung x-mal gelesen, kapiert
das große Auktionshaus nach Käseleinen abgesucht (den Stoff kannte ich noch nicht)
fündig geworden, Sofort-Kauf ausgelöst, mit PayPal bezahlt
jetzt hibbelig warten, bis der Stoff kommt
Kann man Käseleinen einfärben? Ich frag mal Wikipedia...
(was haben wir eigentlich "früher" ohne Internet gemacht ;-))
Kleiner Nachtrag:
Wikipedia kennt Käseleinen nicht. Und nu?
Anleitung x-mal gelesen, kapiert
das große Auktionshaus nach Käseleinen abgesucht (den Stoff kannte ich noch nicht)
fündig geworden, Sofort-Kauf ausgelöst, mit PayPal bezahlt
jetzt hibbelig warten, bis der Stoff kommt
Kann man Käseleinen einfärben? Ich frag mal Wikipedia...
(was haben wir eigentlich "früher" ohne Internet gemacht ;-))
Kleiner Nachtrag:
Wikipedia kennt Käseleinen nicht. Und nu?
Montag, 23. Mai 2011
Nobel geht die Welt zugrunde
Männe mußte für die Arbeit einen Erste-Hilfe-Kurs machen. Und da das ja doch etwas spießig klingt, gingen er und seine Kollegen zum "Life Care Training"....
Sonntag, 22. Mai 2011
Ist doch merkwürdig!
Immer, wenn Freimarkt in der Stadt ist, regnet es.
Immer!
(Heute zwischen Nieselregen und Platzregen gelegentlich auch mal ein paar Sonnenstrahlen. Der Markt geht bis zum 29.05. Ab dem 30. ist dann wieder mit sommerlichen Temperaturen zu rechnen)
Immer!
(Heute zwischen Nieselregen und Platzregen gelegentlich auch mal ein paar Sonnenstrahlen. Der Markt geht bis zum 29.05. Ab dem 30. ist dann wieder mit sommerlichen Temperaturen zu rechnen)
Stell Dir vor, es ist Wahltag
und keiner geht hin....
Okay, ganz so schlimm ist es nicht, aber eine Wahlbeteiligung von knapp über 50 Prozent ist mager, echt! Ich bin dafür, daß das Nichtwählen mit Bußgeld belegt wird, das wäre doch auch mal eine tolle Einnahmequelle für Vater Staat. So darf sich hinterher keiner beschweren, wenn alles beim Alten bleibt, denn nur wer seine Stimme abgibt, kann etwas ändern.
Apropos: Stimme. Heute durften wir nicht nur eine Stimme abgeben, sondern gleich 10! Gewählt wurden die Bremische Bürgerschaft und die Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung, dafür bekamen wir rechtzeitig vor der Wahl Musterwahlbücher zur Ansicht. Bücher, ja, nix mehr mit Zettel. Und statt einer Wahlurne, also einem stabilen Kasten auf einem Tisch, standen im Wahllokal zwei weiße Mülltonnen, mit Schlössern gesichert!
Neu war auch, daß erstmals auch das Jungvolk ab 16 Jahren mitwählen durfte (oje, ich bin alt, richtig alt im Gegensatz zu denen ;-).
Ich habe mich vorher natürlich mal wieder schlau gemacht, welche Partei am ehesten mit meinen Ansichten zusammenpaßt. Geholfen hat dabei der Wahl-O-Mat im Netz. Das Ergebnis war erst einmal überraschend, aber ein Nachlesen im Wahlprogramm und auf der Webseite der Partei gaben mir dann die Sicherheit, daß die Entscheidung für diese Partei richtig sein wird.
Nun bin ich mal auf das amtliche Endergebnis gespannt, daß wir - aufgrund der Masse der Stimmen - erst in ein paar Tagen erfahren werden.
Okay, ganz so schlimm ist es nicht, aber eine Wahlbeteiligung von knapp über 50 Prozent ist mager, echt! Ich bin dafür, daß das Nichtwählen mit Bußgeld belegt wird, das wäre doch auch mal eine tolle Einnahmequelle für Vater Staat. So darf sich hinterher keiner beschweren, wenn alles beim Alten bleibt, denn nur wer seine Stimme abgibt, kann etwas ändern.
Apropos: Stimme. Heute durften wir nicht nur eine Stimme abgeben, sondern gleich 10! Gewählt wurden die Bremische Bürgerschaft und die Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung, dafür bekamen wir rechtzeitig vor der Wahl Musterwahlbücher zur Ansicht. Bücher, ja, nix mehr mit Zettel. Und statt einer Wahlurne, also einem stabilen Kasten auf einem Tisch, standen im Wahllokal zwei weiße Mülltonnen, mit Schlössern gesichert!
Neu war auch, daß erstmals auch das Jungvolk ab 16 Jahren mitwählen durfte (oje, ich bin alt, richtig alt im Gegensatz zu denen ;-).
Ich habe mich vorher natürlich mal wieder schlau gemacht, welche Partei am ehesten mit meinen Ansichten zusammenpaßt. Geholfen hat dabei der Wahl-O-Mat im Netz. Das Ergebnis war erst einmal überraschend, aber ein Nachlesen im Wahlprogramm und auf der Webseite der Partei gaben mir dann die Sicherheit, daß die Entscheidung für diese Partei richtig sein wird.
Nun bin ich mal auf das amtliche Endergebnis gespannt, daß wir - aufgrund der Masse der Stimmen - erst in ein paar Tagen erfahren werden.
Mittwoch, 18. Mai 2011
Alles im Fluss
Es gibt so Tage, da klappt (fast) alles, man hat, wie wir sagen, "einen Lauf".
Im Büro war nicht viel zu tun, so daß ich den Schreibtisch freiräumen und die Kataloge durchsehen konnte. Zuhause angekommen, gab es faule Suppe: Dose auf, ab in den Topf und 10 Minuten später war das Essen fertig. Sag mal keiner was gegen die Erbsensuppe vom Discounter, uns hat es - mit einem Schuß Maggi-Würze - sehr gut geschmeckt.
Bevor Marcel und ich Saskia von der Schule abholten, haben wir noch schnell Omas Blumen gegossen, waren einkaufen, haben kurz Rast auf dem Schulhof gemacht, wo Marcel bei schönem Sonnenschein ein wenig toben konnte. Zuhause angekommen zogen die Kinder sich fix um, ab in die bequemen Zuhausesachen, dann machte Saskia Hausaufgaben, Marcel spielte und ich pusselte ein wenig herum: Mittag für morgen vorbereiten, Saskias Sportsachen zusammenpacken für morgen, ihren Ranzen ausmisten etc., während die erste Maschine Wäsche durchlief.
Danach kamen die Kinder in die Wanne und durften erst einmal ein wenig einweichen, während ich die erste Ladung Wäsche aufhängte und die zweite Maschine anschmiß. Nach dem Waschen, Abtrocknen und Anziehen stand Mani- und Pediküre der Kinder auf dem Plan, dann gab es Abendessen für die Gören, während ich die Porree-Käse-Suppe für morgen Mittag fertigkochte. Anschließend habe ich Saskias Haare zu Zöpfen geflochten (das Mädel wird eitel) und Marcel einen neuen Haarschnitt verpaßt (2 mm reichen für den Sommer). Nach dem Zähneputzen und der obligatorischen Gute-Nacht-Geschichte kehrte hier sehr schnell Ruhe ein. Ich habe meinen Salat verputzt, die Zeitung zu Ende gelesen und nun drehe ich in Ruhe noch meine Blogrunde, bis Männe Feierabend hat.
Hach, solche Tage sollte es öfter geben!
Im Büro war nicht viel zu tun, so daß ich den Schreibtisch freiräumen und die Kataloge durchsehen konnte. Zuhause angekommen, gab es faule Suppe: Dose auf, ab in den Topf und 10 Minuten später war das Essen fertig. Sag mal keiner was gegen die Erbsensuppe vom Discounter, uns hat es - mit einem Schuß Maggi-Würze - sehr gut geschmeckt.
Bevor Marcel und ich Saskia von der Schule abholten, haben wir noch schnell Omas Blumen gegossen, waren einkaufen, haben kurz Rast auf dem Schulhof gemacht, wo Marcel bei schönem Sonnenschein ein wenig toben konnte. Zuhause angekommen zogen die Kinder sich fix um, ab in die bequemen Zuhausesachen, dann machte Saskia Hausaufgaben, Marcel spielte und ich pusselte ein wenig herum: Mittag für morgen vorbereiten, Saskias Sportsachen zusammenpacken für morgen, ihren Ranzen ausmisten etc., während die erste Maschine Wäsche durchlief.
Danach kamen die Kinder in die Wanne und durften erst einmal ein wenig einweichen, während ich die erste Ladung Wäsche aufhängte und die zweite Maschine anschmiß. Nach dem Waschen, Abtrocknen und Anziehen stand Mani- und Pediküre der Kinder auf dem Plan, dann gab es Abendessen für die Gören, während ich die Porree-Käse-Suppe für morgen Mittag fertigkochte. Anschließend habe ich Saskias Haare zu Zöpfen geflochten (das Mädel wird eitel) und Marcel einen neuen Haarschnitt verpaßt (2 mm reichen für den Sommer). Nach dem Zähneputzen und der obligatorischen Gute-Nacht-Geschichte kehrte hier sehr schnell Ruhe ein. Ich habe meinen Salat verputzt, die Zeitung zu Ende gelesen und nun drehe ich in Ruhe noch meine Blogrunde, bis Männe Feierabend hat.
Hach, solche Tage sollte es öfter geben!
Na, dufte!
Mein Chef hat Blähungen, und das nicht zu knapp. Okay, normalerweise kein Problem: Fenster auf, Nase zu und durch.
Aaaaber! Die Fassade des Mehrfamilienhauses, in dem sich unser Büro befindet, wird derzeit saniert und wärmegedämmt. Und jetzt gerade werden die alten asbesthaltigen Schindeln entfernt, was bedeutet, daß das Lüften strengstens verboten ist.
Eine Stunde noch, dann ist Feierabend ..................
Aaaaber! Die Fassade des Mehrfamilienhauses, in dem sich unser Büro befindet, wird derzeit saniert und wärmegedämmt. Und jetzt gerade werden die alten asbesthaltigen Schindeln entfernt, was bedeutet, daß das Lüften strengstens verboten ist.
Eine Stunde noch, dann ist Feierabend ..................
Montag, 16. Mai 2011
Beute
Viel war nicht zu holen auf dem Flohmarkt. Okay, Regen war angekündigt, so daß er sich dieses Jahr übersichtlich gestaltete. Zwei ausführliche Runden haben wir gedreht, Männe und meinereiner. Gekauft haben wir ein Spongebob-T-Shirt für Matze (*schüttel*, ich finde den Schwamm einfach nur doof) und massenweise Conni-Bücher für Saskia, bei den geringen Preisen (im Gegensatz zum Neukauf) konnte ich nicht wiederstehen. Die bekommt sie jetzt häppchenweise zu besonderen Gelegenheiten.
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Freitag, 13. Mai 2011
Früh aufstehen
ist morgen angesagt, der jährliche Holzhafenflohmarkt steht auf dem Programm. Es wird zwar Regen angekündigt, aber ich hoffe, wir haben Glück und können zwei, drei Mal trocken unsere Runden drehen.
Die Kinder schlafen übrigens, wie erhofft, bei der Oma, die diese einfach, wenn sie zu nerven anfangen, auf den sicheren Hof jagen kann.
Und da wir morgen sehr sehr sehr früh rauswollen, jedenfalls für meine Verhältnisse, werde ich nach der Blogrunde ins Bett verschwinden, damit ich morgen nicht Augenringe wie ein Panda habe ;-)
Die Kinder schlafen übrigens, wie erhofft, bei der Oma, die diese einfach, wenn sie zu nerven anfangen, auf den sicheren Hof jagen kann.
Und da wir morgen sehr sehr sehr früh rauswollen, jedenfalls für meine Verhältnisse, werde ich nach der Blogrunde ins Bett verschwinden, damit ich morgen nicht Augenringe wie ein Panda habe ;-)
Manchmal ist es so einfach,
die Gören glücklich zu machen:
Gestern zur Abendbrotzeit, so gegen 18 Uhr, war ich dabei, einen Brotteig mit Dinkelvollkornmehl vorzubereiten, als die Kinder fragten, was es denn zum Abendbrot geben würde. Ich fragte, was sie von selbstgemachter Pizza halten würden, und erwartungsgemäß waren sie begeistert. "Aber Mama, wir haben doch gar keinen Pizzateig gekauft", wandte Marcel ein. "Brauchen wir auch nicht", meinte ich, zwackte etwa 1/5 des Brotteiges ab, rollte diesen aus, bestrich ihn mit dem Rest der Pizzasauce, die noch im Kühlschrank auf Verwendung wartete, zerpflückte eine große Scheibe gekochten Schinken, streute etwas Basilikum darüber und "opferte" meinen letzten Mozzarella. Das Ganze schon ich dann für 12 Minuten in den Ofen - mmh, das duftete.
Schmecken tat es übrigens auch, versicherten die Kinder - aber probieren durften wir nicht ;-) Es blieb nix übrig, und fertigen Pizzateig kriegt hier auch keiner mehr auf den Tisch (den vorbereiteten und ausgerollten Teig kann man ganz einfach, jeweils mit Zwischenlagen aus Backpapier, einfrieren).
Und der Rest des Brotteiges bekam noch einen ordentlichen Schwung Sonnenblumenkerne verpaßt, durfte seine zwei Runden gehen und wurde dann gestern noch gebacken. Leider hatten wir noch keine Zeit für den Anschnitt, aber beim letzten Mal hat es bereits wunderbar geschmeckt. Man sollte doch öfter mal sein Brot selber backen.
Gestern zur Abendbrotzeit, so gegen 18 Uhr, war ich dabei, einen Brotteig mit Dinkelvollkornmehl vorzubereiten, als die Kinder fragten, was es denn zum Abendbrot geben würde. Ich fragte, was sie von selbstgemachter Pizza halten würden, und erwartungsgemäß waren sie begeistert. "Aber Mama, wir haben doch gar keinen Pizzateig gekauft", wandte Marcel ein. "Brauchen wir auch nicht", meinte ich, zwackte etwa 1/5 des Brotteiges ab, rollte diesen aus, bestrich ihn mit dem Rest der Pizzasauce, die noch im Kühlschrank auf Verwendung wartete, zerpflückte eine große Scheibe gekochten Schinken, streute etwas Basilikum darüber und "opferte" meinen letzten Mozzarella. Das Ganze schon ich dann für 12 Minuten in den Ofen - mmh, das duftete.
Schmecken tat es übrigens auch, versicherten die Kinder - aber probieren durften wir nicht ;-) Es blieb nix übrig, und fertigen Pizzateig kriegt hier auch keiner mehr auf den Tisch (den vorbereiteten und ausgerollten Teig kann man ganz einfach, jeweils mit Zwischenlagen aus Backpapier, einfrieren).
Und der Rest des Brotteiges bekam noch einen ordentlichen Schwung Sonnenblumenkerne verpaßt, durfte seine zwei Runden gehen und wurde dann gestern noch gebacken. Leider hatten wir noch keine Zeit für den Anschnitt, aber beim letzten Mal hat es bereits wunderbar geschmeckt. Man sollte doch öfter mal sein Brot selber backen.
Mittwoch, 11. Mai 2011
Hui, so ruhig hier
Kein Wunder, die Tage verfliegen ja im Moment auch wie nix Gutes ;-)
Es gibt uns noch, nach kurzer Magen-Darm-Geschichte sind wir auch soweit wieder gesund. Wir genießen die Sonne, die Kinder haben endlich gelernt, Fahrrad zu fahren - im letzten Jahr befürchteten wir noch, die schaffen das nie! Geholfen hat uns unsere Freundin Conni: Saskia liebt diese Conni-Geschichten, von den Anfängen mit Pixi-Büchern sind wir inzwischen auf Hörspiele auf MC und CD sowie die "normalen" Bücher umgestiegen. Und wenn Conni Fahrrad fahren kann, dann kann Saskia das auch - beschloß sie, wartete nur noch ab, bis Papa den Sattel und Lenker auf die neue Körpergröße eingestellt hatte ... und fuhr los! Damit nichts passiert, hat Oma Anfang der Woche für beide Fahrradhelme gekauft - danke (und was passieren kann, wissen wir ja nun inzwischen durch mich. Über 20 Jahre nach dem Sturz vom Rad plötzlich krank, das wollen wir den Kindern gern ersparen).
Beide Kinder haben inzwischen den zweiten unteren Schneidezahn verloren, diesmal mußte ich kurz nachhelfen, weil sie sich doch etwas *** anstellen dabei. Ein Stück Küchenrolle genommen und *zack* war der alte Zahn draußen - geht doch. Ein paar Tränchen wurden vergossen und kurz darauf schon der bereits zu sehende neue Zahn im Spiegel bewundert - Kinder halt!
Marcel hat letzte Woche seine Stunden bei der Logopädin in Angriff genommen. Diese Woche üben wir also das "ch" in "ach" und "ich" (wo klingt das "ch" auf der Zunge, vorn oder hinten) sowie das "sch" und das "s" (die Schlange macht sssss). Er ist etwas unwillig, aber die Therapie ist leider nötig. Jetzt, wo wir genauer hinhören, fallen immer mehr Sprachfehler auf. Das Dumme ist nur, daß im Kindergarten ja dieser Cito-Sprachtest durchgeführt wurde und danach für Marcel keine Förderung notwendig war - ich hatte mich schon gewundert, da Saskia ja nach dem Test zum "Sprachspaß" mußte - da es ihr ja aber nicht schadete, war das für uns auch okay. Bei Marcel hatten wir eigentlich damit gerechnet, daß er ebenfalls dorthin müßte, umso erstaunter waren wir, als es hieß, es wäre alles in Ordnung. Da bei diesem Test allerdings niemand mit den Kindern spricht und sie nur vor einem Computer sitzen und Fragen per Mausklick beantworten mußten, hätte man ahnen können, daß das so nicht richtig sein konnte. Naja, egal, nun wird ihm geholfen.
Mit seiner weiteren Förderung/Diagnostik oder wie auch immer sind wir leider noch nicht weiter. Der Professor, der ihn im vergangenen Monat untersuchte, bat um Terminsvereinbarung, damit der Psychologe, der ihn im vergangenen Jahr untersuchte, nun erneut einen Blick auf Marcel wirft. Leider ist die Praxis sehr schlecht zu erreichen, einen AB gibt es nicht. Gestern hatte ich endlich jemanden am Telefon. Statt einen Termin zu bekommen, notierte man sich nur unsere Telefonnummern, sie müßte mit dem Prof sprechen und würde dann zurückrufen - "das kann aber einige Tage dauern". Und die Zeit läuft und läuft und läuft.
Marcels Zwänge und Macken werden immer raumgreifender, aber ohne eine Diagnose kann keine weitere Förderung und Unterstützung beantragt werden. Er ist aggressiv, laut, tritt und schlägt, um nur ein paar Dinge zu nennen. Männe und meinereiner gehen oft genug abends auf dem Zahnfleisch, selbst Saskia ist total gestreßt. Es hilft auch nicht lange, sich ausführlich und nur mit ihm zu beschäftigen. Fußball findet er doof, malen geht nur eine begrenzte Zeit. Freunde hat er auch nicht wirklich, zudem gibt es da ja auch noch die Schwester, die ebenfalls umsorgt werden muß. Hach *seufz* Geduld, Geduld!
Das Nähen kommt langsam wieder in Fahrt. Vergangene Woche entstanden zwei Röcke, die noch nicht ganz fertig sind, da die genauen Maße noch fehlten. Davor bekamen Männe und Marcel Schlafanzug- bzw. Jogginghosen genäht. Saskia fragt ständig nach neuen Röcken und Kleidern, was das angeht, ist sie ein richtiges Mädchen *freu* Und im Moment nähe ich an Stifterollen vor allem für Jungs aus den letzten tollen Stoffschnäppchen mit Feuerwehrautos, Baggern und Lastern oder Planeten drauf, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Am Wochenende ist der jährlich einmal stattfindende große Flohmarkt am Holzhafen, wir überlegen jetzt schon, ob wir die Oma fragen, ob die Kinder bei ihr übernachten können (Edith?), damit wir uns in Ruhe und ausführlich umschauen können. Da es dort immer sehr sehr voll ist, wollen wir den Kindern den Streß gern ersparen (das Flohmarkt-Gen haben sie nicht unbedingt vererbt bekommen, erst, seitdem sie Taschengeld bekommen, geht es einigermaßen. Aber sobald z.B. Marcel etwas gefunden und mit unserem Okay gekauft hat, ist für ihn der Flohmarktbesuch gelaufen und er möchte so-fort nach Hause).
Männe arbeitet "endlich" wieder normal, die Wiedereingliederung ist abgeschlossen und der operierte Daumen beinahe schmerzfrei. Nun hoffen wir, daß bis zur Materialentfernung im kommenden Frühjahr nicht wieder irgendwas Großes passiert.
Im Oktober fahren wir ja Richtung Ostsee, genauer gesagt nach Neuschönberg. Gibt es dort in der Nähe - wir sind ja mit dem Auto unterwegs -
a) schöne Ausflugsziele mit kleinen Kindern und
b) schöne Stoffläden?
Für Tipps wäre ich echt dankbar, nur Strand geht ja auch nicht - vor allem, da völlig unklar ist, wie das Wetter Mitte Oktober sein wird. Bei unserem Glück schneit es dann bereits, aber wer will schon Pessimist sein ;-)
Soll reichen für heute, bin soooo müde. Die neuen Tabletten hauen mich spätestens um 23.00 Uhr normalerweise um, aber immerhin: eine Verbesserung gibt es inzwischen. Nur noch zwei bis drei Sprachaussetzer am Tag, und die nur für etwa eine Minute. Das ist zwar noch verbesserungswürdig, aber ein enormer Unterschied zu dem Zustand von vor zwei Monaten noch. Guts Nächtle!
Es gibt uns noch, nach kurzer Magen-Darm-Geschichte sind wir auch soweit wieder gesund. Wir genießen die Sonne, die Kinder haben endlich gelernt, Fahrrad zu fahren - im letzten Jahr befürchteten wir noch, die schaffen das nie! Geholfen hat uns unsere Freundin Conni: Saskia liebt diese Conni-Geschichten, von den Anfängen mit Pixi-Büchern sind wir inzwischen auf Hörspiele auf MC und CD sowie die "normalen" Bücher umgestiegen. Und wenn Conni Fahrrad fahren kann, dann kann Saskia das auch - beschloß sie, wartete nur noch ab, bis Papa den Sattel und Lenker auf die neue Körpergröße eingestellt hatte ... und fuhr los! Damit nichts passiert, hat Oma Anfang der Woche für beide Fahrradhelme gekauft - danke (und was passieren kann, wissen wir ja nun inzwischen durch mich. Über 20 Jahre nach dem Sturz vom Rad plötzlich krank, das wollen wir den Kindern gern ersparen).
Beide Kinder haben inzwischen den zweiten unteren Schneidezahn verloren, diesmal mußte ich kurz nachhelfen, weil sie sich doch etwas *** anstellen dabei. Ein Stück Küchenrolle genommen und *zack* war der alte Zahn draußen - geht doch. Ein paar Tränchen wurden vergossen und kurz darauf schon der bereits zu sehende neue Zahn im Spiegel bewundert - Kinder halt!
Marcel hat letzte Woche seine Stunden bei der Logopädin in Angriff genommen. Diese Woche üben wir also das "ch" in "ach" und "ich" (wo klingt das "ch" auf der Zunge, vorn oder hinten) sowie das "sch" und das "s" (die Schlange macht sssss). Er ist etwas unwillig, aber die Therapie ist leider nötig. Jetzt, wo wir genauer hinhören, fallen immer mehr Sprachfehler auf. Das Dumme ist nur, daß im Kindergarten ja dieser Cito-Sprachtest durchgeführt wurde und danach für Marcel keine Förderung notwendig war - ich hatte mich schon gewundert, da Saskia ja nach dem Test zum "Sprachspaß" mußte - da es ihr ja aber nicht schadete, war das für uns auch okay. Bei Marcel hatten wir eigentlich damit gerechnet, daß er ebenfalls dorthin müßte, umso erstaunter waren wir, als es hieß, es wäre alles in Ordnung. Da bei diesem Test allerdings niemand mit den Kindern spricht und sie nur vor einem Computer sitzen und Fragen per Mausklick beantworten mußten, hätte man ahnen können, daß das so nicht richtig sein konnte. Naja, egal, nun wird ihm geholfen.
Mit seiner weiteren Förderung/Diagnostik oder wie auch immer sind wir leider noch nicht weiter. Der Professor, der ihn im vergangenen Monat untersuchte, bat um Terminsvereinbarung, damit der Psychologe, der ihn im vergangenen Jahr untersuchte, nun erneut einen Blick auf Marcel wirft. Leider ist die Praxis sehr schlecht zu erreichen, einen AB gibt es nicht. Gestern hatte ich endlich jemanden am Telefon. Statt einen Termin zu bekommen, notierte man sich nur unsere Telefonnummern, sie müßte mit dem Prof sprechen und würde dann zurückrufen - "das kann aber einige Tage dauern". Und die Zeit läuft und läuft und läuft.
Marcels Zwänge und Macken werden immer raumgreifender, aber ohne eine Diagnose kann keine weitere Förderung und Unterstützung beantragt werden. Er ist aggressiv, laut, tritt und schlägt, um nur ein paar Dinge zu nennen. Männe und meinereiner gehen oft genug abends auf dem Zahnfleisch, selbst Saskia ist total gestreßt. Es hilft auch nicht lange, sich ausführlich und nur mit ihm zu beschäftigen. Fußball findet er doof, malen geht nur eine begrenzte Zeit. Freunde hat er auch nicht wirklich, zudem gibt es da ja auch noch die Schwester, die ebenfalls umsorgt werden muß. Hach *seufz* Geduld, Geduld!
Das Nähen kommt langsam wieder in Fahrt. Vergangene Woche entstanden zwei Röcke, die noch nicht ganz fertig sind, da die genauen Maße noch fehlten. Davor bekamen Männe und Marcel Schlafanzug- bzw. Jogginghosen genäht. Saskia fragt ständig nach neuen Röcken und Kleidern, was das angeht, ist sie ein richtiges Mädchen *freu* Und im Moment nähe ich an Stifterollen vor allem für Jungs aus den letzten tollen Stoffschnäppchen mit Feuerwehrautos, Baggern und Lastern oder Planeten drauf, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Am Wochenende ist der jährlich einmal stattfindende große Flohmarkt am Holzhafen, wir überlegen jetzt schon, ob wir die Oma fragen, ob die Kinder bei ihr übernachten können (Edith?), damit wir uns in Ruhe und ausführlich umschauen können. Da es dort immer sehr sehr voll ist, wollen wir den Kindern den Streß gern ersparen (das Flohmarkt-Gen haben sie nicht unbedingt vererbt bekommen, erst, seitdem sie Taschengeld bekommen, geht es einigermaßen. Aber sobald z.B. Marcel etwas gefunden und mit unserem Okay gekauft hat, ist für ihn der Flohmarktbesuch gelaufen und er möchte so-fort nach Hause).
Männe arbeitet "endlich" wieder normal, die Wiedereingliederung ist abgeschlossen und der operierte Daumen beinahe schmerzfrei. Nun hoffen wir, daß bis zur Materialentfernung im kommenden Frühjahr nicht wieder irgendwas Großes passiert.
Im Oktober fahren wir ja Richtung Ostsee, genauer gesagt nach Neuschönberg. Gibt es dort in der Nähe - wir sind ja mit dem Auto unterwegs -
a) schöne Ausflugsziele mit kleinen Kindern und
b) schöne Stoffläden?
Für Tipps wäre ich echt dankbar, nur Strand geht ja auch nicht - vor allem, da völlig unklar ist, wie das Wetter Mitte Oktober sein wird. Bei unserem Glück schneit es dann bereits, aber wer will schon Pessimist sein ;-)
Soll reichen für heute, bin soooo müde. Die neuen Tabletten hauen mich spätestens um 23.00 Uhr normalerweise um, aber immerhin: eine Verbesserung gibt es inzwischen. Nur noch zwei bis drei Sprachaussetzer am Tag, und die nur für etwa eine Minute. Das ist zwar noch verbesserungswürdig, aber ein enormer Unterschied zu dem Zustand von vor zwei Monaten noch. Guts Nächtle!
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