Samstag, 31. Dezember 2011

Silvester 2011

Heute mal ganz anders: Brezel mit Ofenkäse, Butter oder Frischkäse, ansonsten Füße hoch und relaxen. Nur die Kinder springen im Karree, wissen nicht, aus welchem Fenster sie zuerst schauen sollen, ist doch seit einigen Minuten das Böllern und Raketen-Abschießen erlaubt.

Kommt gut rüber in ein hoffentlich gutes und gesundes Jahr 2012!

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Jahresrückblick

Januar
- ein falsch geschliffenes Brillenglas bringt mich ins Wanken
- dann habe ich erneut einen großen Krampfanfall und nehme nun doch vorbeugend ein Medikament, das
- mich erneut ins Wanken bringt - eine der netten Nebenwirkungen
- Marcel rechnet mich an die Wand
- Saskia findet endlich gefallen am Lesen

Februar
- 10.000 Besuche(r) auf dem Blog und somit die erste Verlosung
- dann ein paar Tage in der Fachklinik und die endgültige Diagnose: Epilepsie nach einer Hirnblutung
- von da an immer mehr Tabletten in ständig steigenden Dosierungen
- trotzdem fehlen noch oft die Worte (passiert heute noch, zehn Monate später)
- Schweinebraten mit Pfirsich-Butter-Thymian-Füllung nach Jamie Oliver zum ersten Mal gekocht - saulecker!
- Geburtstagsvorbereitungen
- Nähen für Fasching
- endlich die ersten Wackelzähne bei den Kindern, Saskia "gewinnt" das Rennen und verliert als Erste einen Schneidezahn
- virtueller Geburtstags-Kaffeeklatsch mit dem "Tässchen" von Frau Mutti und dem "Blauen Wunder"
- und endlich einmal - dem Tässchen sei Dank - eine recht ordentliche Zahl auf dem Tages-Besucherzähler

März
- mein Chef läßt wieder einmal ordentlich "Stilblüten" los - siehe hier
- der Flohmarkt ist mal wieder ein Flop, geschenkt ist hier noch zu teuer
- 19 Jahre als Paar - endlich gehen wir wieder einmal Essen
- Matzes Schuluntersuchung findet statt mit überraschenden Wendungen
- Saskia fühlt sich überaus wohl in der Schule
- die Kinder entdecken nach Fukushima die Nachrichten für sich
- Marcel bat um Aufklärungsunterricht und brachte mich damit ordentlich ins Schwitzen
- der PC gibt seinen Geist auf
- und Marcel feiert seinen 6. Geburtstag

April
- von Blogunlust in die Ferien - viel war nicht wirklich los ;-)
- Marcel wurde einem Facharzt vorgestellt wegen des Autismusverdachts, weitere Untersuchungen wurden in die Wege geleitet
- außerdem wurde er bei einer Logopädin vorgestellt
- Saskia haderte mit dem Schicksal, war sie sich doch sicher, in zwei Wochen Osterferien alles, aber auch wirklich ALLES wieder zu vergessen, was sie bereits in der Schule gelernt hatte
- meine Haare sind ab
- ein Ausflug nach Groningen und
- die Vorfreude auf den gerade gebuchten Herbsturlaub runden den Monat ab

Mai
- die Kinder können endlich Fahrrad fahren
- Marcels Logo läuft an
- seine Macken werden immer ausgeprägter, aber Hilfe ist noch nicht in Sicht
- ich komme wieder mehr zum Nähen, dabei kann ich so schön abschalten
- Männe darf nach der x-ten Daumen-OP (Versteifung eines Gelenkes dieses Mal) endlich wieder normal arbeiten (OP war im Januar!)
- die Tabletten tun so langsam ihren Dienst, die Sprachaussetzer werden endlich weniger
- Brot und Pizza wird ab sofort fast nur noch selbst gebacken, schmeckt einfach ehrlicher, wenn man weiß, was drin ist
- im Land Bremen wird gewählt, es gibt neuerdings 10 Stimmen und Wahlbücher statt -zettel sowie Wahltonnen statt -urnen
- ich verliebte mich in ein Schnittmuster, organisierte das dafür benötigte Käseleinen - und bin bis heute nicht zum Nähen gekommen (vielleicht sollte ich auch einmal beim MMM mitmachen?)
- die neue Seuche heißt EHEC und findet gerade hier seinen Ursprung

Juni
- immer wieder mal was Genähtes
- die Familienplanung wird durchdiskutiert und wir einigen uns auf Meerschweinchen - aber nicht ohne entsprechende Vorbereitung durch die Kinder, die Tiere gibt es dann erst im Januar 2012 als verspätetes Weihnachtsgeschenk
- Saskia ist ein Ass in der Schule, aber benimmt sich wie der letzte Mensch, nachzulesen hier :-(

Juli
- Saskia ist das erste Mal im Kino
- die großen Ferien!
- Saskia rastet mal wieder aus und wir verzweifeln langsam
- meine Freundin hat Geburtstag und bekommt selbst-ver-ständ-lich nur Selbstgenähtes ;-)
- es sind immer noch Ferien *grins* und wir machen etliche Ausflüge und Picknicks
- die Sommer- entpuppen sich als Herbstferien, nur leider ohne Wegfahren, das kommt später

August
- Vorbereitungen für die EinschulungLink
- Großputz oder: so leben wir ;-)
- wir werden alle nicht jünger - und ich entdecke meine Vorliebe für den deutschen Tatort
- für Marcel steht jetzt endlich die Diagnose Asperger-Autismus fest - rechtzeitig vor der Einschulung
- die dann auch am 20. August stattfand - jetzt haben wir zwei Schulkinder

September
- Saskia ist nach einigen Tests als "überdurchschnittlich begabt" eingestuft worden
- dann verloren wir Marcel auf dem Flohmarkt aus den Augen - ich kriege heute noch Schweißausbrüche, wenn ich daran denke!
- in der Schule läufts
- verbale Schlagabtäusche
- die Kinder gehen das erste Mal alleine Brötchen holen (spät dran, ich weiß - und seitdem auch noch nicht wieder)
- Saskia wird 8
- mir verschlägt es gerade in Streßsituationen gern noch einmal die Sprache
- Saskia absolviert stolz ihre erste Klassenfahrt
- wir lernen, daß es sich doch lohnt, sich zu beschweren, wenn man im Recht ist

Oktober
- Beschwerde die zweite - die Brille mal wieder
- und außerdem der lang ersehnte Urlaub an der Ostsee, eine Woche nur wir Vier, das Meer und der Wind ;-)

November
- die alljährliche Anmeldung zum Weihnachtswichteln auf dem Traumberg ist doch Ehrensache
- das erste Elterngespräch mit Marcels Lehrerin fand statt

Dezember
- das muntere Zahnen geht weiter - manchmal nur mit etwas Nachhilfe von Mama
- und wenn wir schon einmal dabei sind, raubt mein Zahnarzt mir auch meinen vorletzten Weisheitszahn
- die Vorbereitungen für Weihnachten laufen
- die Wichtelgeschenke werden endlich ausgepackt
- und dann ist auch schon Weihnachten und Zeit für meinen ersten Jahresrückblick

Telegramm zwischen den Jahren

Voll im Ferienmodus, darum nur im Telegrammstil ;-)

Heiligabend:
Wozu stressen lassen, klappt doch eh immer alles irgendwie. Vormittags noch den Braten vom Wochenmarkt abgeholt, dann die Salate noch einmal abgeschmeckt, schön Mittag gemacht und entspannt auf 16 Uhr und das Eintrudeln der Gäste gewartet.

Bescherung kurz nach 16 Uhr, damit die Gören nicht mehr so (rumnerven) lange warten müssen. Zwei Geschenke so groß, daß sie unter Stoffbahnen statt in Geschenkpapier versteckt wurden: neue Fahrräder und Schreibtischstühle auf Rollen für beide (Letztere liebevoll Rollstühle genannt), außerdem noch Play.mobil, Bücher, DVDs, jede Menge Schoki & Co. etc. pp. - die Kinder waren hocherfreut und beschäftigt.

Dann Büfett wie eben alle Jahre wieder: Kartoffelsalat und Würstchen, Lachs, Eiersalat, Thunfisch- und Heringssalat, Käse und Brot - so ist für jeden was dabei (und von den Resten essen wir noch zwei weitere Tage).

Am ersten Feiertag sagte zwar mein Bruder das gemeinsame Essen ab, war aber im Endeffekt nicht so schlimm, blieb mehr für uns ;-)

Es gab auf Wunsch meines Mannes wieder Schweinebraten gefüllt mit Pfirsich, Butter und Thmyian, dazu leckere Sauce und Klösse. Die Kinder fanden's mal wieder doof - Foodbanausen!

Ansonsten ein Tag zum Füße hochlegen und entspannen, ebenso wie der

zweite Feiertag. Gekocht werden mußte nicht groß, Männe und ich aßen natürlich wieder Braten, die Kinder bekamen eine fix zusammengestellte Nudelsuppe mit Würstchen und Markklößen, die immer auf Halde liegen, man weiß nie, wann man sie braucht.

Seit Dienstag sind wir nun total im Ferienmodus mit Pennen bis in die Puppen, frühstücken um 11 und Mittag um 3, nur Männe kriegt das einfach nicht hin, der fällt früh aus dem Bett: "pP = persönliches Pech"


Die Kinder sind ziemlich ... äh ... nennen wir es anstrengend. Immer dieses Gejaule: die hat dies - der hat aber - kreisch *grummel* Oder aber sie meckern, weil sie nicht zur Schule dürfen, sie wollten dort unbedingt wieder hin *wäh* Da müssen sie sich aber noch ein paar Tage gedulden, hier geht die Schule erst am 5. Januar wieder los. Ein paar Tage dürfen sie bei ihrer Oma bleiben, da Männe in die Wiedereingliederung geht und ich nächste Woche auch wieder arbeiten "darf" - die Halbtagsstelle hat sich übrigens zerschlagen, mein Chef meint, er könne sich das nicht leisten :-(

Ach, mal schauen, ob ich noch einen Jahresrückblick zusammengefaßt bekomme - falls nicht:

Euch allen schon einmal einen guten Rutsch ins Jahr 2012, bleibt/werdet glücklich und gesund!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Schnöfnase

War ja klar, daß ich mir wenige Tage vor Weihnachten noch so eine richtig dicke Nase einfange, oder? Ich geh dann gleich mal in die Apotheke, noch eine Nacht ohne Luft und ständigem Naseputzen will ich nicht, der Brummschädel heute morgen war auch nicht von schlechten Eltern.

*schnief*

Dienstag, 20. Dezember 2011

Weihnachtswichtelpaketeauspackbericht

Na, das ja mal 'ne Überschrift, oder? ;-)

Heute war der große, von den Kindern herbeigesehnte Tag. Morgens meinte Marcel noch ganz traurig, daß er ja nun noch gar kein Wichtelpaket zum Auspacken habe - aber während er in der Schule war, kam doch noch der Paketbote und hatte etwas für ihn dabei - da war die Freude beim Nachhausekommen aber groß!

Beim Auspacken hatte ich Mühe, alles zu fotografieren, weil meine Kamera mal wieder ständig um neue Batterien bettelte - dabei waren die nagelneu *grr*

Zuerst öffnete Saskia ihr Paket:


Ratzfatz war alles ausgepackt, das Extrapäckchen an den kleinen Bruder abgegeben, der sich wirklich freute, daß auch an ihn gedacht wurde:



hat was vom Christkind mit dem Kopfschmuck, gell?



Saskia ist total begeistert, eine Tasche zum Selbstgestalten, das ist genau das Richtige für sie! Wir danken ihrem Wichtel, den wir leider nur aufgrund des Absenderaufklebers "identifizieren" können, eine Karte haben wir nicht gefunden.


Dann war Marcel dran:

Hier zickte meine Kamera leider richtig heftig, so daß nur diese beiden Bilder was geworden sind. Matze bekam ein Buch über die artgerechte Haltung von Meerschweinchen, das er gleich in sein Zimmer entführt und zur neuen Gute-Nacht-Geschichte erklärt hat.

Auch hier vielen Dank an seinen Wichtelpartner Felix, Matze freut sich sehr.

Natürlich geht auch dieses Jahr wieder ein ganz dickes Dankeschön an Tanja und ihren Mann, die sich immer wieder die Arbeit machen und das Wichteln organisieren, was sicher sehr sehr aufwendig ist - danke, Ihr Beiden!

Samstag, 17. Dezember 2011

Weihnachtsstimmung

will hier immer noch nicht aufkommen, irgendwie ist dieses Jahr der Wurm drin - es könnte genausogut November sein, alles grau und naß draußen.

Um dem abzuhelfen, haben wir vorgestern schon einmal den Baum gekauft - endlich wieder einer aus Plastik, nachdem die letzten Jahre für wahre Unsummen echte Bäume unser Wohnzimmer zieren durften. Bei real,- im Angebot für knapp 30 Euro, 180 cm hoch und halten tut er hoffentlich ähnlich lange wie der Baum, mit dem ich groß geworden bin - der dürfte sicher mindestens 15 Jahre auf dem Buckel gehabt haben, bis der Fuß brach und sich nicht mehr kitten ließ. Für mich war dieser Baum damals einfach Weihnachten, trotz seines künstlichen Geruchs und Aussehens, Männe fand ihn einfach fürchterlich. Nun hat er sich dazu durchringen können, meine Argumente waren einfach die Besseren ;-)

Morgen dann wird zusammen mit den Kindern der Baum aufgestellt, wir müssen doch schon mal schauen, was wir uns da ins Haus geholt haben - und unter wievielen Kugeln und Lametta wir ihn zur Not verstecken müssen, sollte er doch zu schlimm aussehen.

Als Abdeckung für den Fuß habe ich gestern "mal eben" eine Decke mit rund 140 cm Durchmesser genäht, ordentlich mit Schlitz und Rundung für den Fuß und sauber mit Schrägband eingefaßt - bin stolz auf mich!

Im Hintergrund läuft die neue CD mit dem schönsten Weihnachts-Gospels, immer die alte CD ging mir langsam auf dem Keks - wir reformieren praktisch unser Familienweihnachtsfest ;-)

Den Kartoffelsalat bringt die künftige Schwägerin mit, die Würstchen holt meine Mama. Männe kümmert sich wie immer um den Fisch, ich mich um Brot und Eier- und Thunfischsalat. Die Kinder vernichten alle Süßigkeiten und atomisieren Geschenkverpackungen und dann lehnen wir uns hoffentlich alle satt und zufrieden zurück *grins*

Die Kinder werden dieses Jahr eh' nicht so viel zum Auspacken haben, die letzten Jahre waren schlimm und die Gören überfordert, also ist das neue Motto: weniger ist mehr (ist ja nicht so, als ob sie nun gar nichts mehr kriegen würden: Fahrräder von Oma1, Schreibtisch-Drehstühle von Oma2, Meerscheinchenkäfig nebst Zubehör von uns Eltern - die Tiere gibt es erst im Januar - und allerlei großer und kleiner Kleinkram = Spielzeug etc.), damit die Kinder sich auch wirklich mit ihren Geschenken beschäftigen können.

Am ersten Feiertag kommt wie jedes Jahr mein kleiner Bruder zum Essen zu uns, es gibt mit Pfirsichen und Thymianbutter gefüllten Schweinebraten mit - ja, womit eigentlich? Klösse? Gnocci? Mal schauen. Am zweiten Feiertag geht es zu meinem Schwiegervater und meiner Stiefschwiegermutter - klingt schlimmer, als es tatsächlich ist. Dort wird es wohl die x-te Version einer Kinderbibel geben oder endlich mal ein Spielzeug, mit dem die Kinder wirklich etwas anzufangen wissen - schauen wir mal.

Die Woche zwischen Weihnachten und Silvester machen wir im Büro einfach mal dicht, ist eh immer tote Hose "zwischen den Jahren", also deklarieren wir diese eine Woche einfach zu Betriebsferien. Und nächstes Jahr dann vielleicht endlich das Upgrade vom 400-Euro-Job zur Halbtagsstelle, darüber sprechen wir übermorgen im Büro.....

(so, jetzt aber restliche Blogrunde - die Gospel-CD ist übrigens super *hibbel*)

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Weihnachtswichteln

Nun geht es in die "heiße Phase" des Weihnachtswichtelns - unsere beiden Pakete sind fertig gepackt und gehen morgen auf die Reise (der Zahnarztbesuch gestern hat mich zurückgeworfen, eigentlich sollten sie heute schon versandt werden) - und das erste Wichtelpaket hat uns auch schon erreicht - Saskia freut sich wie Bolle und rechnete sofort nach, wie oft sie noch schlafen muß bis zum Auspacken ;-)

Eiskalt erwischt

hat mich mein Zahnarzt gestern, aber sowas von!

Einen Termin hatte ich für eine Füllung im Backenzahn hinten links oben, aber bitte mit Betäubung, da mir der Zahn schon seit langem auf den Nerv ging (angeblich wäre keine Füllung zu setzen, ohne vorher den Weisheitszahn dahinter zu ziehen - nun plötzlich nach zwei Jahren eine andere Aussage, die Gelegenheit wollte ich nutzen).

Als ich dann auf dem (Folter-) Stuhl saß und er mir die Betäubung setzte, sprach er plötzlich davon, daß er erst füllen und dann ziehen wolle und ob ich erkältet wäre, das könne ja zu einer Kieferhöhlenentzündung führen - ??? Er würde also erst, erklärte er, die beiden kleinen Löcher oben auf dem Backenzahn füllen (kurze Diskussion, ob Amalgam oder Kunststoff - letzteres bitte), anschließend würde er dann den Weisheitszahn ziehen. Schockschwerenot, darauf war ich nicht vorbereitet.... war aber vielleicht besser so! Ich hielt also den Mund, atmete ein paar Mal tief durch und ergab mich dann in mein Schicksal ;-)

Nachdem die Betäubung fünf Minuten später ihre volle Wirkung entfaltete, war das Füllen echt mal ein Kinderspiel (seit zwei Jahren immer wieder Schmerzen, nun himmlische Ruhe) und das anschließende Ziehen des Weisheitszahnes hat meinem Zahnarzt wohl mehr zu schaffen gemacht als mir, er schnaufte ganz schön. Das Teil hielt sich zunächst hartnäckig, ich spürte nur ein leichtes Druckgefühl, gab dann aber schließlich nach und ließ sich problemlos ziehen - kein angeknackster Kiefer diesmal, gottseidank. Noch eine kleine Naht, dann ordentliches Zubeißen auf ein Stoffstück und mit Verhaltensregeln-Zettel und guten Wünschen ("Bis morgen früh zur Wundkontrolle") war ich schon wieder auf dem Heimweg. Fleißiges Kühlen half, selbst nach dem Abklingen der Betäubung - nix, keine Schmerzen, nur ein leicht unangenehmes Gefühl, sonst alles bestens.

Die Kinder fragten: Mama, hast Du Zahnschmerzen?
Ich: Nö, der Zahn ist doch beim Zahnarzt geblieben, ich habe jetzt ein Loch im Zahnfleisch.
Marcel: Also hast Du jetzt Lochschmerzen?

Apropos Loch: Den Zahn wollte ich nicht mitnehmen, er hatte mich lang genug geärgert. Hätte ich aber mal machen sollen, um ihn den Kindern zu zeigen: gut 2,5 cm lang und ein Loch groß wie ein Gullideckel an einer Seite (okay, gut 2 x 2 mm), aber trotzdem - holla! Beim nächsten Zahn vielleicht, dann allerdings ohne Loch darin. Im Januar oder so - geplant und mit Ansage.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Drama-Queen

Jaja, Wackelzähne sind echt nix für Zimperliesen wie Saskia, das mußten wir heute mal wieder vollkommen genervt feststellen. Wir sind jetzt bei Schneidezahn Nummer ichweißnichtwas, der seit Tagen wackelt und das Kind dabei extremst belastet - wo nimmt die nur die Ausdauer zum Jammern her? Sie kann nicht sprechen, nicht essen, trinken geht auch nur ganz vorsichtig und was - bitte - ist, wenn sie den Zahn des Nachts verlieren würde? *stöhn*

Also habe ich eben zu Trick 17 gegriffen, gesagt: "Oh, zeig mal, der ist ja fast draußen!", worauf sie ungläubig den Mund weit aufsperrte, ich beherzt zugriff und *zack* den Zahn zwischen Daumen und Zeigefinger hielt. Er hat auch nur ganz kurz Widerstand geleistet und das Kind schläft jetzt ganz happy - nun kann ja nix mehr passieren.

Uff, wieviele Zähne kommen dieses Jahr denn noch? Und ich hielt die erste Runde Zahnen schon für schwierig, die zweite Runde ist bei DER Tochter aber noch schlimmer *grins*

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Bremerhaven-Werbung mal anders

- ich mag es ;-)


Samstag - Bremen - Shopping mit Mama

just for fun - ich freu mich schon!

Okay, wahrscheinlich wird ein ziemliches Gedränge herrschen, aber das ist egal! Weihnachtsgeschenke habe ich bereits alle, so daß wir in Ruhe wühlen können, die Auswahl ist ja doch erheblich größer als hier.

(Gibt es eigentlich schöne Stoffe in Bremen - sicher, aber nur wo? Für Tipps wäre ich sehr dankbar!)

((Ich war das letzte Mal vor ca. 15 Jahren in Bremen zum Einkaufen, uiuiui!))

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Vater-Tochter-Gespräche

können recht amüsant sein:

Saskia stand noch einmal auf, weil wir ihren neuen Schneidezahn, der hinter dem Milchzahn wächst, bestaunen sollten. Dann meinte sie zu Papa, dem sie noch ein Küßchen abluchste:

"Mmmhh, Du riechst aber gut! Was hast Du gegessen?"

"Ich habe die Chips aufgegessen."

"O Mann, Papa, jetzt will ich auch Chips - hättest Du nicht sagen können, daß Du Brokkoli gegessen hast?"

und stampfte empört zurück ins Bett ;-)