Jedenfalls hat unsere Wohnung 120 qm, wir sitzen hier aber im Büro/Arbeitszimmer/Büro, das vielleicht 10 qm hat.
Dabei fiel mir mal wieder auf, daß mein Mann eine ziemliche Macke hat, sein liebstes Hobby ist nämlich Playmobil, vor allen Dingen die Ritterwelten. Ich habe Euch mal ein Paar Eindrücke geschossen:
Der Versuch einer "Gesamtansicht", geht natürlich wegen des kleinen Raumes nicht wirklich. Man erkennt aber gut eine Standvitrine, drei Hängevitrinen, ein Regal, einen teilweise vollgestellten Schreibtisch und zwei herzallerliebste Gören ;-)
Eine der drei Vitrinen, die alle - jedenfalls hier im Zimmer - mit Rittern gefüllt sind. Zum Teil sind diese so wie aus den Verkaufsverpackungen, zu einem größeren Teil allerdings selbstgestaltet.
So sieht es dann auch in der zweiten
und dritten Vitrine aus.
Für die Standvitrine mußte ich zum Fotografieren in unseren Miniflur (es gibt ja auch noch einen großen "Hauptflur"), hier stehen etliche Burgmodelle, die alle mit viel Herz eingerichtet sind. Durch die verspiegelte Rückseite sieht man alles unfreiwillig doppelt.
In diesem Miniflur steht ein Hochschrank, der eigentlich ins Bad gehören würde - wenn denn dort Platz dafür wäre. Hier oben steht eine kleine Burg mit eigenen Schloßgespenstern. Der Clou ist, daß nicht nur die Gespenster, wie gewohnt, nachts leuchten, sondern auch die Burg selber, dafür haben wir extra floureszierende Farbe gekauft (man, da kann man ganz schön Geld für ausgeben).
Und diese Vitrine, die im Wohnzimmer hängt, tanzt etwas aus der Reihe, findet man hier doch keinen einzigen Ritter - dafür aber jede Menge Clowns, einige Soldaten, einen Pianisten amKlavier, welches sogar zwei Hochzeitsmärsche spielt - und vor allen Dingen etliche Figuren der Musikgeschichte wie zum Beispiel ZZ Top, die Blues Brothers, Klaus Meine von den Scorpions und andere.
Was in den Schubkästen unter unserem Bett oder gar im Keller verstaut ist, könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen. Wenn Männe irgendwann einmal plötzlich umkippen sollte (was wir ja nicht hoffen wollen), würde ich allein durch den Verkauf dieses ganzen Spielzeugs (ja, für mich ist es nicht mehr als das) nicht nur die Beerdigung zahlen können.
Männer und ihre Hobbys halt.
Ach so, apropos Hobbys: Lange Zeit war sein Lieblingshobby die Feuerwehr. Das hat sich inzwischen insofern geändert, als daß er ja nun selber bei der Freiwilligen Feuerwehr mitmischt, von daher hat er sich leichten Herzens sogar von seiner Modellautosammlung getrennt. Nun ist er aber gefragt worden, ob er nicht Lust hätte, an einem Bildarchiv über die Bremerhavener Berufsfeuerwehr mitzuarbeiten, da er sich doch so intensiv mit ihrer Geschichte befaßt hat und so viele alte Aufnahmen - ein Geschenk eines ganz lieben (und alten) Nachbarn - besitzt. Da sehe ich schon das Wiederaufflammen dieses Hobbys *seufz*
(Daß er auch noch Briefmarken sammelt, erwähnte ich das schon?)
((Ja, er findet auch noch Zeit für sich, seinen Sport und natürlich auch für uns))
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