Also ich strick ja doch schon recht lange und so einiges, aber am liebsten immer mit den "normalen" langen Stricknadeln, mit Rundstricknadeln oder Nadelspielen - fünf kurze Nadeln - eher ungern. Für Handstulpen muß aber ein Nadelspiel benutzt werden - und da ging der K(r)ampf für mich los. Im letzten Jahr hatte ich schon einmal versucht, Socken zu stricken: und es aufgegeben wegen der vielen Nadeln. Jetzt also die Handstulpen, für die ich ja extra die Wolle gekauft hatte.
Hilft nix, auf in den Kampf, am Montag im Büro (Cheffe kam ja bekanntlich später aus dem Urlaub zurück) habe ich mich drangesetzt - und es funktionierte. Okay, dann und wann habe ich die falsche Nadel aus dem Gewirr gezogen oder eine Nadel rutschte einfach aus den Maschen, weil ich zu locker stricke, dann mußte ich schleunigst die Maschen wieder einfangen, aber im Großen und Ganzen funzte es: abends war die erste Stulpe fertig. Die zweite habe ich dann gestern gleich hinterhergestrickt, das klappte abends vor dem Fernseher. Diesmal zog ich auch nur zwei Mal die falsche Nadel aus dem Gewirr, ansonsten klappte es reibungslos.
Augen sind noch heile, das Ego ist befriedigt - "ich kanns ja doch", das erste Paar Handstulpen ist fertig - und Saskia hat sich gleich auch eine Wolle ausgesucht, sie will jetzt auch welche haben. Fotos der fertigen Stulpen reiche ich dann nach, wenn ich die Fäden vernäht habe (meine kleine Schwachstelle: alles fertigstricken, aber dann kein Bock mehr auf die Restarbeiten - hier liegen so einige unfertige Strickobjekte herum).
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen