Irgendwann Anfang des Jahres wurde die Zeit so knapp, dass das Bloggen immer unwichtiger wurde. Neben der Ganztagsarbeit, den Kindern, dem Mann und dem Haushalt bleibt noch nicht einmal mehr Zeit zum Nähen, außer der Tagesdecke für Saskias Bett bin ich nicht wirklich weitergekommen. Eine ausführliche Blogrunde habe ich seit sicher zwei Monaten nicht mehr gedreht, abends bin ich meistens einfach zu müde und spiele lieber noch eine Runde irgendwelche Onlinespiele, bevor ich mich ins Bett verkrümel.
Viel ist allerdings auch nicht wirklich passiert.
In den Osterferien sind endlich die beiden heißersehnten Meerschweine bei uns eingezogen, Max und Moritz sind jetzt gut sechs Monate alt und werden immer zutraulicher.
Die komplette Wohnung wurde mit neuen Fenstern versehen dank eines großzügigen Geschenkes meiner Mutter.
Saskia hat eine Magenspiegelung hinter sich wegen andauernder Bauchschmerzen, gefunden wurde allerdings bis auf eine leichte Magenschleimhaut- und Speiseröhrenentzündung nichts weiter bisher. Ich fürchte ja, dass sie mit ihren noch nicht einmal 10 Jahren bereits eine Eßstörung entwickelt, sie hat tatsächlich Angst, dick zu werden. Unglaublich in dem Alter, wir reden uns hier den Mund fusselig. Bei einer Körpergröße von 132 cm wiegt sie etwa 27 Kilo, sie ist also sehr schlank. Trotzdem müssen wir sie immer wieder zum Essen ermahnen, was ein ständiges Reizthema ist. "Aber mein Bauch ist doch so dick" - wir können ihr noch so oft erklären, dass auch ein leerer Bauch rund = aufgebläht ist...
Matze hat immer wieder seine Schübe, derzeit ist einer der Hauptknackpunkte seine immense Aggressivität, ständig brüllt und droht er. Anfang Juni haben wir Termin beim Kinderarzt, wir wollen fragen, ob der Versuch gestartet werden kann, ihm (und uns) mit einer medikamentösen Therapie zu helfen. Ich höre schon den Aufschrei "wie können die nur", aber einerseits wissen wir nicht, ob unser Arzt überhaupt dazu bereit ist, und andererseits ist ja auch unklar, ob wir mit Tabletten wirklich weiterkommen. So, wie es jetzt ist, geht es jedenfalls nicht weiter, wir leiden alle!
... Mehr fällt mir jetzt vor Müdigkeit nicht ein, ich wollte eigentlich nur mal kurz "piep" sagen. In dem Sinne:
Piep!
Donnerstag, 23. Mai 2013
Die Luft ist raus
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Sonntag, 3. März 2013
Wenn die (O)Mama sich
handarbeitstechnisch austobt, kommt (fast) immer Gestricktes dabei heraus:
dieses Mal im Angebot: eine Tunika
die ebensogut ein Minikleid sein könnte
bei dem Hungerhaken ;-)
Dass sie einen Rock drunter trägt, sieht man nur an der Farbe, ansonsten ist sie so dünn, dass nix aufträgt
(Offenbar habe ich den Winterspeck für uns beide auf den Hüften abgelagert, sie ist und bleibt eine Bohnenstange....)
dieses Mal im Angebot: eine Tunika
die ebensogut ein Minikleid sein könnte
bei dem Hungerhaken ;-)
Dass sie einen Rock drunter trägt, sieht man nur an der Farbe, ansonsten ist sie so dünn, dass nix aufträgt
(Offenbar habe ich den Winterspeck für uns beide auf den Hüften abgelagert, sie ist und bleibt eine Bohnenstange....)
Dienstag, 29. Januar 2013
lauter UFOs!
- Achtung, Bilderflut ;-) -
Schade, die Decke für Saskias Bett habe ich nicht mehr geschafft bis zum Ende letzten Jahres, da ich noch Stoff nachbestellen mußte - ich hatte nicht berechnet, dass die Oberseite durch die Nahtzugaben ja doch etwas schmaler sein würde als das Zwischenvlies und die Unterseite. Also habe ich noch Stoff nachbestellt und mich dann gleich wieder ans Werk gemacht, als er dann da und gewaschen war.
So sieht nun also das abgehakte UFO 1 aus:
Ich befürchte, dass ich nun auch für unser Bett eine ordentliche Decke nähen muß:
denn DAS geht ja wohl gar nicht mehr, jetzt, wo ich weiß wie es geht ;-)
(wenn nur nicht die Farb- und Stoffwahl so schwierig wäre....)
Aber zunächst stehen noch ein paar andere UFOs auf meiner Liste:
UFO 2 = ein schon lange zugeschnittener Stoff für einen Faltenrock für Saskia. Der Stoff war inzwischen sehr gut abgelagert, denn zugeschnitten hatte ich in Größe 116 - inzwischen trägt sie doch meist 128 bis 134 *ups*
Jedenfalls habe ich fleißig gemessen, Falten gelegt, gebügelt bis der Arzt kommt, genäht, gemacht, probiert - aber nix half, es wurde einfach kein tragbarer Rock daraus: der Bund war viel zu weit und selbst nach x Abnähern saß er immer noch nicht richtig. Außerdem war er - irgendwie logisch - doch einen ordentlichen Tick zu kurz, so dass er letztendlich, bevor er mir ernsthaft graue Haare bescheren konnte, in der kreisrunden Untertisch-Ablage (aka Mülleimer) landete.
UFO Nr. 3 = eine Weste für Marcel
Im Laden finde ich seit Wochen keine vernünftige Weste für Marcel, in seiner Größe ist immer alles vergriffen. Da ich aber beim Stoffshoppen einen schönen Jeansstoff mit Kuschelfutter für nur 5,- €/m fand, durchforstete ich meine Schnittmuster und fand einen uralten Schnitt (Anfang der 80er), den ich als ungefähre Vorlage nehmen konnte. Also flink Schnittmuster kopiert, Stoff zerschnibbelt (puh, der fluste aber) und zack unter die Maschine.
Zwischendurch immer wieder fleißiges Flachbügeln der Nähte, sonst wäre ich irgendwann bei der Steifheit des Stoffes nicht mehr weitergekommen. Zum Schluß kam noch ein heiß begehrter Adler drauf und zack, war das Kindelein glücklich *freu*
Schnittwahl und Zuschnitt
Fussel und Fetzen
Ausschneiden,
erste Taschen, dann Seitennähte und dann
ordentlich bügeln...
Hier mal wieder das Lieblingswerkzeug in Aktion, beim Annähen des Kragens hatte ich einen Knoten im Hirn, der erst im dritten Anlauf platzte, aber wie man sieht:
Sohnemann ist happy!
Wenn ich jetzt noch wüßte, was für einen Verschluß ich anbringe, den Matze nicht gleich wieder ruiniert....
Okay, abgehakt, weiter geht's, es schob sich ein etwas eiligerer Auftrag meiner Kinder dazwischen: die Oma sollte zum Geburtstag ein Nachthemd bekommen. Also mal wieder muntere Schnittmustersuche
Merkwürdig, da hat man hunderte Schnittmuster im Schrank und findet keinen vernünftigen Schnitt für Nachthemden. Also war Improvisieren angesagt, es sollte ein nicht zu schwer zu nähender Schnitt in der passenden Größe sein, der einem Nachthemd recht nahe kommt.
Es wurde dieser Kleiderschnitt aus der "Marion" von Juni 1975 - damit ist der Schnitt glatte 4 Monate jünger als ich!
Nach dem Abpausen des Schnittes und dem Zuschnitt des Stoffes suchte ich dann die Nähanleitung - aber Pustekuchen, 1975 wußte frau offenbar auch ohne Anleitung, wie das Kleid zu nähen wäre. Jetzt halfen aber die Erfahrungen aus den beiden Sew-Alongs vom vergangenen Jahr und das Kleid wurde am Samstag Abend noch fertig - am Sonntag sollte der Geburtstags-Kaffee stattfinden. Da die Kinder das Kleid noch "verzieren" wollten, haben wir uns dann gleich am Sonntag Morgen nach dem Frühstück ans Werk gemacht. Saskia zeichnete ein paar Vorlagen, wir übertrugen sie auf Freezer-Papier und malten dann nach Tanjas Anleitung (den Link reiche ich bei Gelegenheit noch nach, im Moment klappt es nicht) munter drauflos. Dabei achteten wir darauf, die Farbe nicht zu dick aufzutragen, schließlich sollte sie schnell trocknen - hat auch geklappt. Außerdem schnappten wir uns den auf dem Flohmarkt gefundenen Karton mit der "Stempelschule" und setzten noch ein paar Akzente. Durch Bügeln wurde die Farbe noch fixiert und dann wurde das Nachthemd schnell verpackt - ich hoffe, der Oma hats gefallen, sie sah jedenfalls nicht vollkommen entgeistert aus. Und die Kinder waren stolz wie Bolle, so ein Nachthemd hat schließlich nicht jeder!
Nun ist wieder Platz auf dem Nähtisch, um sich Gedanken um die UFOs Nr. 4 und 5 zu machen:
In der Mitte liegt ein Haufen bereits zugeschnittener Patchwork-Quadrate ähnlich denen, die ich für Saskias Tagesdecke genutzt habe. Hier reicht der Stoff aber nicht für eine große Decke. Vielleicht ein paar Kissen für Matzes Bett? Oder Taschen? Oder - Vorschläge?
Rechts dann liegt eine ehemalige Jeanshose, hier hätte Männe gern eine "Stifte"-Rolle für seine ganzen Bohrer, damit er nicht immer lange suchen muß. Da kämpfe ich allerdings noch mit der Umsetzung, schließlich sind die Bohrer verschieden lang und dick.
Mal schauen, was als nächstes kommt, ein paar andere UFOs sind ja auch noch in Arbeit, z.B. mein Zackenschal, die Häkel-Quadrate für Matzes Tagesdecke usw. - Langeweile kenn ich nicht ;-)
Schade, die Decke für Saskias Bett habe ich nicht mehr geschafft bis zum Ende letzten Jahres, da ich noch Stoff nachbestellen mußte - ich hatte nicht berechnet, dass die Oberseite durch die Nahtzugaben ja doch etwas schmaler sein würde als das Zwischenvlies und die Unterseite. Also habe ich noch Stoff nachbestellt und mich dann gleich wieder ans Werk gemacht, als er dann da und gewaschen war.
So sieht nun also das abgehakte UFO 1 aus:
Ich befürchte, dass ich nun auch für unser Bett eine ordentliche Decke nähen muß:
denn DAS geht ja wohl gar nicht mehr, jetzt, wo ich weiß wie es geht ;-)
(wenn nur nicht die Farb- und Stoffwahl so schwierig wäre....)
Aber zunächst stehen noch ein paar andere UFOs auf meiner Liste:
UFO 2 = ein schon lange zugeschnittener Stoff für einen Faltenrock für Saskia. Der Stoff war inzwischen sehr gut abgelagert, denn zugeschnitten hatte ich in Größe 116 - inzwischen trägt sie doch meist 128 bis 134 *ups*
Jedenfalls habe ich fleißig gemessen, Falten gelegt, gebügelt bis der Arzt kommt, genäht, gemacht, probiert - aber nix half, es wurde einfach kein tragbarer Rock daraus: der Bund war viel zu weit und selbst nach x Abnähern saß er immer noch nicht richtig. Außerdem war er - irgendwie logisch - doch einen ordentlichen Tick zu kurz, so dass er letztendlich, bevor er mir ernsthaft graue Haare bescheren konnte, in der kreisrunden Untertisch-Ablage (aka Mülleimer) landete.
UFO Nr. 3 = eine Weste für Marcel
Im Laden finde ich seit Wochen keine vernünftige Weste für Marcel, in seiner Größe ist immer alles vergriffen. Da ich aber beim Stoffshoppen einen schönen Jeansstoff mit Kuschelfutter für nur 5,- €/m fand, durchforstete ich meine Schnittmuster und fand einen uralten Schnitt (Anfang der 80er), den ich als ungefähre Vorlage nehmen konnte. Also flink Schnittmuster kopiert, Stoff zerschnibbelt (puh, der fluste aber) und zack unter die Maschine.
Zwischendurch immer wieder fleißiges Flachbügeln der Nähte, sonst wäre ich irgendwann bei der Steifheit des Stoffes nicht mehr weitergekommen. Zum Schluß kam noch ein heiß begehrter Adler drauf und zack, war das Kindelein glücklich *freu*
Schnittwahl und Zuschnitt
Fussel und Fetzen
Ausschneiden,
erste Taschen, dann Seitennähte und dann
ordentlich bügeln...
Hier mal wieder das Lieblingswerkzeug in Aktion, beim Annähen des Kragens hatte ich einen Knoten im Hirn, der erst im dritten Anlauf platzte, aber wie man sieht:
Sohnemann ist happy!
Wenn ich jetzt noch wüßte, was für einen Verschluß ich anbringe, den Matze nicht gleich wieder ruiniert....
Okay, abgehakt, weiter geht's, es schob sich ein etwas eiligerer Auftrag meiner Kinder dazwischen: die Oma sollte zum Geburtstag ein Nachthemd bekommen. Also mal wieder muntere Schnittmustersuche
Merkwürdig, da hat man hunderte Schnittmuster im Schrank und findet keinen vernünftigen Schnitt für Nachthemden. Also war Improvisieren angesagt, es sollte ein nicht zu schwer zu nähender Schnitt in der passenden Größe sein, der einem Nachthemd recht nahe kommt.
Es wurde dieser Kleiderschnitt aus der "Marion" von Juni 1975 - damit ist der Schnitt glatte 4 Monate jünger als ich!
Nach dem Abpausen des Schnittes und dem Zuschnitt des Stoffes suchte ich dann die Nähanleitung - aber Pustekuchen, 1975 wußte frau offenbar auch ohne Anleitung, wie das Kleid zu nähen wäre. Jetzt halfen aber die Erfahrungen aus den beiden Sew-Alongs vom vergangenen Jahr und das Kleid wurde am Samstag Abend noch fertig - am Sonntag sollte der Geburtstags-Kaffee stattfinden. Da die Kinder das Kleid noch "verzieren" wollten, haben wir uns dann gleich am Sonntag Morgen nach dem Frühstück ans Werk gemacht. Saskia zeichnete ein paar Vorlagen, wir übertrugen sie auf Freezer-Papier und malten dann nach Tanjas Anleitung (den Link reiche ich bei Gelegenheit noch nach, im Moment klappt es nicht) munter drauflos. Dabei achteten wir darauf, die Farbe nicht zu dick aufzutragen, schließlich sollte sie schnell trocknen - hat auch geklappt. Außerdem schnappten wir uns den auf dem Flohmarkt gefundenen Karton mit der "Stempelschule" und setzten noch ein paar Akzente. Durch Bügeln wurde die Farbe noch fixiert und dann wurde das Nachthemd schnell verpackt - ich hoffe, der Oma hats gefallen, sie sah jedenfalls nicht vollkommen entgeistert aus. Und die Kinder waren stolz wie Bolle, so ein Nachthemd hat schließlich nicht jeder!
Nun ist wieder Platz auf dem Nähtisch, um sich Gedanken um die UFOs Nr. 4 und 5 zu machen:
In der Mitte liegt ein Haufen bereits zugeschnittener Patchwork-Quadrate ähnlich denen, die ich für Saskias Tagesdecke genutzt habe. Hier reicht der Stoff aber nicht für eine große Decke. Vielleicht ein paar Kissen für Matzes Bett? Oder Taschen? Oder - Vorschläge?
Rechts dann liegt eine ehemalige Jeanshose, hier hätte Männe gern eine "Stifte"-Rolle für seine ganzen Bohrer, damit er nicht immer lange suchen muß. Da kämpfe ich allerdings noch mit der Umsetzung, schließlich sind die Bohrer verschieden lang und dick.
Mal schauen, was als nächstes kommt, ein paar andere UFOs sind ja auch noch in Arbeit, z.B. mein Zackenschal, die Häkel-Quadrate für Matzes Tagesdecke usw. - Langeweile kenn ich nicht ;-)
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Samstag, 29. Dezember 2012
Nach dem Nähen ist vor dem Nähen
So, Weihnachten ist vorbei, die Schokoberge der Kinder sind wieder auf ein überschaubares Maß heruntergefuttert und das neue Spielzeug verteilt sich quer durch die ganze Wohnung. Jetzt nur noch Silvester und wieder ist ein Jahr geschafft - unglaublich, wie die Zeit fliegt!
Hier noch einmal die Weihnachtskleider-Nachlese, beide wurden am Heiligabend getragen bzw. meine Mutter hat ihres anprobiert, für gut befunden und dann am 1. Feiertag schick zum Essen ausgeführt - uns übrigens auch ;-)
Beide Kleider passen, der tiefergelegte Buckel beim Mama-Kleid auf dem zweiten Bild liegt eher an der Haltung meiner Mum als an ihrem Kleid - dabei hat sie früher immer zu mir gesagt "halt Dich gerade, Kind" *tzz*
Okay, ich stehe auch nicht gerade gerade *grins*
Die anderen Mitnäherinnen haben sich hier noch einmal verewigt, es sind großartige Modelle genäht worden!
Saskia trug zwar auch Kleid, allerdings in der Kauf- bzw. Geschenkt-Variante, da sie aus ihren anderen (Sommer-) Kleidern schlicht herausgewachsen ist, da muß irgendwann einmal Nachschub her, aber....
Nachdem der Nähtisch jetzt einmal so schön aufgeräumt ist, habe ich mir vorgenommen, zunächst einmal die ganzen angefangenen bzw. geplanten und vorbereiteten Sachen fertigzunähen = also praktisch "UFO-Nähen" (UnFertige Objekte), damit Platz geschaffen wird für neue Ideen. Gestern habe ich z.B. beim Bummeln in der Innenstadt zwei Reststücke Stoff mitgenommen, 2 m feinster dunkler Hosenstoff und 2 m zarter Blusenstoff in rot mit dunkelgrauen Punkten, die hängen bereits auf der Wäscheleine und hoffen, dass sie bald an der Reihe sind.
Zunächst aber habe ich hiermit angefangen:
Das ist also UFO Nr. 1 = eine Tagesdecke für Saskias Bett. Der Stoff wurde irgendwann einmal in grauer Vorzeit bei B*ttinette gekauft und schon einmal brav in Quadrate zersäbelt - seitdem lag der Stoff im Schrank und der Plan irgendwo auf meinem Nähtisch versteckt. Stoff für die Unterseite und die Füllung für die Decke hatte ich auch bereits gekauft, also stand vorgestern dem munteren Puzzeln auf dem Wohnzimmerboden nichts mehr im Wege. Fotos habe ich da leider nicht gemacht, ich mußte zu sehr aufpassen, daß Marcel mir nicht alles durcheinanderbrachte, aber Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie 10 x 14 Stoffquadrate zu je 15 x 15 cm so aussehen ;-)
Nachdem Saskia und ich mit dem Muster zufrieden waren, wurde hübsch alles zu 14 Paketen (= Reihen) zusammengesteckt und heute von mir zusammengenäht:
Anschließend gab es dann noch eine Riesenrunde Bügeln für alle und nun ist erst einmal Feierabend für heute,
morgen kann es dann weitergehen.
Bei dem Tempo schaffe ich die Decke dieses Jahr noch, das hätte doch auch mal was!
Und bevor ich es vergesse: Ich möchte mich gern noch einmal bei meinen Leserinnen bedanken, Feedback ist immer etwas ganz Tolles, ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar!
In diesem Sinne:
Ich wünsche Euch eine schöne Silvesternacht und einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und glückliches Jahr 2013!
(keine Angst, ich beiße nicht)
Hier noch einmal die Weihnachtskleider-Nachlese, beide wurden am Heiligabend getragen bzw. meine Mutter hat ihres anprobiert, für gut befunden und dann am 1. Feiertag schick zum Essen ausgeführt - uns übrigens auch ;-)
Beide Kleider passen, der tiefergelegte Buckel beim Mama-Kleid auf dem zweiten Bild liegt eher an der Haltung meiner Mum als an ihrem Kleid - dabei hat sie früher immer zu mir gesagt "halt Dich gerade, Kind" *tzz*
Okay, ich stehe auch nicht gerade gerade *grins*
Die anderen Mitnäherinnen haben sich hier noch einmal verewigt, es sind großartige Modelle genäht worden!
Saskia trug zwar auch Kleid, allerdings in der Kauf- bzw. Geschenkt-Variante, da sie aus ihren anderen (Sommer-) Kleidern schlicht herausgewachsen ist, da muß irgendwann einmal Nachschub her, aber....
Nachdem der Nähtisch jetzt einmal so schön aufgeräumt ist, habe ich mir vorgenommen, zunächst einmal die ganzen angefangenen bzw. geplanten und vorbereiteten Sachen fertigzunähen = also praktisch "UFO-Nähen" (UnFertige Objekte), damit Platz geschaffen wird für neue Ideen. Gestern habe ich z.B. beim Bummeln in der Innenstadt zwei Reststücke Stoff mitgenommen, 2 m feinster dunkler Hosenstoff und 2 m zarter Blusenstoff in rot mit dunkelgrauen Punkten, die hängen bereits auf der Wäscheleine und hoffen, dass sie bald an der Reihe sind.
Zunächst aber habe ich hiermit angefangen:
Das ist also UFO Nr. 1 = eine Tagesdecke für Saskias Bett. Der Stoff wurde irgendwann einmal in grauer Vorzeit bei B*ttinette gekauft und schon einmal brav in Quadrate zersäbelt - seitdem lag der Stoff im Schrank und der Plan irgendwo auf meinem Nähtisch versteckt. Stoff für die Unterseite und die Füllung für die Decke hatte ich auch bereits gekauft, also stand vorgestern dem munteren Puzzeln auf dem Wohnzimmerboden nichts mehr im Wege. Fotos habe ich da leider nicht gemacht, ich mußte zu sehr aufpassen, daß Marcel mir nicht alles durcheinanderbrachte, aber Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie 10 x 14 Stoffquadrate zu je 15 x 15 cm so aussehen ;-)
Nachdem Saskia und ich mit dem Muster zufrieden waren, wurde hübsch alles zu 14 Paketen (= Reihen) zusammengesteckt und heute von mir zusammengenäht:
Anschließend gab es dann noch eine Riesenrunde Bügeln für alle und nun ist erst einmal Feierabend für heute,
morgen kann es dann weitergehen.
Bei dem Tempo schaffe ich die Decke dieses Jahr noch, das hätte doch auch mal was!
Und bevor ich es vergesse: Ich möchte mich gern noch einmal bei meinen Leserinnen bedanken, Feedback ist immer etwas ganz Tolles, ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar!
In diesem Sinne:
Ich wünsche Euch eine schöne Silvesternacht und einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und glückliches Jahr 2013!
(keine Angst, ich beiße nicht)
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Sonntag, 23. Dezember 2012
Ich habe fertig...
oder auch: ich bin fix und fertig ;-)
Winterkleid Sew-Along letzter Teil, große Parade heute
Leider war vorher noch einiges zu tun, und dann hatte auch noch Männe bzw. seine Vergeßlichkeit gehörig dazwischengefunkt *grummel*
Als ich Freitag Abend hörte, dass die Kinder Samstag Nachmittag von meiner Schwiegermutter abgeholt werden und dort dann übernachten, dachte ich noch "hey, super, dann haste ja richtig Zeit zum Fertignähen der Kleider". Tja, Satz mit X! Zunächst fuhren sie ziemlich spät los, ich begleitete sie noch ein Stückchen, denn ich wollte noch einmal nach schwarzen Pumps gucken, in meiner Größe (42!) ist immer schwer was zu finden. Die beerenfarbenen Schuhe, die ich habe, passen aber nicht so ganz zum Kleid, das ging gar nicht.
Bei den Schuhen wurde ich schnell fündig, dann habe ich noch das allerallerallerletzte Geschenk gekauft und ab ging es nach Hause. Dort war dann erst einmal Wanne, Wäschewaschen, essen, diesdasjenes angesagt und als ich endlich an die Maschine wollte/konnte, klingelte das Telefon: meine zweite Schwiegermutter! Das "Theaterstück", von dem Männe sprach, entpuppte sich als Krippenspiel während des Gottesdienstes, danach sollten wir dann auch noch zum Essen bleiben und ja, mein Kleid, das würde sie dann auch gerne mal sehen. AAAhhhhh, wie sollte das denn gehen?
Also habe ich gestern in einer Fast-Nachtschicht erst einmal mein Kleid fertiggenäht, das klappte noch so gerade. Heute Morgen dann regnete es tüchtig, also griff ich zur heißgeliebten Jeans und ab ging es zum Gemeindehaus. Ich habe mit der Kirche nichts am Hut, aber dort sollte es Geschichten über den Schlunz geben, eine Kindergeschichte, die meine Beiden sehr gern hören, also sprang ich über meinen Schatten. Das Krippenspiel war schön, hätte ich nicht gedacht, die Gemeindejugend hatte sich ein schönes Stück ausgedacht, eine Mischung aus dem "normalen" Krippenspiel und der Schlunz-Geschichte, in der er alles hinterfragt und nach verständlichen Antworten sucht.
Anschließend dann ging es zu meinen Schwiegereltern nach Hause, es wurde geklönt, gegessen ... und ich wurde irgendwann immer unruhiger - schließlich hatte ich noch ein zweites Kleid zu nähen, und es wurde immer später. Irgendann gegen 16 Uhr sind wir dann endlich aufgebrochen, jetzt habe ich einen dreistündigen Nähmarathon hinter mir und bin mit dem Ergebnis beim zweiten Kleid ... naja, einigermaßen zufrieden. Aber seht selbst:
Nach den neuen Brust- und Rückenabnähern, dem Armbelege-Verwerfen (ging gar nicht), Rumknobeln (und Pfuschen *pssst*) blieb zuletzt nur noch das ordentliche Bügeln, Versäubern des Saumes und eben das Nähen desselben. Stopp, zunächst bitte auf Zickzack umstellen und Stoff wieder aufklappen, sonst wird das nix!
Schon besser! Und ab geht die Lucy.......
Ich bitte darum, ganz gepflegt darüber hinwegzusehen, dass nebem bzw. um den Lichtschalter drumherum mal wieder gestrichen werden müßte (und das trotz eines solchen Plastikschutzes aus dem Baumarkt für die Wand, den ich extra gekauft habe)
Geht es Euch auch so, dass es total merkwürdig ist, selbst mal vor der Kamera zu stehen? Die meisten Bilder habe ich sofort wieder gelöscht, ich finde mich auf Fotos einfach nur fürchterlich/fett/total bescheuert/viel zu faltig/albern - sucht Euch was aus ;-)
So, und nun aber:
Liebe Katharina - vielen Dank für das Organisieren des Sew-Alongs, es hat Spaß gemacht, dabeizusein - alleine hätte ich mich nie an ein Projekt Weihnachtskleid gesetzt (was aber auch daran liegen kann, dass ich einfach keine Kleider trage, aber so what?!).
Die anderen fleißigen Näherinnen könnt Ihr übrigens hier begutachten.
Mein Fazit:
Kleider nähen?
a) so schnell nicht wieder
b) bäh, die nächsten Monate bestimmt nicht mehr
c) hilfe, ich bin zu dick!
d) für Kinder macht es mehr Spaß!
So, und jetzt versuche ich mal, bei den anderen fleißigen Näherinnen zu schauen, wie dort die fertigen Kleider aussehen - es sind noch soooo viele dabei, das ist großartig! Ich habe noch nicht einmal alle Beiträge von letztem Sonntag gelesen, da habe ich noch einiges vor mir - gut, dass über die Feiertage auch dafür etwas Zeit abfällt, jetzt, wo die Nähmaschine endlich ruhen darf!
Ich wünsch Euch alle schöne Weihnachtstage, laßt Euch reichlich beschenken. Hier wird viel gefuttert, viel gefaulenzt und auch mal kreuz und quer gekuschelt, so zum Beispiel:
(aber vorher muß ich wohl noch mal eine Runde aufräumen......)
Winterkleid Sew-Along letzter Teil, große Parade heute
Leider war vorher noch einiges zu tun, und dann hatte auch noch Männe bzw. seine Vergeßlichkeit gehörig dazwischengefunkt *grummel*
Als ich Freitag Abend hörte, dass die Kinder Samstag Nachmittag von meiner Schwiegermutter abgeholt werden und dort dann übernachten, dachte ich noch "hey, super, dann haste ja richtig Zeit zum Fertignähen der Kleider". Tja, Satz mit X! Zunächst fuhren sie ziemlich spät los, ich begleitete sie noch ein Stückchen, denn ich wollte noch einmal nach schwarzen Pumps gucken, in meiner Größe (42!) ist immer schwer was zu finden. Die beerenfarbenen Schuhe, die ich habe, passen aber nicht so ganz zum Kleid, das ging gar nicht.
Bei den Schuhen wurde ich schnell fündig, dann habe ich noch das allerallerallerletzte Geschenk gekauft und ab ging es nach Hause. Dort war dann erst einmal Wanne, Wäschewaschen, essen, diesdasjenes angesagt und als ich endlich an die Maschine wollte/konnte, klingelte das Telefon: meine zweite Schwiegermutter! Das "Theaterstück", von dem Männe sprach, entpuppte sich als Krippenspiel während des Gottesdienstes, danach sollten wir dann auch noch zum Essen bleiben und ja, mein Kleid, das würde sie dann auch gerne mal sehen. AAAhhhhh, wie sollte das denn gehen?
Also habe ich gestern in einer Fast-Nachtschicht erst einmal mein Kleid fertiggenäht, das klappte noch so gerade. Heute Morgen dann regnete es tüchtig, also griff ich zur heißgeliebten Jeans und ab ging es zum Gemeindehaus. Ich habe mit der Kirche nichts am Hut, aber dort sollte es Geschichten über den Schlunz geben, eine Kindergeschichte, die meine Beiden sehr gern hören, also sprang ich über meinen Schatten. Das Krippenspiel war schön, hätte ich nicht gedacht, die Gemeindejugend hatte sich ein schönes Stück ausgedacht, eine Mischung aus dem "normalen" Krippenspiel und der Schlunz-Geschichte, in der er alles hinterfragt und nach verständlichen Antworten sucht.
Anschließend dann ging es zu meinen Schwiegereltern nach Hause, es wurde geklönt, gegessen ... und ich wurde irgendwann immer unruhiger - schließlich hatte ich noch ein zweites Kleid zu nähen, und es wurde immer später. Irgendann gegen 16 Uhr sind wir dann endlich aufgebrochen, jetzt habe ich einen dreistündigen Nähmarathon hinter mir und bin mit dem Ergebnis beim zweiten Kleid ... naja, einigermaßen zufrieden. Aber seht selbst:
Nach den neuen Brust- und Rückenabnähern, dem Armbelege-Verwerfen (ging gar nicht), Rumknobeln (und Pfuschen *pssst*) blieb zuletzt nur noch das ordentliche Bügeln, Versäubern des Saumes und eben das Nähen desselben. Stopp, zunächst bitte auf Zickzack umstellen und Stoff wieder aufklappen, sonst wird das nix!
Schon besser! Und ab geht die Lucy.......
Ich bitte darum, ganz gepflegt darüber hinwegzusehen, dass nebem bzw. um den Lichtschalter drumherum mal wieder gestrichen werden müßte (und das trotz eines solchen Plastikschutzes aus dem Baumarkt für die Wand, den ich extra gekauft habe)
Geht es Euch auch so, dass es total merkwürdig ist, selbst mal vor der Kamera zu stehen? Die meisten Bilder habe ich sofort wieder gelöscht, ich finde mich auf Fotos einfach nur fürchterlich/fett/total bescheuert/viel zu faltig/albern - sucht Euch was aus ;-)
So, und nun aber:
Liebe Katharina - vielen Dank für das Organisieren des Sew-Alongs, es hat Spaß gemacht, dabeizusein - alleine hätte ich mich nie an ein Projekt Weihnachtskleid gesetzt (was aber auch daran liegen kann, dass ich einfach keine Kleider trage, aber so what?!).
Die anderen fleißigen Näherinnen könnt Ihr übrigens hier begutachten.
Mein Fazit:
Kleider nähen?
a) so schnell nicht wieder
b) bäh, die nächsten Monate bestimmt nicht mehr
c) hilfe, ich bin zu dick!
d) für Kinder macht es mehr Spaß!
So, und jetzt versuche ich mal, bei den anderen fleißigen Näherinnen zu schauen, wie dort die fertigen Kleider aussehen - es sind noch soooo viele dabei, das ist großartig! Ich habe noch nicht einmal alle Beiträge von letztem Sonntag gelesen, da habe ich noch einiges vor mir - gut, dass über die Feiertage auch dafür etwas Zeit abfällt, jetzt, wo die Nähmaschine endlich ruhen darf!
Ich wünsch Euch alle schöne Weihnachtstage, laßt Euch reichlich beschenken. Hier wird viel gefuttert, viel gefaulenzt und auch mal kreuz und quer gekuschelt, so zum Beispiel:
(aber vorher muß ich wohl noch mal eine Runde aufräumen......)
Sonntag, 16. Dezember 2012
Weihnachtskleid-Sew-Along Teil 4
ist heute schon dran, die Zeit verfliegt wirklich!
Heute steht auf dem Stundenzettel:
Letzter Feinschliff, juchuh! / Ja, das kann noch fertig werden bis Weihnachten. / Ich bin ein Schnellnäher und hole jetzt alles auf!
Tja, welcher Teil auch immer zutreffen mag: es war ein Wochenende mit viel Zeit an der Nähmaschine, da ich ja unter der Woche nicht zum Nähen komme. Gestern morgen fing es damit an, mit dem Rohbau des schwarzen Kleides zu meiner Mutter rüberzugehen (sie wohnt nur ein Haus weiter) und zu schauen, was ich da bis jetzt angerichtet habe. Erstaunlicherweise wurde aus dem Sack offenbar über Nacht dann doch ein Kleid, die nötigen Änderungen sind abgesteckt bzw. auf dem Merkzettel (weitere Armausschnitte, Abnäher vorn wie hinten), ansonsten schien sie ganz zufrieden zu sein. Selbst die Saumlänge scheint zu passen, muss aber auch, denn länger kann ich das Kleid nicht machen, nur kürzen ginge - logisch, oder?
Nachdem das abgeklärt war, konnte ich mich dann nach dem Mittagessen meinem Kleid zuwenden - das war aber gar nicht so einfach, hatte ich ja schon befürchtet. In welche Richtung legt man welche Falte? Wo sind bloß die Belege - vergessen, klasse - kein Stoff mehr da, muß also ohne gehen. Wie näht man jetzt oberes Vorder- und Rückenteil aneinander, damit der Ausschnitt tatsächlich einem Wasserfall und keinem Was-weiß-ich-was ähnelt? So ging das bestimmt eine Stunde lang, bis ich mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden war.
Dann ging der Spaß beim vorderen Rockteil weiter mit dem Faltenlegen, obwohl sich hier die Übung bereits bezahlt machte, diesmal ging es relativ flott voran. Und da ich relativ gut im Fluß war, habe ich dann auch gleich vorderes Ober- und Rockteil aneinandergenäht, das paßte schon einmal. Da ich beschlossen hatte, den Reißverschluß nun doch wegzulassen - braucht man ja nun auch nicht wirklich bei Jersey -, ging ich direkt dazu über, die linken und rechten Rückenober- und Rockteile aneinanderzuheften und zu nähen. Die Taillenblende war echt easy zu nähen, dann ging es ans Zusammenheften und zur ersten Anprobe.
Bilder am lebenden Modell gibt es wie immer nicht, aber Püppi war so nett und stellte sich zur Verfügung:
Äh, wo ist denn die Taille hin?
Nunja *räusper*
Okay, das geht schon einigermaßen,
aber da mußte noch einiges geändert werden - es sah wirklich nach Kartoffelsack aus (kann ich eigentlich nur Säcke?)
Also runter vom Püppchen und erst einmal die Rückennaht neu gesetzt:
Die Taillenblende wanderte weiter nach oben, sie saß eindeutig zu tief:
Und nun sah das Ganze schon etwas besser aus - gut geht aber anders:
Eine erneute Anprobe ergab dann, daß die Taillenblende links und rechts ein bis zwei Zentimeter verlieren darf, an den Seitennähten kann ich auch noch einmal gut einen Zentimeter wegnehmen und auf den Rücken kommt noch ein ordentlicher Abnäher - dann könnte aus uns beiden, dem Kleid und mir, doch noch etwas werden.
Und nächste Woche werde ich es tatsächlich - so denn der Wettergott mitspielt und es Mittwoch nicht glatt ist - einmal schaffen, mich an meinem freien Nachmittag an die Nähmaschine und nicht in das Wartezimmer der Therapeutin meiner Kinder zu setzen - Männe übernimmt dann und ich habe drei ungestörte Stunden.
Ich bitte also um gedrückte Daumen!
Hier kann man nachlesen, was meine Mitnäherinnen die Woche über so geschafft haben - wow, es sind immer noch viele mit dabei!
Und da man ja nicht nur Kleider nähen kann, habe ich es heute dann vorgezogen, die bestellten Stifterollen für's Lehrerzimmer zu nähen und als kleine Vorweihnachtsüberraschung für meinen Schwager und seine Frau eine U-Heft-Hülle - ich werde nämlich nächstes Jahr Tante! Es soll wohl ein Junge werden, aber da man sich da nie zu sicher sein sollte, habe ich lieber neutrales grün und gelb gewählt. Der Schnitt ist übrigens als Freebook bei Farbenmix herunterzuladen und echt fix genäht!
Heute steht auf dem Stundenzettel:
Letzter Feinschliff, juchuh! / Ja, das kann noch fertig werden bis Weihnachten. / Ich bin ein Schnellnäher und hole jetzt alles auf!
Tja, welcher Teil auch immer zutreffen mag: es war ein Wochenende mit viel Zeit an der Nähmaschine, da ich ja unter der Woche nicht zum Nähen komme. Gestern morgen fing es damit an, mit dem Rohbau des schwarzen Kleides zu meiner Mutter rüberzugehen (sie wohnt nur ein Haus weiter) und zu schauen, was ich da bis jetzt angerichtet habe. Erstaunlicherweise wurde aus dem Sack offenbar über Nacht dann doch ein Kleid, die nötigen Änderungen sind abgesteckt bzw. auf dem Merkzettel (weitere Armausschnitte, Abnäher vorn wie hinten), ansonsten schien sie ganz zufrieden zu sein. Selbst die Saumlänge scheint zu passen, muss aber auch, denn länger kann ich das Kleid nicht machen, nur kürzen ginge - logisch, oder?
Nachdem das abgeklärt war, konnte ich mich dann nach dem Mittagessen meinem Kleid zuwenden - das war aber gar nicht so einfach, hatte ich ja schon befürchtet. In welche Richtung legt man welche Falte? Wo sind bloß die Belege - vergessen, klasse - kein Stoff mehr da, muß also ohne gehen. Wie näht man jetzt oberes Vorder- und Rückenteil aneinander, damit der Ausschnitt tatsächlich einem Wasserfall und keinem Was-weiß-ich-was ähnelt? So ging das bestimmt eine Stunde lang, bis ich mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden war.
Dann ging der Spaß beim vorderen Rockteil weiter mit dem Faltenlegen, obwohl sich hier die Übung bereits bezahlt machte, diesmal ging es relativ flott voran. Und da ich relativ gut im Fluß war, habe ich dann auch gleich vorderes Ober- und Rockteil aneinandergenäht, das paßte schon einmal. Da ich beschlossen hatte, den Reißverschluß nun doch wegzulassen - braucht man ja nun auch nicht wirklich bei Jersey -, ging ich direkt dazu über, die linken und rechten Rückenober- und Rockteile aneinanderzuheften und zu nähen. Die Taillenblende war echt easy zu nähen, dann ging es ans Zusammenheften und zur ersten Anprobe.
Bilder am lebenden Modell gibt es wie immer nicht, aber Püppi war so nett und stellte sich zur Verfügung:
Äh, wo ist denn die Taille hin?
Nunja *räusper*
Okay, das geht schon einigermaßen,
aber da mußte noch einiges geändert werden - es sah wirklich nach Kartoffelsack aus (kann ich eigentlich nur Säcke?)
Also runter vom Püppchen und erst einmal die Rückennaht neu gesetzt:
Die Taillenblende wanderte weiter nach oben, sie saß eindeutig zu tief:
Und nun sah das Ganze schon etwas besser aus - gut geht aber anders:
Eine erneute Anprobe ergab dann, daß die Taillenblende links und rechts ein bis zwei Zentimeter verlieren darf, an den Seitennähten kann ich auch noch einmal gut einen Zentimeter wegnehmen und auf den Rücken kommt noch ein ordentlicher Abnäher - dann könnte aus uns beiden, dem Kleid und mir, doch noch etwas werden.
Und nächste Woche werde ich es tatsächlich - so denn der Wettergott mitspielt und es Mittwoch nicht glatt ist - einmal schaffen, mich an meinem freien Nachmittag an die Nähmaschine und nicht in das Wartezimmer der Therapeutin meiner Kinder zu setzen - Männe übernimmt dann und ich habe drei ungestörte Stunden.
Ich bitte also um gedrückte Daumen!
Hier kann man nachlesen, was meine Mitnäherinnen die Woche über so geschafft haben - wow, es sind immer noch viele mit dabei!
Und da man ja nicht nur Kleider nähen kann, habe ich es heute dann vorgezogen, die bestellten Stifterollen für's Lehrerzimmer zu nähen und als kleine Vorweihnachtsüberraschung für meinen Schwager und seine Frau eine U-Heft-Hülle - ich werde nämlich nächstes Jahr Tante! Es soll wohl ein Junge werden, aber da man sich da nie zu sicher sein sollte, habe ich lieber neutrales grün und gelb gewählt. Der Schnitt ist übrigens als Freebook bei Farbenmix herunterzuladen und echt fix genäht!
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