Freitag, 6. November 2009

Bildliches

und sonst so:

Weltspartagtigerabgreifer ;-)

Gut, in den Spardosen herrschte die Wirtschaftskrise, aber Kleinvieh (und Kleingeld) macht auch Mist. Beide Tiger wurden auf den Namen Nele getauft und müssen zur Zeit immer und überall hin mitgenommen werden.

Einkaufskorb

naja, von letzter Woche schon, aber immerhin, hier noch nachgereicht:


Bananen aus Südamerika, Kiwis aus Neuseeland, Tomaten, Äpfel und Radieschen aus der näheren Umgebung und die Paprika? Keine Ahnung *schulterzuck*

Zeitverbringding

Text steht unter den Bildern....












So, hier noch der versprochene Text:

Wie Sigrid bereits richtig erkannt hat, haben wir weißes Speisesalz mit einfachen (und billigen) Straßenmalkreiden eingefärbt: einfach schön kräftig drüberreiben, die Kreide färbt wunderbar auf das Salz ab. Das Salz haben wir in verschiedenen Farben eingefärbt, insgesamt etwas über ein Pfund ging dabei drauf. Einfach von der Papierunterlage - am besten für jede Farbe ein neues Blatt nehmen, sonst färbt die alte Farbe ab - in bereitgestellte Schüsseln füllen.

Leere Gläster finden sich bei uns immer viele, da ich schöne Gläser aufbewahre für die nächste Marmeladen-Attacke oder was auch immer einem so dafür einfällt. Das Salz unter Zuhilfenahme eines Trichters und eines Löffels (für Kinder einfacher, geht aber auch ohne) schichtweise in die Gläser einfüllen. Den Schaschlikspieß haben wir zum Verzieren benutzt; direkt am Glasrand entlanggeführt gibt das schöne Spitzen, während des Einfüllens ruhig ein bis zwei Mal durchführen.

Die Gläser müssen randvoll sein, ruhig zwischendurch vorsichtig einmal auf den Tisch klopfen, damit eventuelle Luftlöcher geschlossen werden (ich war überrascht, wieviel Luft plötzlich danach wieder im Glas war) und dann: Deckel drauf und fertig!

Wer mag, verziert die selten schönen Deckel mit ein paar Stoffresten oder zugeschnittenen hübschen Papierservietten und Geschenkband et voila! Fertig sind schöne selbstgemachte Kleinigkeiten zum Verschenken, auf die nicht nur die Kinder stolz sein können.

Bei diesem Wetter eine schöne Sache, wenn man mal drinnen bleiben "muß". Die Gläser sollten nur später nicht mehr geschüttelt oder über Kopf gehalten werden, dann kommt die bunte Pracht leider doch noch ins Rutschen - wäre schade drum.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Indoor-Spielplätze

sind bei dem Wetter echt nicht zu verachten. Die Geburtstagsfeier von Nele fand dort statt: die Kinder waren nach drei Stunden fix und alle, haben sich zuhause anstandslos duschen und in die Schlafsachen packen lassen und nach der üblichen Gute-Nacht-Geschichte ging es ohne Murren ins Bett - so lob ich mir das!

Und uns Eltern hat es dort auch gefallen, auch wenn wir beide offenbar doch zu alt fürs Trampolin sind (hier: Beckenboden, dort: Knie).

Schnickeldi-Tasche für eine 5-Jährige

Ich weiß, sie ist weit entfernt davon, gut zu sein - aber sie wurde mit viiiieeel Liebe genäht: eine Schnickeldi-Tasche für das Geburtstagskind Nele zum 5.



natürlich gefüllt mit einem schicken Haarreifen und einem Haargummi- und Klammer-Set in modischem Lüla ;-)

Den Stoff hatte ich von meiner Nachbarin geschenkt bekommen, das Frl. Roth-Webband ist von Farbenmix. Gefüttert ist die Tasche mit Vlieseline und beim Absteppen hat sie sich leider total verzogen, so daß sie insgesamt "etwas" schief ist. Die Klettbänder sind auch nicht wirklich gerade - aber hey, was solls? Nele gefällt sie und das reicht mir erstmal....

(aber so wirklich zufrieden, das bin ich nicht)

Montag, 26. Oktober 2009

Handstulpen

Ich wollte noch ein Foto nachreichen:



Ich trage sie grade, weil ich am PC immer so kalte Finger kriege - ungewohnt, aber nicht schlecht!

Saskia ist total stolz auf ihr Paar und würde sie am liebsten Tag und Nacht tragen.

Marcel jaulte, weil die Restwolle nur noch für einen einzelnen Stulpen reichte - und suchte sich anschließend aus meinem Vorrat ein Wollknäuel aus ;-)

Und Männe fragt, ob das auch als Handschuh geht.

Hallo?

Zu viele Ideen, zu viele angefangene Dinge - irgendwie blockiere ich mich gerade selbst :-(

Freitag, 23. Oktober 2009

Und sonst so?

Im Kindergarten war Büchermarkt, diese beiden haben den Weg zu uns gefunden:



Männe bat mich heute, ihm was zu lesen mitzubringen, am liebsten das hier:



Auch von hier Happy Birthday zum 50., alter Gallier!

Und wenn ich schon mal in dem Laden am Bahnhof bin und die mal wieder schöne reduzierte Wolle haben - tja, dann muß ich für mich ja auch noch was mitnehmen, nech?



Die Farben kommen gar nicht so schön rüber, ich bin ganz verliebt in die Knäuel *hach*
Mal schauen, was ich draus machen werde... vielleicht ja doch eine Mütze?

Zu guter Letzt hatten wir die Kinder heute für zwei Stunden bei der heißgeliebten Oma "deponiert" und sind mal wieder in Ruhe durch ein paar Läden geshoppt. Acht neue Eßteller, zwei Pullover für Männe, zwei Rollen Paketklebeband und ein Kopf voller Ideen und Preise sind das Ergebnis.

Männe ist jetzt bei einem Konzert (Status Qou für lau) und ich werde mich jetzt der Lektüre unseres neuen Asterix-Bandes widmen. Gehabt Euch wohl und schönes Wochenende!

Nur noch vier Monate

bis Karneval - die Kinder haben schon längst ihre Wünsche geäußert ;-)

Saskia möchte gern als Clown verkleidet gehen und Marcel meint, er sei ein guter Eisbär!

Okay, Euer Wunsch ist mir Befehl, heute habe ich die Schnittmuster besorgt:


Die Stoffe für das Clownskostüm machen mir keinen Kummer, aber habt Ihr mal drauf geachtet, was fellähnliche Stoffe kosten? Ich ja, heute nachgeschaut: 1 Meter kostet schlappe 20,- Euro. Ich glaub, ich guck dann mal bei E.bay - sind ja noch vier Monate Zeit.

Kindermund

Saskia schimpfte gestern morgen beim Anziehen mit ihrem Bruder, der mal wieder ohne Hose durch die Wohnung tobte: "Man, nicht den P.illermann anfassen! Laß das! *kreisch* Jetzt stinken Deine Hände!!!" Ganz empört war sie, aber Marcel antwortete nur: "Ich hab meine P.illermann gar nicht angefaßt, sondern meinen P.opo!"

Darauf Saskia ganz trocken: "Na, dann hat meine Nase sich wohl verrochen."


Umpf - diese beiden!

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Nadelspiele

Also ich strick ja doch schon recht lange und so einiges, aber am liebsten immer mit den "normalen" langen Stricknadeln, mit Rundstricknadeln oder Nadelspielen - fünf kurze Nadeln - eher ungern. Für Handstulpen muß aber ein Nadelspiel benutzt werden - und da ging der K(r)ampf für mich los. Im letzten Jahr hatte ich schon einmal versucht, Socken zu stricken: und es aufgegeben wegen der vielen Nadeln. Jetzt also die Handstulpen, für die ich ja extra die Wolle gekauft hatte.

Hilft nix, auf in den Kampf, am Montag im Büro (Cheffe kam ja bekanntlich später aus dem Urlaub zurück) habe ich mich drangesetzt - und es funktionierte. Okay, dann und wann habe ich die falsche Nadel aus dem Gewirr gezogen oder eine Nadel rutschte einfach aus den Maschen, weil ich zu locker stricke, dann mußte ich schleunigst die Maschen wieder einfangen, aber im Großen und Ganzen funzte es: abends war die erste Stulpe fertig. Die zweite habe ich dann gestern gleich hinterhergestrickt, das klappte abends vor dem Fernseher. Diesmal zog ich auch nur zwei Mal die falsche Nadel aus dem Gewirr, ansonsten klappte es reibungslos.

Augen sind noch heile, das Ego ist befriedigt - "ich kanns ja doch", das erste Paar Handstulpen ist fertig - und Saskia hat sich gleich auch eine Wolle ausgesucht, sie will jetzt auch welche haben. Fotos der fertigen Stulpen reiche ich dann nach, wenn ich die Fäden vernäht habe (meine kleine Schwachstelle: alles fertigstricken, aber dann kein Bock mehr auf die Restarbeiten - hier liegen so einige unfertige Strickobjekte herum).

Montag, 19. Oktober 2009

Weihnachtswichteln


Ein weiteres erstes Mal für uns: ich habe mich bzw. die beiden Kinder zum Weihnachtswichteln bei Tanja angemeldet. Ich finde die Idee so schön, aber im letzten Jahr war mir Bloghausen einfach noch zu fremd, um mich irgendwo anzumelden. Bei Tanja lese ich schon seit Beginn meiner Blogzeit mit, da bin ich sicher, daß wir in guten Händen sind.


Ich freu mich schon!


Schreck am Morgen

Ich sitze hier so Nichtsahnend im Büro, warte auf den Chef, freue mich irgendwie, daß er noch nicht da ist - die Ruhe vor dem Sturm nach dem Urlaub -, als das Telefon klingelt: Chef dran! "Na, vermissen Sie mich schon?" - "Nö, Chef, ich genieße die Ruhe, bis Sie da sind!"

Kurzes Grummeln, dann sagt er mir, daß er in Athen sei.... Athen? Er war doch im Ägypten-Urlaub, wie kommt er da denn hin? *kopfkratz*

Notlandung auf dem Rückflug gestern, es gab wohl technische Schwierigkeiten. Erholung ist natürlich futsch, und der Rückflug verschiebt sich auch immer weiter nach hinten. Zunächst sollte es heute morgen um 5 Uhr weitergehen, dann um 7, dann um 12, jetzt heißt es 14.30 Uhr. Mal gucken, ob er morgen dann da ist.

Aber auch, wenn er nicht persönlich hier vor Ort ist: mit Arbeit hat er mich schon einmal eingedeckt, lauter Internet-Recherchen, an die ich mich gleich machen werde... nach dem Verfassen des nächsten Posts ;-)

Samstag, 17. Oktober 2009

Taschengeld ade

- das habe ich in Fleece-Stoffe für die Kinder investiert ;-)

Beide Kinder wünschen sich selbstgenähte Jogginghosen aus Kuschelfleece und haben sich die Stoffe auch selber ausgesucht. Schnittmuster habe ich, Schnitt ist kopiert, jetzt bräuchte ich nur noch Zeit zur Umsetzung.


Und wenn ich schon mal Stoff shoppen hin, habe ich auch für mich noch etwas mitgenommen für einen schlichten Pullover nach einem Patz-Schnittmuster (Bianka). Dazu noch etwas Vlieseline und aus dem Wollladen - es waren noch 20 Minuten über, bis die Kinder aus dem KiGa abzuholen waren - haben noch ein paar reduzierte Schätzchen ihren Weg in meine Tüte gefunden.

Tja, Taschengeld alle, aber es hat sich gelohnt!

Fleißarbeit

Heute habe ich es endlich geschafft, einen weiteren großen Punkt auf meiner To-Do-Liste abzuhaken: die Vorhänge fürs Wohnzimmer sind endlich fertig!!! Sie ersetzen die nie vorhanden gewesenen Türen und sollen die Wärme im Zimmer halten. Bislang haben wir ja eher für den Flur geheizt, was nicht nur total ärgerlich war, sondern auch wirtschaftlich total hirnrissig.

Jetzt hängen sie endlich und das Zimmer ist wieder ein bißchen "runder" geworden:



Ich denke, die Fleißarbeit hat sich gelohnt. Da wir im Handel nichts fanden, was uns zusagte und bezahlbar war - es traf immer nur einer von beiden Punkten zu - hatte ich ja beschlossen, die Vorhänge selbst zu nähen. Einfachen Baumwollstoff hatte ich über E.bay gefunden, dieser wurde dann "mal eben" umsäumt (dauerte ja nur zwei Stunden), sonnengelb eingefärbt, was nur teilweise gelang: die Stoffe haben eher einen leichten Batik-Touch, was uns aber auch gut gefällt. Die Farbe hat sich einfach in der Maschine nicht so optimal verteilt, weil einfach zuviel Stoff enthalten war, macht aber wie gesagt nix. Jetzt habe ich gestern noch meterweise Gardinenband aufgenäht, Männe hat die Stangen an die Wände gebracht und heute kam dann die Vollendung: Gardinenhaken und Ringe dran, Probehängen, Länge abstecken, unteren Saum fertignähen und dann noch raffen: fertig! Wie gesagt: Fleißarbeit. Und bei Stofflängen von über zweieinhalb Metern auch noch anstrengend, ständig wollte der Stoff abhauen, ich hatte ganz schön zu kämpfen.