Freitag, 20. November 2009

Fragen kostet nichts

und kann sogar richtig Geld sparen!

Heute nachmittag sind wir zum Optiker gegangen, um für Saskia eine Brille auszusuchen.

Zunächst wurden ihr nur Modelle der Preisklasse über 80,- Euro auf die Nase gesetzt, da mußte ich das erste Mal fragen, ob es nicht vielleicht auch etwas Billiger geht. Das Kind muß nun nicht unbedingt eine Designer-Brille auf der Nase haben, denke ich. Bei den günstigeren Modellen fanden wir auch recht schnell ein Lieblingsmodell in burgundrot - für 19,- Euro, da kann man nicht meckern.

Dann ging es rüber an den Tisch, um die Formalitäten zu erledigen wegen der Gläser. Irgendwie sah ich auf dem PC-Bildschirm immer höhere Summen auflaufen, hier 73,50 Euro, da 34,00 Euro, dort 19,- Euro und fragte nach, was da zu bedeuten habe. Mir wurde gesagt, daß wir insgesamt für die Brille 188,- Euro zu bezahlen haben. Hä? Ich fragte nach, ob nicht die Krankenkasse die Kosten mit Ausnahme der 19,- Euro für das Gestell übernehmen würde - meine Brille hatte vor fünf Jahren ja auch nicht so viel gekostet, ich mußte nur das Gestell und die Entspiegelung bezahlen, den Rest hat die Kasse übernommen. Die Optikerin mußte erst einmal ihren Kollegen fragen, welcher ihr dann erklärte, daß sie erst in den Kundendaten die Krankenkasse und die Zuzahlungsbefreiung für Kinder eintragen müsse und dann den Rest - siehe da, auf der Rechnung standen nur noch 19,- Euro für das Gestell.

Geht doch! Nicht auszudenken, ich hätte den Mund gehalten und nicht nachgefragt - wir hätten uns die Brille für die Große nur leisten können, wenn die Weihnachtsgeschenke für die Kinder wieder zurückgegeben worden wären. Na, das hätte ein Theater gegeben....

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