Samstag, 17. Dezember 2011

Weihnachtsstimmung

will hier immer noch nicht aufkommen, irgendwie ist dieses Jahr der Wurm drin - es könnte genausogut November sein, alles grau und naß draußen.

Um dem abzuhelfen, haben wir vorgestern schon einmal den Baum gekauft - endlich wieder einer aus Plastik, nachdem die letzten Jahre für wahre Unsummen echte Bäume unser Wohnzimmer zieren durften. Bei real,- im Angebot für knapp 30 Euro, 180 cm hoch und halten tut er hoffentlich ähnlich lange wie der Baum, mit dem ich groß geworden bin - der dürfte sicher mindestens 15 Jahre auf dem Buckel gehabt haben, bis der Fuß brach und sich nicht mehr kitten ließ. Für mich war dieser Baum damals einfach Weihnachten, trotz seines künstlichen Geruchs und Aussehens, Männe fand ihn einfach fürchterlich. Nun hat er sich dazu durchringen können, meine Argumente waren einfach die Besseren ;-)

Morgen dann wird zusammen mit den Kindern der Baum aufgestellt, wir müssen doch schon mal schauen, was wir uns da ins Haus geholt haben - und unter wievielen Kugeln und Lametta wir ihn zur Not verstecken müssen, sollte er doch zu schlimm aussehen.

Als Abdeckung für den Fuß habe ich gestern "mal eben" eine Decke mit rund 140 cm Durchmesser genäht, ordentlich mit Schlitz und Rundung für den Fuß und sauber mit Schrägband eingefaßt - bin stolz auf mich!

Im Hintergrund läuft die neue CD mit dem schönsten Weihnachts-Gospels, immer die alte CD ging mir langsam auf dem Keks - wir reformieren praktisch unser Familienweihnachtsfest ;-)

Den Kartoffelsalat bringt die künftige Schwägerin mit, die Würstchen holt meine Mama. Männe kümmert sich wie immer um den Fisch, ich mich um Brot und Eier- und Thunfischsalat. Die Kinder vernichten alle Süßigkeiten und atomisieren Geschenkverpackungen und dann lehnen wir uns hoffentlich alle satt und zufrieden zurück *grins*

Die Kinder werden dieses Jahr eh' nicht so viel zum Auspacken haben, die letzten Jahre waren schlimm und die Gören überfordert, also ist das neue Motto: weniger ist mehr (ist ja nicht so, als ob sie nun gar nichts mehr kriegen würden: Fahrräder von Oma1, Schreibtisch-Drehstühle von Oma2, Meerscheinchenkäfig nebst Zubehör von uns Eltern - die Tiere gibt es erst im Januar - und allerlei großer und kleiner Kleinkram = Spielzeug etc.), damit die Kinder sich auch wirklich mit ihren Geschenken beschäftigen können.

Am ersten Feiertag kommt wie jedes Jahr mein kleiner Bruder zum Essen zu uns, es gibt mit Pfirsichen und Thymianbutter gefüllten Schweinebraten mit - ja, womit eigentlich? Klösse? Gnocci? Mal schauen. Am zweiten Feiertag geht es zu meinem Schwiegervater und meiner Stiefschwiegermutter - klingt schlimmer, als es tatsächlich ist. Dort wird es wohl die x-te Version einer Kinderbibel geben oder endlich mal ein Spielzeug, mit dem die Kinder wirklich etwas anzufangen wissen - schauen wir mal.

Die Woche zwischen Weihnachten und Silvester machen wir im Büro einfach mal dicht, ist eh immer tote Hose "zwischen den Jahren", also deklarieren wir diese eine Woche einfach zu Betriebsferien. Und nächstes Jahr dann vielleicht endlich das Upgrade vom 400-Euro-Job zur Halbtagsstelle, darüber sprechen wir übermorgen im Büro.....

(so, jetzt aber restliche Blogrunde - die Gospel-CD ist übrigens super *hibbel*)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen