bin ich heute, einfach so. In dem einen Moment baue ich noch einen Teil der Weihnachtsbeleuchtung ab, da die Lichterkette defekt war und im nächsten Moment liege ich auf dem Boden und um mich herum wuseln zwei Sanitäter und ein Notarzt. Man stellte mir zig Fragen, untersuchte mich, ich hatte einen Zugang in der rechten Hand und war an ein EKG angeschlossen. Nach und nach wurde ich wieder klarer und als es dann hieß, ich solle mich in den Tragestuhl setzen, motzte ich die Männer erst einmal allesamt an, ob sie mich verar.schen wollten, was ist hier eigentlich los? Ich wußte es nicht.
Männe erzählte mir dann, ich sei einfach umgekippt, hätte gekrampft und wäre einige Minuten bewußtlos gewesen. Man verfrachtete mich ins Krankenhaus, wo ich von einer Neurologin untersucht und ins CT geschoben wurde. Auch die Laborergebnisse lagen nach einiger Zeit vor - alles ohne Befund. Da es mir inzwischen wieder gut ging, durfte ich auf meinen Wunsch hin dann wieder nach Hause, so daß ich mit Männe, der zwischenzeitlich mit Kliniktasche aufgetaucht war, das Krankenhaus wieder verließ. Ich bekam einen Bericht mit für den Hausarzt oder Neurologen und die dringende Bitte, die nächsten sechs Monate nicht Auto zu fahren (ich habe eh keinen Führerschein) und keine Fenster zu putzen oder auf Leitern rumzuturnen. Wie gut, daß die Fenster frisch geputzt sind, bis die wieder fällig sind, ist Männe wieder fit, der im Januar noch einmal am Daumen operiert wird.
Ich vermute mal ganz stark, daß ich schlichtweg zu wenig getrunken habe. Heute morgen gab es zwei oder drei Tassen Kaffee und dann waren wir erst stundenlang unterwegs, anschließend stand Essen kochen, Essen, Wäsche waschen und Betten beziehen auf dem Plan. Ich wollte mich just im Wohnzimmer hinsetzen, als ich umkippte.
Nun habe ich eine Beule und mehrere gerötete Stellen im Nasen-, Augen- und Stirnbereich und Kopf- und Nackenschmerzen, Köpper aufs Laminat tut weh, vor allem als Brillenträger.
Muß ich nicht öfter haben, echt jetzt. Ich geh jetzt ins Bett, die Kopfschmerzen wegschlafen!
Mittwoch, 8. Dezember 2010
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Vielleicht ist es auch die Mischung aus allem. Der vorweihnachtliche Trubel, der Flohmarkt, die Sorge um Saskia - eine Mutter kann im Herzen so viel leisten, aber der Körper zeigt einem dann doch, dass man auch Grenzen hat.
AntwortenLöschenIch wünsche Dir gute Besserung und mir, dass ich Dich 2011 mal persönlich kennenlernen kann ;)
Liebe Grüße
Meike
Ohmanoman, nimms nur nicht auf die leichte Schulter und pass auf dich auf.
AntwortenLöschenErhol dich bald wieder!
Aumann! Das ist heftig. Das mit dem Krampfen macht mir ein wenig Sorgen. Wie war das noch, wir mutterkindkuren gemeinsam?
AntwortenLöschenIch plädiere auf ein Kennenlernen mit Mudder Seemann :-)
Oh oh liebe Petra das hört sich ja nicht so gut an. Ich denke auch, dass Du Dich einfach übernommen hast mit allem. Also, nimm's nicht auf die leichte Schulter und mach ein bisschen langsamer. Wie Mudder Seemann schon sagt, der Körper zeigt einem schnell die Grenzen und solche Warnsignale sollte man ernst nehmen.
AntwortenLöschenAlso pass auf Dich auf, Deine Lieben werden es Dir danken.
liebe Grüsse und eine ruhige Adventszeit
Brigitte
Ich danke Euch allen und wünsche auch erst einmal eine schöne Adventszeit!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Petra