Ich plane. Ständig. Meist auch recht gern. Ohne meinen Küchenkalender würde ich sicher oft durcheinanderkommen, ich geb's ja zu. Durchgeplante Tage geben mir ein Gefühl von Sicherheit, eine Grundstruktur muß vorhanden sein, sonst werde ich gern mal nervös.
Nun sind die Kinder für drei Tage bei ihrer Oma und heute habe ich - außer ein paar Stunden mehr oder weniger sinnvoll im Büro rumzuhocken - nix vor. Und ich möchte auch ausnahmsweise mal keine Pläne machen. Okay, das Mittagessen, das habe ich schon geplant. Es gibt frischen Spargel mit Sauce hollandaise und dazu Putenschnitzel. Aber danach.... einfach mal gucken, was kommt. Vielleicht nähe ich - vielleicht auch nicht. Vielleicht gehe ich zum Frisör - vielleicht auch nicht. Möglicherweise vertrödel ich mal sinnbefreit den ganzen Nachmittag mit Tüddeln und Musikhören, vielleicht gehe ich auch noch irgendwo hin - mal gucken.
Komisches Gefühl, fast wie Urlaub. Ist es ja irgendwie auch, so ohne Kinder. Männe kann sich allein beschäftigen, hat auch den einen oder anderen Termin heute Nachmittag. Die Kinder sind gut versorgt, die holen wir erst morgen wieder ab (oder schon morgen, je nachdem, von welchem Standpunkt aus gesehen. Im Moment sind sie so ... schwierig, daß ich sie nicht vermisse).
"Richtigen" Urlaub habe ich nächste Woche, also vom Büro aus. Männe hat ebenfalls frei, dafür sind die Kinder wieder im Kindergarten und in der Schule. Ein paar Stunden gemeinsames Seele-Baumeln-Lassen vormittags, sofern nicht Termine im Kalender stehen (oh, ein paar sind da schon, aber noch nicht sooo viele - jedenfalls für mich).
So "ganz ganz richtigen Urlaub" gibt es dann in den Herbstferien. Gestern haben wir gebucht, eine Woche an der Ostsee im Ferienappartment, der zweite Familienurlaub überhaupt, nachdem wir vor sechs Jahren, als Matze gerade krabbeln konnte, vier Tage im Centerpark verbrachten. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, und bei dem Preis - keine 200,- Euro für das Appartment, eigene Anreise - konnten wir nicht nein sagen.
Mittwoch, 27. April 2011
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