Die Feiertage waren mehr oder weniger entspannt und mal wieder viel zu schnell vorüber.
Karfreitag war ich ja mit meinen Eltern in Groningen. Okay, der "Stofmarkt" war eine heftige Enttäuschung, ein paar fliegende Klamottenhändler, die hier auf jedem Wochenmarkt zu finden sind, und ein Kurzwarenstand waren alles. Knöpfe und Reißverschlüsse habe ich aber genug, so daß da nix für mich zu holen war. Ansonsten war der Tag schön, wir hatten sechs Stunden Aufenthalt und entsprechend viel gesehen, auch wenn wir viele Pausen machten. Die mitgebrachte Primel beduftet das Wohnzimmer, daß es eine wahre Freude ist, so daß ich noch etwas länger an den Ausflug zurückdenken kann.
Am Samstag gab es erst einmal Alltag, vom Eierfärben einmal abgesehen. Abends sind wir dann zum Osterfeuer mit den Kindern, da Männe ja nun Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Weddewarden ist und für diese die Teilnahme ja nun Pflicht und Ehrensache ist (vorher hat er sich jahrelang erfolgreich gedrückt). Leider mußten wir nach zwei Stunden wieder gehen, da die Kinder total überdreht und kaum noch zu bändigen waren. Okay, bei Matze kennen wir dieses schwierige Verhalten ja schon, aber auch bei Saskia setzt gerade so eine Art Vorpubertät ein. Irgendwann reichte es uns jedenfalls und wir zogen mit den beiden reichlich genervt wieder ab.
Sonntag klapperten wir vormittags die Flohmärkte ab, genossen mittags unser leckeres Gulasch und nachmittags besuchten wir meine Eltern, wo es Kaffee und frischen Apfelkuchen und für die Kinder je eine kleine Osterüberraschung gab.
Montag dann gingen wir Großen morgens abwechselnd sporteln, mittags gab es ganz hausfrauenfreundlich Reste zu essen und nachmittags besuchten wir dann meine Schwiegermutter, wo wir die Kinder für die nächsten Tage ja auch lassen konnten. Den Rest des Nachmittags und den Abend genossen wir die plötzliche Stille um uns herum.
Nun arbeiten wir die Vormittage, weshalb die Kinder ja auch bei der Oma sind, und die Nachmittage füllen sich mit diesem und jenem. Wie gesagt: irgendwie sind die Feiertage doch etwas zu schnell vorbeigewesen.
Mittwoch, 27. April 2011
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