Freitag, 13. Mai 2011

Manchmal ist es so einfach,

die Gören glücklich zu machen:

Gestern zur Abendbrotzeit, so gegen 18 Uhr, war ich dabei, einen Brotteig mit Dinkelvollkornmehl vorzubereiten, als die Kinder fragten, was es denn zum Abendbrot geben würde. Ich fragte, was sie von selbstgemachter Pizza halten würden, und erwartungsgemäß waren sie begeistert. "Aber Mama, wir haben doch gar keinen Pizzateig gekauft", wandte Marcel ein. "Brauchen wir auch nicht", meinte ich, zwackte etwa 1/5 des Brotteiges ab, rollte diesen aus, bestrich ihn mit dem Rest der Pizzasauce, die noch im Kühlschrank auf Verwendung wartete, zerpflückte eine große Scheibe gekochten Schinken, streute etwas Basilikum darüber und "opferte" meinen letzten Mozzarella. Das Ganze schon ich dann für 12 Minuten in den Ofen - mmh, das duftete.

- klägliche Reste, die aber auch bald in den Kindern verschwunden waren -

Schmecken tat es übrigens auch, versicherten die Kinder - aber probieren durften wir nicht ;-) Es blieb nix übrig, und fertigen Pizzateig kriegt hier auch keiner mehr auf den Tisch (den vorbereiteten und ausgerollten Teig kann man ganz einfach, jeweils mit Zwischenlagen aus Backpapier, einfrieren).

Und der Rest des Brotteiges bekam noch einen ordentlichen Schwung Sonnenblumenkerne verpaßt, durfte seine zwei Runden gehen und wurde dann gestern noch gebacken. Leider hatten wir noch keine Zeit für den Anschnitt, aber beim letzten Mal hat es bereits wunderbar geschmeckt. Man sollte doch öfter mal sein Brot selber backen.

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