Freitag, 28. Januar 2011

Kindermund

Soll mal einer sagen, Fernsehen macht blöd:

Gesprächsfetzen vom Mittagstisch. Saskia zu Marcel:

"Bei Osiris und Apophis, Du bist jetzt ein Wildschein!"

Na, was durften die Kinder wohl diese Woche gucken?

(ich gucke gerade im großen Auktionshaus nach Ice Age 3, da die Kinder endlich verstehen, worum es geht, und an den "richtigen" Stellen mitlachen)

Donnerstag, 20. Januar 2011

Frage an die Näherinnen

unter Euch:

Das Rock-Schnittmuster sieht vor, Bundeinlage aufzubügeln. Habe ich nicht, habe auch keine Lust, jetzt noch extra welche zu kaufen. Reicht da nicht auch einfach stabile Vliseline oder Schabrackeneinlage? Beides hätte ich nämlich noch zu Hause, ich sehe da jetzt keinen großen Unterschied....

Lesemaus

Saskia liebte es ja schon immer, etwas vorgelesen zu bekommen, selber Lesenlernen wollte sie aber in der Kindergartenzeit nicht, obwohl sie alle Buchstaben kannte. Jetzt hat sich das grundlegend geändert. Nach noch nicht einmal einem halben Jahr Schule erliest sie sich ihre Umwelt, daß es eine wahre Freude ist. Zeitungen, Zeitschriften, Plakataufschriften, Bücher, Schaufensteraufschriften, egal was, Hauptsache Buchstaben - herrlich! Meine Tochter halt *stolzbin*

Verkabelt

Gestern durfte ich mal wieder zum Kardiologen, ich wurde verkabelt, also mit einem Langzeit-EKG versehen. Anlegen war um 10 Uhr, arbeiten lohnte sich nicht wirklich, ich hatte mir freigenommen. Dolle Shoppingtouren mit Männe gingen allerdings auch nicht, weil das Gerät die Türüberwachungsanlagen in Bau- und Supermärkten nicht wirklich mag, daher war es insgesamt ein eher ruhiger Tag gestern - abgesehen vom abendlichen Kampf mit den Kindern, um diese ins Bett zu bekommen, wobei Marcel schlimmer ist, Saskia geht gern, sie darf ja auch noch lesen.

Heute morgen durfte ich mich dann selbst von den Elektroden befreien und gab das Gerät um 8.30 Uhr wieder ab, so daß ich pünktlich im Büro war. Mal schauen, ob etwas dabei herausgekommen ist, der Bericht wird vom Kardiologen an den Neurologen geschickt (soviele -ogen um mich herum).

Heute Abend dann noch einmal ein (hoffentlich) kurzer Termin beim Neurologen, um die (Neben-) Wirkung(en) der Tabletten zu besprechen. Gottseidank hat der Körper sich offenbar an die Tabletten gewöhnt, ich vertrage sie immer besser, der Schwindel, die Müdigkeit, die Tüddeligkeit und Vergeßlichkeit lassen nach, ich fühle mich langsam wieder "normal" - und vor allem wieder sicherer, gehe ich doch fest davon aus, daß die Tabletten wirklich weitere Anfälle verhindern *Stoßseufzerloslass*

Es wird, Schritt für Schritt ;-)

80 Stecknadeln

Mama, ich muß morgen Stecknadeln in den Kindergarten mitbringen.

Ach ja, Schatz? Wofür denn?

Damit Sabine unsere Tiermasken an der Wand aufhängen kann. Ich hab ihr versprochen, ich bringe welche von Dir mit.

Hm! Okay, wieviele Nadeln brauchst Du denn?

Wir sind 20 Kinder, Mama, da brauch ich 80 Nadeln!


Das hatte er sich selbst ausgerechnet - und er bestand darauf, daß ich die Nadeln abzählte, einzeln, Stück für Stück. Dieses Kind!

Montag, 17. Januar 2011

Ja, klar!

Männe meinte vorhin, ob ich ihm morgen den neuen S*tern mitbringen könnte, darin stände ein Artikel, wonach schlechte Laune dick mache. Nun ja, erst einmal habe ich nur kurz aufgelacht, dann nachgefragt. Nein, er meinte das ernst, es stünde ein Artikel darin, wonach sich schlechte Laune bzw. Depressionen negativ auf das Körpergewicht auswirken würden. Okay, nun mußte ich wirklich lachen. Zunächst war er - tja, wie sage ich es - leicht angesäuert, dann lachte er irgendwann mit. Irgendwann meinte er, ob ich noch wüßte, warum ich eigentlich so lache?

Klar, Schatz: ich lach mich schlank!

Freitag, 14. Januar 2011

Interessant und aufregend

war der heutige Besuch beim Neurologen. Ich kam pünktlich dran, wir gingen erst einmal die bisherigen Untersuchungsergebnisse vom Radiologen und vom Kardiologen durch, er erklärte mir, wo genau die (harmlose) Zyste in meinem Hirn steckt (hier), dann hörte er sich die weiteren Neuigkeiten an. Der neuerliche Anfall stimmte auch ihn natürlich nicht begeistert, er fragte nach, ordnete noch ein neues EEG an (wieder nix erkennbar) und verschrieb mir dann ein Mittel, das neue Anfälle verhindern soll. In einer Woche soll ich wiederkommen, um mit ihm durchzusprechen, ob und wie ich die Tabletten vertrage (der Beipackzettel ist zum Davonlaufen, aber was solls?).

Eine Stunde war ich in der Praxis, aber ich habe sie einigermaßen beruhigt verlassen. Morgen früh beginne ich mit der Einnahme, heute würde ich gern noch ein Glas Wein trinken. Drückt mir bitte die Daumen, daß die Nebenwirkungen mich in Ruhe lassen!

Mittwoch, 12. Januar 2011

Nachgereicht

Hier die Topflappen, die ich mit Marcels Hilfe für meine Stiefschwiegermutter genäht hatte: eher klassisch (um nicht zu sagen "altbacken"), aber sie passen perfekt und wurden hocherfreut angenommen:


Zu sehen sind je einmal die Vorder- und die Rückseite, sie messen ca. 20 x 20 cm und sind mit Volumenvlies gefüttert, damit man sich nicht die Flossen verbrennt.

Sonntag, 9. Januar 2011

Der Junge weiß ganz genau,

was er will: gestern hatte eine seiner drei Omas Geburtstag, und Marcel hatte sich in den Kopf gesetzt, daß sie etwas Selbstgenähtes geschenkt bekommen sollte. Er blätterte meine Zettelsammlung durch, zog einen heraus und sagte: Hier, Mama, Du nähst Topflappen für Oma Gisela!

Okay, gesagt, getan ;-) Wir suchten zusammen Stoffe aus, Naht- und Webbänder zum Verzieren und für die Aufhänger und ich schnitt etwas von dem auf Halde gelegten Volumenvlies ab, dann ging es los. Keine Stunde haben wir insgesamt gebraucht, dann waren zwei paar Topflappen fertig. Matze ist begeistert und ich bin zufrieden, ärgere mich nur, daß ich kein Foto gemacht habe... Vielleicht ja aber am Dienstag noch, wenn sie ihr Geschenk auspackt, das wird nämlich hier passieren (hoffentlich bin ich dann auch zuhause).

Post vom Schulamt

kam Freitag, und mein erster Gedanke war: Hat Saskia wieder was angestellt?

Nein, natürlich nicht, sie ist momentan gaaaaaanz brav, hat versprochen, nicht mehr zu hauen und schön auf die Lehrer zu hören. Schaun wir mal, wie lange das klappt ;-)

Das Schreiben beinhaltete die Aufforderung, mit Marcel am 26.01. um 11 Uhr in die Schule zu kommen zur Anmeldung. Das wird Männe übernehmen, der ist dann ja krankgeschrieben nach seiner erneuten Daumen-OP übermorgen.

Hach, bald wird es auch ernst für den Lütten, unglaublich!

Donnerstag, 6. Januar 2011

Nicht schon wieder

Wie eben schon erwähnt, bin ich gestern abend wieder umgekippt. Aus heiterem Himmel, es gab keine Vorwarnzeichen, an die ich mich erinnern könnte. Ich kniete im Wohnzimmer, ich hatte dort ein Schnittmuster abgepaust und wollte dieses noch ausschneiden. Die Kinder waren seit einer Stunde im Bett, der Fernseher lief im Hintergrund, irgendwas auf Arte, Männe hatte sich an den PC im Arbeitszimmer verzogen. Er sagte, er hörte mich gurgeln, dann ein Geräusch wie ein Sturz. Als er herüberkam, lag ich auf dem Boden, die Brille in der Hand, krampfte und war nicht ansprechbar. Da wir uns inzwischen über das Verhalten bei epileptischen Anfällen (der Verdacht besteht ja) schlaugelesen hatten, blieb er ruhig, beobachtete, versorgte mich nach Ende des Krampfes (1 Min.) mit Kissen und Decke und blieb bei mir. Ich kam wieder zu mir, fragte ihn im 15-Minuten-Abstand, was passierte wäre und döste immer wieder ein. Irgendwann zogen wir um aufs Sofa, ich lag mit dem Kopf in seinem Schoß. Da ich aber tüchtig verwirrt war und nicht in der Lage, geradeaus zu denken oder vernünftig zu sprechen, ging ich gegen 22 Uhr ins Bett, dort schlief ich dann auch bis heute morgen.

Das Aufstehen heute morgen war dann wieder ganz normal. Mir ging es gut, ich hatte nur zwei neue blaue Flecken, die Brille war schief, eine Stelle in der Wange tut weh, wo ich mich offenbar gebissen habe. Wir hörten die Radioberichte, lasen noch einmal den "Schlechtwetterzettel" der Schule und entschieden, die Kinder zu Hause zu behalten, da es schweineglatt war. Also rief ich die Schule und den Kindergarten an. Männe wollte zuhause bleiben, er hatte sich eh schon freigeben lassen, da er unsicher war, wie es mir gehen würde. Ich machte mich dann fertig, um das Haus zur Arbeit zu verlassen - nach 20 Minuten an der Haltestelle ohne Bus ging ich allerdings wieder nach Hause ... so fit war ich denn doch noch nicht, außerdem tauchte kein Bus auf. So verbrachten wir alle den Tag zuhause - ich kann mir angenehmere Arten vorstellen. Wenigstens war heute wieder ein Massagetermin, so daß ich doch etwas positives mit herausnehmen kann ;-)

Tschacka, endlich Durchblick!

Heute kam der Anruf des Optikers, das neue Brillenglas ist da und könne eingesetzt werden. Wie passend, ich mußte sowieso dort vorbei, bei meinem "Umfall" gestern abend im Wohnzimmer hatte ich mir doch glatt die neue Brille zerdeppert :-(

War jedenfalls kein Problem, nach zwei Stunden konnte ich mir die gerichtete Brille samt neuem Glas abholen und siehe da! - nun klappts auch endlich wieder mit dem Gucken!

Nun muß ich diesen oder nächsten Monat, nach einigen Tagen Probetragen, nur noch einmal hin, um mir ein weiteres Gestell auszusuchen, ich würde mir gern eine Ersatzbrille erstellen lassen. Männe hat eine, Saskia auch, nur ich nicht - hallo?

Mittwoch, 5. Januar 2011

Brillen-News

Tja, offenbar hat man sich vermessen und mir deswegen links ein unpassendes Glas verpaßt - anders kann es sich die Optikerin nicht vorstellen. Jetzt hat sie noch einmal neu vermessen und das linke Glas neu bestellt, ich muß aber noch knapp eine Woche warten, bis es geliefert wird und eingesetzt werden kann :-(

Toll, eine Woche - ich habe alle naselang das Gefühl, ich fange an zu schielen, dann muß die Brille von der Nase! So oft wie in den letzten Tagen habe ich noch nie ohne Brille gewerkelt, das ist richtig ungewohnt. Und ganz ohne geht eben auch nicht. So am PC ist es ja noch okay, aber fernsehen würde nicht funktionieren, alles unscharf, auf der Straße bin ich ohne Brille auch unsicher... Hilft ja nix, da muß ich nun durch.

Merkwürdig

Immer, wenn die Kinder getuscht haben, könnte ich hinterher die Küche neu streichen *augenroll*

(wie schön, daß es diese Feuchttücher für Böden gibt - die schaffen bis jetzt noch ziemlich jeden Fleck... sonst hätten wir die Küche in den letzten knapp vier Jahren nicht erst 3 x gestrichen...)

Dienstag, 4. Januar 2011

5 Minuten

Habt Ihr diesen neuen Blog schon entdeckt? Ich bereits gestern - heute hatte ich etwas Zeit totzuschlagen, mir den Küchenwecker auf 5 Minuten gestellt, die Plastiktüte genommen und in Marcels Zimmer losgelegt und von da aus meine Runde durch die Wohnung gedreht.

Als der Wecker klingelte, war ich durch alle Räume durch, hatte hier was aufgepickt, dort was eingesammelt. In der Küche kam dann der Moment der Wahrheit: die Waage. Die Tüte war voll, es waren gut 720 Gramm. Irgendwie lustig - bin mal gespannt, wann die Kinder merken, daß ihre hochwichtigen Minifuzzinotizzettelchen alle verschwunden sind ;-)

Sonntag, 2. Januar 2011

Mir fehlt der Durchblick

oder so ähnlich, denn meine Augen haben sich immer noch nicht an die neue Brille gewöhnt. Irgendetwas ist da wohl doch schiefgelaufen, denn anders kann ich es mir nicht erklären, daß ich auch nach vier Tagen immer noch nicht mit der neuen Brille klarkomme. Die Optikerin hatte ja bei der Abholung auf meinen Einwand hin gesagt, daß die Gläser etwas anders geschliffen worden wären, da bei der Nachmessung eine Hornhautverkrümmung festgestellt worden sei. Das war mir neu, die Verkrümmung, aber hey - bin ich der Fachmann oder die? Aber auch nach vier Tagen konsequenten Tragens hatte ich immer wieder das Gefühl, einen Knick in der Optik zu haben oder über ein schwankendes Schiff zu laufen. Nahm ich die Brille dann ausnahmsweise mal ab - hätte ja sein können, daß mir tatsächlich schwindelig ist -, war alles wieder in Ordnung.

Also bin ich heute Nachmittag mit meiner Mutter die Laufrunden im Bürgerpark ohne Brille angegangen. Ich konnte zwar logischerweise in der Ferne nicht richtig sehen, aber dafür blieb der Boden vor mir wenigstens hübsch gerade. Wieder zu Hause habe ich mich an den Nähtisch gesetzt und dieses und jenes fertiggenäht, alles ohne Brille - ging prima. Nur zum Fernsehen abends habe ich dann wieder die Brille aufgesetzt, ich wollte ungern mit der Nase direkt vor dem Gerät sitzen. Jetzt liegt die Brille wieder neben mir, es geht einfach nicht.

Was heißt das nun? Ich denke nicht, daß es an mir liegt, also muß etwas mit der Brille nicht stimmen. Morgen vormittag muß ich arbeiten, dann habe ich mit Saskia noch einen Termin bei der Psychotherapeutin, auf dem Rückweg will ich dann mal beim Optiker vorbeischauen, was die dazu sagen. Ärgerlich ist das schon, so ohne Brille fühle ich mich nicht wirklich wohl, aber da muß ich jetzt erst einmal durch.