sind wir, alle vier! Das Wochenende war anstrengend, hatten wir doch unseren ersten Übernachtungsgast! Lina ist die weibliche Version von Marcel, genauso süß und nervig und schlau und anstrengend und und und...
Gestern um kurz nach 17 Uhr traf sie hier ein, brachte ihr Bettzeug, eine Gästematratze und ein Handköfferchen voll mit Klamotten und Kuscheltieren mit. Kaum war ihre Mama zur Tür raus, forderte sie erst einmal Abendbrot, sie hätte ja sooo einen Hunger (kennt ihr das? woanders benehmen sich Kinder immer, als hätte man sie die ganze Woche im Keller einge.sperrt und erst am Wochenende wieder rausgeholt, damit sie sich dann bei Besuchen den Bauch vollschlagen können? - meine sind genauso!).
Nach dem Essen wurde dann erst einmal zu dritt gespielt, bis gegen 19 Uhr nach dem versprochenen Film gefragt wurde. Also suchte ich die Kassette raus, während die drei sich umzogen, ich verfrachtete sie aufs Sofa und dann schauten sie relativ einträchtig Lauras Stern, während ich etwas las.
Um 20.30 Uhr hatte Lina keine Lust mehr, sie wäre nun müde. Also Zähne putzen, Kinder in die Betten und dann hieß es abwarten, was passiert. Zunächst einmal war Marcel am Heulen. Er wollte nicht allein in seinem Zimmer schlafen, während die Mädels bei Saskia noch kicherten und spielten - eine halbe Stunde vorher bestand er noch darauf, in seinem Zimmer zu übernachten, dort hätte er schließlich seine Ruhe. Nach einiger Diskussion durfte Marcel umziehen, was der Lautstärke im Zimmer ordentlich Auftrieb gab. Ein paar Mal ging ich dazwischen, wenn es überhand nahm. Gegen 22 Uhr kehrte Ruhe ein, nachdem Marcel wieder in sein Zimmer zurückkehren mußte. Lina fürchtete böse Träume und wollte (zum vierten Mal an diesem Abend) zu ihrer Mami, ich ging inzwischen fast auf dem Zahnfleisch - hinten die trotzenden Kinder, vorne den meckernden Mann wegen der Unruhe, dazwischen ich mit Rücken und müde...
Um 22.30 Uhr schliefen die Kinder. Männe ging ins Bett, ich drehte noch eine kurze Blogrunde und dann sank auch ich in die Kissen - wer weiß, wann die Nacht enden würde.
Sie endete um 8.22 Uhr, als Marcel meinte, er hätte genug geschlafen, dann müßten die Mädels auch aufstehen *stöhn* Also gemeinsames Aufstehen, Männe kehrte gerade mit frischen Brötchen heim nach seinem Flohmarktbesuch. Eier kochen, Kakao anrühren, Tisch decken und dann: Raubtierfütterung. Hinterher Küche putzen, die Kinder zogen sich freiwillig (!) und ohne Aufforderung (!!) um, anschließend wieder gemeinsames friedliches Spielen. Zwischendurch rief ich die Bande wieder in die Küche, ich hatte versprochen, daß sie einen Apfelkuchen backen durften. Abwechselnd wurde nun der Teig gerührt (mit dem Schneebesen) und die Äpfel in verschieden große Stücke geschnitten, während ich die Springform fettete und den Ofen vorheizte. Während der Kuchen dann im Ofen garte, guckten die Kinder den Film vom Vorabend zu Ende und tobten durch die Wohnung. Ich nähte Saskias neuen Rock fertig und um 12.30 Uhr wurden wir dann endlich erlöst, sprich, Lina wurde von ihren Eltern abgeholt.
Es war schön, aber auch irre anstrengend! Linas Mama, meiner Freundin Heike, habe ich dringend angeraten, bei der Gegenübernachtung nur ein Kind zu nehmen, das andere könne dann bei der Oma schlafen - womit sie durchaus einverstanden war; wir kennen ja unsere Kinder ;-)
Den Rest des Tages hingen wir ziemlich in den Gräten, wir waren doch alle ziemlich geschlaucht. Gut, daß man bei dem Wetter eh nichts gescheites hätte unternehmen können, es hat den ganzen Tag ununterbrochen Bindfäden geregnet *bäh*
Sonntag, 26. September 2010
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