Sonntag, 31. Januar 2010

Sonntägliches Geschnippsel

Um 8 Uhr aus dem Bett geschmissen zu werden, um Schnee zu schippen, ist .... grenzwertig. Mit der Hilfe des Nachbarn war es schnell geschafft. Gestreut haben wir mit Sand aus der Sandkiste, da in den letzten Tagen überall das Streusalz ausverkauft war :-(

Anschließend bin ich schnell zum Bäcker gestapft und habe Brötchen für unser gemütliches Frühstück gekauft. Dann schnappten wir uns die Kinder und den "neuen" Schlitten und sind raus, haben unsere Runden um den Holzhafen herum gedreht. Erstaunlich, daß man nicht friert, wenn man einen Schlitten mit zwei Kindern drauf zieht. Einen Schneemann haben wir auch gebaut (schade, Kamera vergessen) und dann sind wir im dicken Schneegestöber wieder gen Heimat gezogen.

In knapp einer Stunde kommt mein Bruder zum Essen, es gibt norwegische Kartoffelplinsen und dazu Steak mit Champignons und Zwiebeln. Ich bin dann mal in der Küche....

Freitag, 29. Januar 2010

und just in diesem Moment

5.555 Besucher - wow!

Donnerstag, 28. Januar 2010

Zwickmühle

Marcel ist zu einem Kindergeburtstag eingeladen. Eigentlich ja schön und im Grunde genommen auch nichts außergewöhnliches. Immerhin wird er eingeladen - im Gegensatz zu Saskia, die in der gesamten Kindergartenzeit noch nicht eine Einladung erhielt.

Nun kam Marcel heute mit der Einladung von N. nach Hause. N. hatte ihn im letzten Jahr schon eingeladen - ebenso wie rund 40 andere Kinder. Gefeiert wird dann natürlich nicht zu Hause, sondern in einem Indoorspielplatz. Ich hatte den Eindruck, daß es hauptsächlich darum ging, dem Kind zu möglichst vielen Geschenken zu verhelfen - ich fand die Veranstaltung eher abstoßend. Gut, Marcel hatte sich amüsiert, aber den Kindern wurde nicht wirklich was geboten außer eben dem dortigen Spieleangebot.

Der Geburtstag soll nächsten Mittwoch bereits stattfinden - um 15 Uhr in eben jenem Indoorspielplatz. Und wieder wurden etliche Einladungen verteilt.

Mir ist nach Absagen. Marcel hat an dem Tag Musikschule. Okay, die könnte man ausfallen lassen. Aber N. liegt nicht wirklich was an Marcel - beeindruckt war sie wohl eher von unserem Geschenk im letzten Jahr.

Darf ich mir eine Ausrede einfallen lassen? Oder zerstöre ich Marcels "soziales Netzwerk"?

Wie würdet Ihr entscheiden???

Karneval naht

Karneval klingt bei Marcel immer irgendwie nach "Cannonball" - dabei kennt er den Film gar nicht. Die Kinder hatten sich ja bekanntlich schon im letzten Jahr ihre Kostüme ausgesucht. Für Saskias Clownskostüm liegt der Stoff schon lange im Schrank, nur für Marcels Eisbärenkostüm war ich noch nicht wirklich weiter. Ich hatte in den hiesigen Stoffläden nur viel zu teure Felle entdeckt, die kamen nicht in Frage. Also in meinem Lieblings-Internetauktionshaus gestöbert und mir von einigen Händlern Musterstücke angefordert. Aber auch da paßte nichts wirklich. Nun wird es aber langsam mal Zeit, voranzukommen, da in drei Wochen ja schon gefeiert wird im Kindergarten.

Nun habe ich mich für einen Plüsch-Stoff entschieden, der zum einen bezahlbar ist und zum anderen hinterher noch anderweitig weiterverwendet werden kann. In diesem Fall könnte der Plüsch nämlich prima als Innenfutter für Kinderjacken, als Besatz auf Kapuzen und Ärmeln und so weiter dienen.

Jetzt muß ich noch irgendwo meine Nählust finden, dann kann es losgehen!

Lieblingsessen

Männes Lieblingsessen ist im Winter wohl eindeutig Schmorkohl - etwas, bei Nennung dessen Namens ich schon leichte Gänsepelle kriege. Ich mochte Schmorkohl schon als Kind nicht, eines meiner Haßessen - neben Möhrensuppe und Fisch!

Also übernahm bisher immer meine Schwiegermutter den Part, Männe wenigstens einmal in der Saison sein Lieblingsessen zu kochen. Bis auf dieses Jahr - diesmal war ich dran.

Also mal kurz bei Chefkoch gestöbert und mir die verschiedenen Rezepte angesehen. So schwer konnte das ja nicht sein. Fündig wurde ich sehr schnell, die Zutaten waren überschaubar und schnell eingekauft: ein Weißkohl und dazu Gehacktes. Das wurde krümelig gebraten, dann kam der in Streifen geschnittene Kohl dazu und außerdem noch ein Viertelliter Gemüsebrühe und dann durfte das Ganze gemütlich eine Stunde vor sich hinschmoren. Abgeschmeckt wurde mit Brühe, Pfeffer und Salz, feingemahlenen Kümmel habe ich auch noch darin versteckt und dann haben wir beide uns den Schmorkohl gestern Abend schmecken lassen.

Was soll ich sagen? Lecker wars! Und ganz anders, als meine Mutter ihn früher gemacht hat. Das wird es jetzt also häufiger geben als nur einmal die Saison ;-)

Auf dem Rückzug

befindet sich die Erkältung, nur noch ein Restschnupfen, ansonsten gehts wieder.

Dafür fängt Marcel an zu husten und Saskia kam vorgestern mit Ohrenschmerzen aus dem Kindergarten nach Hause. Okay, die waren dank einmaliger Gabe von Para.cetamol-Saft und Auflegen eines Zwiebelsöckchens (kein Verschreiber, Zwiebeln in zu klein gewordenen Kindersöckchen sind halt kein Säckchen) schnell wieder vergessen, aber die Nase läuft auch bei ihr. Zudem hat sie wohl leichte Halsschmerzen, aber zu Hause bleiben möchte sie auf keinen Fall, denn zur Zeit ist ein Mitmachzirkus im Kindergarten zu Gast, und beide üben derzeit etwas ein. Verraten haben sie nur, daß Saskia eine Ballerina und Marcel ein Zauberer sein wird - den Rest dürfen wir uns dann am Freitag um 11 Uhr im Pfarrhaus bei der großen Vorstellung ansehen.

Hach, da bin ich ja mal gespannt!

Dienstag, 26. Januar 2010

Freundschaften

Ich habe nicht viele Freunde. Aus Zeitgründen, aber auch, weil mir die "richtigen" Leute noch nicht untergekommen sind. Mir fehlt aber auch nichts, ich bin so ganz zufrieden. Meine Familie ist klasse, Mama und Schwiegermama geb ich nicht wieder her, mein Bruder ist zwar unzuverlässig, aber eben mein einziger Bruder (und auch derjenige, bei dem ich wirklich nie ein Blatt vor den Mund nehmen muß). Dazu noch der beste Freund meines Mannes, der mit meiner Freundin verheiratet ist und den wir mit Familie dann und wann sehen - viel mehr eigentlich nicht. Klar, etliche Bekanntschaften, vor allem durch den Kindergarten, aber sonst ...


Nun bin ich mit Marcel ja einmal wöchentlich in der Musikschule. Ein Kurs für Kinder ab 4 Jahren, insgesamt 8 Kinder mit je einem Eltern- oder Großelternteil. Ein Mädchen aus diesem Kurs ist mir besonders ans Herz gewachsen, da sie die weibliche Ausgabe von Marcel ist. Mit allen Macken und Eigenheiten. Leider war Lina in den vergangenen Wochen nur noch sporadisch da, sie hat einfach keine Lust mehr auf den Kurs.



Vergangenen Freitag traf ich Linas Mama Heike in der Bücherei, in die ich Marcel nach der Ergotherapie brachte, die Gruppe hatte dort einen Termin fürs Bilderbuchkino. Wir quatschten kurz, sie erklärte, daß sie Lina abmelden würde, weil sie sich einfach weigere, noch weiter dorthin zu gehen: sie singt gerne, die Rhythmus-Übungen findet sie auch toll, aber Keyboard-Spielen geht gar nicht. Und Heike hat keine Lust mehr auf den wöchentlichen Kampf. Aber sie würde uns ungern aus den Augen verlieren, denn auch sie hat die Ähnlichkeit zwischen Marcel und Lina fasziniert beobachtet. Ob wir uns nicht mal treffen wollten? Klar hatte ich Lust. Das ist normalerweise der Punkt, wo ich z.B. im Kindergarten so etwas von mir gebe wie "wir telefonieren dann mal" oder "reden wir morgen drüber, ich muß los". Diesmal trat ich mir selber in den Hintern, bei aller Zeitnot, in der ich steckte, da ich ja Saskia noch vom Kindergarten abholen mußte, um sie in der Schule anzumelden. Wir haben gleich einen Termin ausgeguckt, Telefonnummern ausgetauscht und ab da: einfach vorgefreut!

Letzten Freitag waren wir bei ihnen zu Hause: Marcel, Saskia und natürlich auch ich. Es war ein einfach toller Nachmittag, die Kinder hatten viel Spaß, Heike und ich haben ohne Punkt und Komma geredet. Wir haben so viele Gemeinsamkeiten entdeckt, das ist irre. Nicht nur bei den Kindern - nein, auch wir beide sind uns unwahrscheinlich ähnlich. Gleiche Hobbies, gleiche Interessen, ähnliche Lebensumstände. Es gab keine unangenehmen Gesprächspausen, auch Heikes Mann, der um 17 Uhr zu uns stieß, fand ich symphatisch. Wir haben uns rundum wohl gefühlt, Heike und Anhang ging es genauso. Und wir haben gleich einen neuen Termin abgemacht, diesmal bei uns zu Hause. Unsere Wohnung kennen sie noch als Arztpraxis, die sie mal war - Heike und Uwe haben dort von Heikes Schwangerschaft erfahren, wo ich heute sitze und blogge ;-)

Am Freitag, den 05.02., kommen sie uns besuchen.

Und ich freu mich schon mal vor!!!

Sonntag, 24. Januar 2010

Erwischt

Nun hat mich doch die erste Erkältung der Saison erwischt *schnief*

Nicht so wild, daß man im Bett bleiben darf und gepflegt wird, aber doch so, daß Aufstehen keinen Spaß macht. Die Nase ist zu, der Kopf dröht und die eigene Stimme klingt total fremd....

Aber wie das so ist: mit kleinen Kinder ist man zum Aufstehen und Funktionieren "verdammt" ;-)

Aber da wir heute netten Besuch zum Kaffee bekamen, war der Tag doch gar nicht so übel. Männe rief mir gerade zu, daß die Berliner Höchsttemperaturen heute bei - 16 Grad lagen: MINUS 16!!! Ich mußte prompt an Paul und Oskar denken und wie sie wohl den Tag verbracht haben: Schlitten oder Kuscheln?

Ich habe gerade noch ein paar Auktionen für E.bay fertiggemacht und werde mich jetzt darum kümmern, daß die Kinder ihre Gutenachtgeschichte bekommen, ins Bett gehen und ich anschließend mich dem Sofa und dem Strickzeug zuwenden kann.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Bettgeschichten

Saskia wünschte sich ja schon lange ein Bett. Ein ganz besonderes Bett sollte es sein: ein weißes Metallbett. Gefunden haben wir das Wunschobjekt dann beim D.änischen Bettenlager für 79,95 Euro. Meine Mama gab uns das Geld, sie verwöhnt ihre Enkel zu gern und weiß, daß wir knapp bei Kasse sind. Wir sind also kurz vor Weihnachten hingefahren, als die Kinder vormittags im Kindergarten waren. Leider war das Bett ausverkauft, so daß wir fragten, ob man es denn wieder reinbekommen würde. Ja, es seien 10 Stück bestellt, die kämen bald. Da wir nicht sicher waren, ob wir den Transport in unserem Kombi gebacken kriegen würden, fragten wir, ob auch eine Lieferung möglich wäre. Das ginge, würde aber 35,- Euro kosten. Okay, wir bissen in den sauren Apfel, da bei genauerer Ansicht der Einzelteile des als Schaustück aufgebauten Bettes klar war, daß es zerlegt nicht in unser Auto passen würde. Als Liefertermin wurde die Woche nach Weihnachten ins Auge gefaßt.

Ich bezahlte mit Karte und wir verließen gut gelaunt das Geschäft. Saskia würden wir noch nichts verraten, es sollte eine Überraschung werden.

Einige Tage später dann wurde telefonisch der Liefertermin mit uns abgesprochen, am 28.12. sollte das Bett kommen. Der Betrag wurde inzwischen schon mal vom Konto abgebucht.

Einen Tag vor der Lieferung, am 27.12., fand ich unter den Prospekten in der Sonntagszeitung auch eines vom D.änischen Bettenlager. Schnell einmal durchgeblättert und dann: da ist es ja... im Angebot... Winterschlußverkauf .... 20,- Euro billiger!

Das ärgerte mich so sehr, daß ich mich in der Woche nach Weihnachten, das Bett war inzwischen geliefert und von Männe und einem Freund aufgebaut worden, dransetzte und einen Brief an das D.änische Bettenlager verfaßte, in dem ich einfach mal Dampf abließ.

Letzte Woche kam die Antwort. Und, siehe da: es lag ein Gutschein über 20,- Euro bei. Die Lieferkosten wollte man uns nicht ersetzen, da das ein externer Anbieter war. Egal, mir ging es hauptsächlich um diese 20,- Euro Differenz, ich hatte selber einen Gutschein vorgeschlagen.

Der Gutschein ist inzwischen eingelöst worden, da wir Saskia noch einen Himmel (Moskitonetz) für ihr Bett versprochen hatten. Ein bißchen Schnickeldi für die Wohnung war auch noch drin, was will man mehr?!

Sonntag, 17. Januar 2010

Allergisch

reagierte Männe leider auf den Verband, den er Freitag beim Unfallarzt um die Gipsschiene gelegt bekam, und daß nicht gerade wenig. Lauter Blasen haben sich dort auf der Haut gebildet, wo sie nicht durch Schiene und Watte geschützt war. Gestern fuhr er wegen der Schmerzen und des starken Juckreizes in die Klinik, es hatten sich sichtbare Flecken auf dem Verband gezeigt, und dort staunte man ganz schön, als man den Arm sah: die Wunden selber sehen bestens aus, aber die Haut drumherum... autsch! Prall wassergefüllte Blasen mit einer Länge bis zu 3 cm!

Heute haben wir dann auch noch einmal den Verband geöffnet, die Haut eingecremt, neue Kompressen aufgelegt und wieder den Verband umgelegt, morgen dann wieder im Krankenhaus.

Och, menno, das hätte nicht sein müssen. Und das nur, weil beim Unfallarzt in der Praxis offenbar am falschen Ende gespart wird: ein bißchen mehr Watte und das alles wäre nicht passiert :-(

3 cm

Mehr Schnee war über Nacht nicht gefallen. Dennoch kam ich beim Schippen heute morgen ordentlich ins Schwitzen, hatte ich doch gestern erst das Winterfell in meine Jacke "eingebaut" - vorher hatte ich einfach nicht dran gedacht ;-)

Und wieder hat mir ein hilfsbereiter Nachbar geholfen, der wußte, daß Männe mit seiner Gipshand nicht mit Anpacken kann. So war die Arbeit in der Hälfte der Zeit zu schaffen und ich kam schneller zum meinem Frühstückskaffee *freu*

Fünf Minuten

Länger haben wir nicht gebraucht, um Saskias Zukunft zu regeln - also sie zur Schule anzumelden. Vom Betreten des Schulgebäudes über das Suchen des Sekretariats, Vorstellung, Ausfüllen des Formulars, Vorzeigen der Geburtsurkunde, Verabschiedung und Verlassen des Gebäudes sind exakt fünf Minuten vergangen.

Wenn doch nur alles so leicht und schnell gehen würde....

(und das trotz Stromausfalls: die Schule wird ja derzeit saniert und die Arbeiter hatten eine Stromleitung gekappt. Die Sekretärin war vorbereitet und hatte morgens alle noch fehlenden Anmeldeblätter ausgedruckt, also von denen, die bis dahin noch nicht angemeldet waren - gute Arbeit)

Donnerstag, 14. Januar 2010

Dinge, für die man einen Daumen braucht

Eine Liste von Dingen, für die man einen bzw. beide Daumen braucht, könnte Männe im Moment wohl gut anfertigen - er stößt immer wieder an Grenzen, wo er dann doch um Hilfe bitten muß. Das paßt ihm zwar überhaupt nicht, aber er versucht, es mit Humor zu nehmen. Muß er wohl auch, der Gips bleibt ihm noch ein Weilchen erhalten ;-)

Mittwoch, 13. Januar 2010

Lazarettbericht ;-)

oder so ähnlich...

Männe ist am Montag ja an der Hand operiert worden. Es ist nicht nur der Bänderriß genäht worden, sondern es wurde gleichzeitig noch die falsch verheilte Fraktur gerichtet, jetzt sitzt der Knochen wieder richtig im Gelenk und damit düfte das ewige "Verstaucht-Gefühl" auch endlich erledigt sein. Bleibt natürlich die Frage, warum alle anderen Ärzte beides übersehen haben, sowohl den Bänderriß wie auch die falsch verheilte Fraktur? Weder die angeblichen Spezialisten im Zentralkrankenhaus noch die weiter konsultierten Orthopäden und Chirurgen haben das bemerkt, erst ein Vertretungsarzt wurde aufmerksam, weil Männe nicht lockerließ. Kein Wunder, schließlich hat er schon Probleme beim Öffnen einer einfachen Wurstverpackung!

Gestern Nachmittag haben wir ihn noch im Krankenhaus besucht, heute morgen klingelte um kurz nach 9 Uhr das Telefon hier im Büro: er ist schon wieder entlassen! Also habe ich meinen Stiefpapa angerufen und ihn gebeten, Männe von dort abzuholen, damit er nicht im T-Shirt und mit der schweren Reisetasche (immerhin für mindestens 4 Tage gepackt) im Bus nach Hause gondeln muß - in seine Jacke paßt er mit dem Gipsflunken derzeit nicht hinein.

In einer Viertelstunde habe ich Feierabend, dann will ich doch mal hören, wie es ihm nun so geht. Aber er meinte gestern schon, daß er fit ist. Gestern morgen hatte er noch einen neuen Gips bekommen, nachdem der Arzt bei der Visite feststellte, daß Schmerzmittel logischerweise nicht anschlagen können, wenn der Gips zu eng ist. Seitdem fühle er sich prima und freue sich schon auf Zuhause - und dort ist er ja nun auch!

Sonntag, 10. Januar 2010

Kleiner Ausflug

Heute mußte natürlich erst einmal der ausgeliehene Schlitten eingeweiht werden, also sind wir Richtung Deich, da gibt es weit und breit die beste Abfahrt:



Wenn es nicht so naß und stürmisch gewesen wäre, hätte man dort noch Stunden zubringen können. Morgen werde ich wohl einen Muskelkater haben, weil ich dafür zuständig war, den Schlitten jeweils wieder auf den Deich raufzubekommen - dafür durfte ich aber auch jede Abfahrt mit den Kindern machen, die beiden wechselten sich ab, sie wollten weder allein noch zusammen fahren. Herrlich, das hat richtig Laune gemacht!

Und anschließend sind wir noch unsere Lieblingsrunde gefahren und haben das hier eingefangen:




Links und rechts der Straße sind normalerweise Gräben, die das Vieh am Ausbüxen hindern - gut, daß die Viecher in den Ställen stehen, sonst würden sie jetzt wohl in den Schneewehen stecken.

Insgesamt aber war es harmlos, was Daisy hier abgeliefert hat - weiter östlich hat sie härter zugeschlagen. Die Kinder jedenfalls können ihre nächste Schlittenfahrt kaum erwarten. Und, wer darf dann wohl ziehen? Klar, ich!

Schneeränder ade

Es war ja schon schwer genug, ein passendes Paar Winterstiefel zu finden, die auch noch gefallen - und nun ärgerten sie mich regelmäßig mit unschönen Schneerändern. Tägliches Putzen und Wienern und Polieren half nicht, also mal eben Tante Gugel gefragt...

Zitronensaft soll helfe, aha?! Also bin ich los und habe Zitronen gekauft. Zuhause dann gleich ein Exemplar halbiert und mit der Schnittfläche die Schneeränder eingerieben, einwirken lassen und dann abgewischt und normal geputzt. Klappt prima, nur das Neu-Imprägnieren hätte ich vielleicht etwas gründlicher machen sollen gestern ;-)

Ich bin dann mal im Bad, die frisch zitronierten Stiefel einsprühen.

Frühsport

Seit diesem Winter gehört Schneeschippen zum Frühsport dazu. Heute durfte Männe noch mal ran, ab morgen bin ich dann fällig, da er ja im Krankenhaus liegen wird. Morgens also extra früher hoch, Wetterlage prüfen, gegebenenfalls Kinder fertigmachen und raus zum Schippen, bevor die Kinder zum Kindergarten müssen und ich ins Büro.

Wie schön, daß Daisy uns offenbar nicht mag und es hier nur minimal schneit zur Zeit....

Freitag, 8. Januar 2010

Kahlschlag

Heute flog die gesamte Weihnachtsdeko raus, da morgen in der Stadt die Bäume abgeholt werden.

Langsam wurde es auch Zeit: der Baum nadelte bereits und an der Deko hatte man sich auch langsam sattgesehen. Aber so ganz ohne den ganzen Schickschnack wirkt das Wohnzimmer gerade ganz schön leer....

Es läuft

Ansonsten finden wir uns gerade in den neuen Alltag hinein, in dem ich vormittags arbeite und nachmittags endlich Zeit für die Kinder und für andere Dinge habe. Das fühlt sich gut und richtig an, bis jetzt sind wir ganz zufrieden.

Mal schauen, wie es ab nächster Woche wird: Männe wird Montag an der Hand operiert, bei seinem Arbeitsunfall letztes Jahr wurde neben dem diagnostizierten Knochenbruch ein kompletter Bänderabriß übersehen. Somit liegt Männe ein paar Tage im Krankenhaus und meine Schwiegermutter wird die Kinder vom Kindergarten abholen, weil ich ja bis 13 Uhr arbeiten muß. Aber ich denke, daß das wie immer prima klappen wird, wir Weiber unter uns sind da immer ganz entspannt ;-)

Handgemachtes

Natürlich habe ich in letzter Zeit nicht nur faul auf dem Sofa gesessen, die Strick- und Nähnadeln haben ordentlich geklappert, nur Bilder habe ich kaum gemacht.

Zunächst einmal habe ich mir einen ganzen Schwung Filzwolle gekauft und mir eine Klappentasche gestrickt. Nach dem ersten Waschgang erscheint sie mir noch ein wenig zu groß, also kommt sie noch einmal in die Maschine, danach wird es dann auch Vorher-Nachher-Fotos geben.

Genäht habe ich am Wochenende eine ganze Menge: zwei Hosen habe ich einfach nur enger gemacht, eine einfache Schlupfhose für Saskia fertiggenäht, es fehlten nur noch Bündchen und Säume, sowie eine Hose für Marcel beendet, aber das eingenähte Gummi reicht immer noch nicht aus, sie rutscht ihm von der Hüfte. Außerdem habe ich eine Hannah für Saskia genäht, die zugeschnittenen Teile lagen schon lange im Schrank. Außerdem ist aus einer abgelegten quietschbunten Cordhose von Saskia ein neues Kissen für die Katze geworden, die Dame ist inzwischen 16 Jahre alt und friert, obwohl sie direkt an der Heizung liegt, auf dem Laminatboden. Das Kissen hat sie begeistert in Beschlag genommen.

Zur Zeit stricke ich an zwei Projekten: zum einen stricke ich für mich aus grüngemustertem Fransengarn eine Strickjacke frei nach Schnautze, zum anderen habe ich für Saskia Hausschuhe aus Filzwolle aufgenadelt, mal schauen, wie schnell die fertig sind.

Hab ich was vergessen? Mein E.bay-Schnäppchen: 3,5 kg Wolle habe ich ersteigert, 3 x 1 kg und 1 x 0,5 kg, da können eine Menge Pullis u.ä. draus gestrickt werden.

Ich bin dann mal stricken ;-)

Kopf voller Informationen

keine Fragen mehr offen zur Zeit - der Elterninformationsnachmittag in Saskias künftiger Schule war prima.

Die Kinder können ab 7 Uhr zur Schule gebracht werden, dort findet bis Unterrichtsbeginn um 8 Uhr eine Betreuung durch Fachpersonal statt. Dann findet Unterricht in zwei Blöcken statt, anschließend gibt es Mittagessen in der neu gestalteten Mensa sowie eine Ruhephase und Spielangebote, bevor es am Nachmittag entweder noch einen Block Unterricht oder Kurse oder Betreuung gibt. Die Abholzeit ist dann von 15.30 Uhr bis 16.00 Uhr mit Ausnahme der beiden Tage (Di + Fr), an denen nachmittags nur eine Betreuung stattfindet - dann könnten die Kinder auch schon nach dem Mittagessen abgeholt werden (müssen aber nicht).

Für die künftigen Erstklässler wird es noch einen gesonderten Infonachmittag geben, so daß wir mit den bisherigen Infos schon mal ganz zufrieden nach Hause gezottelt sind. Die Rektorin ist symphatisch, die beiden Lehrer der künftigen 1. Klassen scheinen ganz in Ordnung bis nett zu sein, alle anderen machten auch einen sehr netten Eindruck. Das Mittagessen wird keine großen Löcher in den Geldbeutel reißen, mit ca. 30,- Euro im Monat sind wir dabei, dafür bekommen die Kinder aber auch eine warme Mahlzeit, ein Salatbüffet und frisches Obst sowie Getränke angeboten.

Saskia und Marcel wurden während der Veranstaltung sehr gut betreut und Saskia kann es mal wieder kaum erwarten, daß es mit der Schule endlich losgeht - was will man mehr?

so einfach ist das manchmal

Für das Wochenende sind ja wieder Schneefälle angekündigt und endlich liegt auch hier im Norden mal so viel Schnee, daß sich ein Schlitten durchaus lohnen würde für die Kinder - nur leider haben wir keinen. Jetzt extra einen kaufen wollen wir auch nicht, denn 1. weiß keiner, wie lange die weiße Pracht noch anhält und 2. kostet so ein Schlitten ja auch mal eben ein paar Euro (die wir gerade nicht haben *hüstel*, Weihnachten war teuer).

Also habe ich gestern einen Zettel an unseren Briefkasten und einen ins Nebenhaus gehängt mit der Frage an die Nachbarn, ob von denen nicht jemand einen ungenutzten Schlitten im Keller stehen hat, den man uns leihweise zur Verfügung stellen könnte.

Und, siehe da! Eben habe ich von einem Nachbarn einen gut erhaltenen großen Schlitten, ausreichend für beide Kinder, in die Hand gedrückt bekommen. Sein Sohn ist bereits erwachsen, Enkel gibt es noch nicht - also hat er zur Zeit keine Verwendung dafür und stellt ihn uns gern leihweise zur Verfügung.

Prima, das Wochenende ist gerettet, die Kinder freuen sich schon ein Loch in Bauch: morgen gehts an den Deich, da kann man prima fahren!

Donnerstag, 7. Januar 2010

Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Kurz nach dem letzten Eintrag habe ich dann tatsächlich jemanden in der Schule erreicht und die Kinder für die Betreuung angemeldet. Jetzt steht dem konzentrierten Zuhören morgen als nichts mehr im Weg.

Ding der Unmöglichkeit

Heute ist es offenbar ein Ding der Unmöglichkeit, die künftige Schule von Saskia zu erreichen...

Vor Weihnachten stand ein kleiner Artikel in der hiesigen Zeitung, daß die Schule, die Saskia nach den Sommerferien besuchen soll, ab dann auch eine Ganztagsschule sein wird. Eine Informationsveranstaltung dazu findet morgen Nachmittag statt, für den Zeitraum wird auch eine Kinderbetreuung angeboten - und für eben diese muß man sich anmelden.

Würde ich ja gern. Aber zunächst waren Ferien und somit niemand erreichbar. Seit heute sind die Ferien vorbei und seitdem scheint dort das Telefon zu glühen, jedenfalls habe ich es bereits x-mal probiert und immer nur ein Besetztzeichen gehört.

Aber ich bleibe am Ball, denn unmöglich gibts nicht, oder? ;-)